Eine weltberühmte Pfütze

Öffentlich-rechtliches TV war gestern, heute wird Netflix abonniert – doch die Zukunft gehört Anbietern wie Periscope.  Eine Vorstellung, wie das Fernsehen der Zukunft funktioniert, gibt in diesen Tagen der Livestream einer Wasserpfütze in Großbritannien, genauer gesagt, in Newcastle upon Tyne. Hier geht es zum Livestream

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20.000 Nutzer sehen zu

Mindestens 20.000 Internet-Nutzer verfolgen an ihrem Smartphone, wie zahlreiche Menschen versuchen, über die relativ breite Wasseransammlung zu gelangen. Wie viele Menschen tatsächlich zusehen, ist unklar, der Zuschauerzähler hängt seit langer Zeit bei 19.392 Personen fest.

Natürlich ist die Pfütze auch schon auf Youtube präsent. Es gibt auch schon Zusammenstellungen der besten Szenen.

 

Auch auf Twitter ist die Pfütze eine Berühmtheit. Unter dem Hashtag #DrummondPuddleWatch und #puddlewatch kommentierten Tausende Twitter-Nutzer die Versuche der Passanten, das Wasser halbwegs trockenen Fußes zu überqueren.

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Menschen auf Luftmatratzen

Den meisten Menschen gelingt es problemlos, die Pfütze zu überqueren, doch hin und wieder gibt es auch kuriose Szenen. Die Pfütze scheint auch Einheimische anzuziehen, die sich mit der Pfütze fotografieren oder versuchen, darin zu schwimmen. Zu sehen sind auch Menschen, die sich mit Luftmatratzen in die Flut stürzen. Auch Surfbretter wurden schon gesichtet.

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Wie der britische Guardian berichtet, habe die Pfütze im Nordosten des Landes die Arbeit in zahllosen Büros zum Erliegen gebracht. Seit dem späten Nachmittag steht ein Hinweisschild in der Pfütze, mit dem ein besorgter Bürger seine Mitmenschen zur Vorsicht mahnt. Hier geht es zum Guardian-Text

Lange nicht so sehr gelacht

Ins Netz gestellt wird der Stream von der Marketingagentur Drummond Central. Den dort angestellten scheint das eigene Angebot viel Freude zu bereiten – im Hintergrund ist immer wieder Lachen zu hören. Agenturchef Beth Hazon sagte dem Guardian, dass ihre Mitarbeiter und sie die Pfütze schon seit Wochen im Blick hätten. Am Mittwoch hätten sie entschieden, die Szene mit dem kostenlosen Streamingdienst Periscope den ganzen Tag live ins Netz zu übertragen. „Alles was ich dazu sagen kann ist: Gelobt sei das Internet“, kommentierte Hazon den Hype um die Liveübertragung der Pfütze.

Und noch eine interessante Sache: auf Twitter-Data ist zu sehen, wie sich der Pfützen-Hype auf der Welt verbreitet.  Hier geht es zu Twitter-Data

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