Genf, Stadt des teueren Club-Sandwiches

Das Club-Sandwich mit Hähnchen, Ei und Bacon ist eine feine Sache. Es geht schnell, schmeckt gut und ist genau das Richtige für den kleinen Hunger zwischendurch. Doch wer denkt dass der schnelle Snack auch immer preiswert ist, der irrt.

15.06.25-Chicken-Club-Sandwich

27,90 Euro für eine belegte Brotecke

Vor allem in Hotels sind die kleinen, belegten Brotdreiecke sehr beliebt und sind inzwischen zu den Klassikern unter den Hotelsnacks avanciert. In der Schweiz lassen sich die Gastronomen das Club-Sandwich allerdings in Gold aufwiegen. Für ein Club Sandwich müssen Hotelgäste durchschnittlich 27,90 Euro auf den Tisch legen. Damit verteidigt Genf auch in diesem Jahr die Position als teuerste Stadt für Gaumenfreunde. Am günstigsten können Reisende ein Sandwich in Mexiko-Stadt erstehen. Mit 8,91 Euro liegt dieses dreimal unter dem Niveau des Spitzenreiters und übernimmt die Rote Laterne von Neu-Delhi.

Zu diesem Ergebnis kommt der neue Club Sandwich Index (CSI) des weltweit meistbesuchten Hotelbuchungsportals Hotels.com. Dieser analysiert jährlich die Preise für Club Sandwiches in Hotels weltweit und gibt Hinweis auf die Lebensunterhaltungskosten je nach Reiseland.

Spitzenreiter Genf

Nach Spitzenreiter Genf reiht sich Paris wie 2014 wieder auf Platz zwei (22,75 Euro), gefolgt von Stockholm (20,84 Euro). In vielen europäischen Städten hingegen können sich Reisende über sinkende Preise für den beliebten Hotelsnack freuen: In Rom fiel der durchschnittliche Preis gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent auf 13,26 Euro, in Madrid um 20 Prozent auf 11,66 Euro. Berlin reiht sich mit 13,71 Euro im Mittelfeld ein.

Eine kleine Geschichte des Sandwiches:

Wahrscheinlich wurde das Sandwich nach John Montagu, Vierter Earl of Sandwich, einem britischen Staatsmann und angeblich leidenschaftlichen Kartenspieler benannt, der der Legende nach 1762 während eines stundenlangen Cribbage-Spiels keine Zeit zum Essen fand. Montagu habe sich daraufhin das Essen in zwei Brotscheiben legen lassen, worauf ein Mitspieler ebenfalls ein „Brot wie Sandwich“ verlangt habe. 1765 wies ein Biograf Montagus diese Darstellung zurück und erklärte, es sei sehr viel wahrscheinlicher, dass er das Sandwich erfunden habe, um seine Arbeit am Schreibtisch nicht unterbrechen zu müssen. Das ursprüngliche Sandwich bestand einfach aus einer Scheibe gesalzenen Rindfleischs zwischen zwei Scheiben Toastbrot

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