Soros in Russland nicht erwünscht

Russland schiebt dem politischen Engagement des US-Großinvestors George Soros einen Riegel vor.

15.12.01-soros

In Russland unerwünscht

Die Generalstaatsanwaltschaft sprach ein Verbot gegen zwei Einrichtungen aus, die zum Stiftungsnetzwerk von Soros gehören und sich für eine offene Gesellschaft einsetzen. Die beiden kommen auf eine Liste ausländischer Nichtregierungsorganisationen, deren Aktivitäten als „unerwünscht“ betrachtet werden. Sie stellen den Angaben zufolge eine Bedrohung für die Verfassung und die staatliche Sicherheit dar. Näher begründet wurde dies nicht.

Ein vorübergehender Fehltritt?

Soros erklärte dazu: „Wir sind zuversichtlich, dass dieser Schritt ein vorübergehender Fehltritt ist. Die Hoffnungen des russischen Volkes auf eine bessere Zukunft können nicht unterdrückt werden und werden sich am Ende erfüllen.“ Der ungarischstämmige Investor hatte Russland im Ukraine-Konflikt eine zunehmend aggressives Auftreten vorgeworfen. Der 85-jährige Milliardär finanziert mehrere Stiftungen, die sich in 70 Ländern unter anderem für Menschenrechte und Meinungsfreiheit starkmachen.

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