Trauerfeier in Paris für getötete Soldaten

Mit einer bewegenden Trauerfeier in Paris nimmt Frankreich Abschied von zwei getöteten Soldaten. Cedric de Pierrepont und Alain Bertoncello sind bei der Befreiung von vier Geiseln in Burkina Faso ums Leben gekommen. Die Särge der beiden Männer wurden durch die Straßen von Paris zum Hotel des Invalides gefahren. Zehntausende Menschen säumten am Dienstagmorgen den Weg.

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Eine Spezialeinheit der französischen Armee hatte in der Vorwoche in der Sahelzone im Norden von Burkina Faso vier ausländische Geiseln befreit. Zwei französische Touristen sowie eine US-Bürgerin und eine Südkoreanerin sind wieder auf freiem Fuß. Die vier Entführer wurden erschossen, wie der Elysée-Palast am Freitag in Paris mitteilte.

Die Geiseln waren am 1. Mai in Benin entführt worden. Sie verschwanden nach einer Safari im Pendjari-Nationalpark spurlos. Ihr Reiseführer wurde vor wenigen Tagen tot in dem Park aufgefunden. Die militärische Befreiungsaktion fand den Angaben nach in der Nacht zu Freitag im Norden von Burkina Faso, einem Nachbarland Benins, statt.

In dem Gebiet sind bewaffnete Gruppen sowie Dschihadisten aktiv, die mit den Terrorgruppen Al-Kaida und Islamischer Staat (IS) verbündet sind. Bisher bekannte sich jedoch niemand zu der Entführung.

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Präsident Emmanuel Macron hatte den offiziellen Staatsakt im Hotel des Invalides angeordnet. Nach der Befreiungsaktion, die der Staatschef persönlich angeordnet hatte, schlug ihm viel Kritik entgegen. Es heißt, er wolle sich kurz vor der Europawahl als Patriot darstellen, um Stimmen zu sammeln. ENDE-ENDE

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