Bleibt zu Hause! – Ungarn schaltet Anzeigen im Libanon

Ungarn greift zu drastischen Mitteln. Während viele EU-Staaten überlegen, wie man den verzeifelten Menschen in den Flüchtlingslagern rund um Syrien helfen kann, setzen die Politiker in Budapest auf Abschreckung.

15.09.21-libanon Hier ein Tweet, auf dem die Anzeigen Ungarns im Libanon zu sehen sind.

In Anzeigen, die auf Arabisch und Englisch in drei libanesischen Zeitungen erschienen, wies die Regierung in Budapest potenzielle Migranten darauf hin, dass ihnen seit Verschärfung des Strafrechts in der vergangenen Woche Haft drohe, wenn sie „illegal“ die Grenze überschritten. „Hört nicht auf die Schlepper. Ungarn lässt es nicht zu, dass illegale Immigranten über die Grenze kommen“, heißt es in dem Text.

15.09.21-däne So sahen die Anzeigen der dänischen Regierung im Libanon aus.

Ungarn ist aber nicht der erste Staat in Europa, der zu solchen Mitteln greift. Vor zwei Wochen hatte die dänische Regierung eine ähnliche Kampagne geschaltet. In Anzeigen in libanesischen Zeitungen wies sie darauf hin, dass seit September ein verschärftes Asylrecht gilt. Der Text wurde auch in mehreren Sprachen über soziale Netzwerke verbreitet.

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