Paris für Anfänger

Drei Tage zu Besuch in der schönsten Stadt der Welt

Paris hat viele Namen. Stadt der Liebe, Stadt des Lichts oder auch Stadt der Mode. Die Wahrheit ist: alles stimmt! Die französische Hauptstadt ist nicht nur die schönste, sondern auch eine der interessantesten Städte er Welt. Millionen von Touristen jedes Jahr können nicht irren!

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Doch wie nähert man sich einer Stadt wie Paris – gerade wenn man nur wenige Tage Zeit hat? Viele werden nur einige Tage in der Stadt verbringen und versuchen, so viel wie möglich in diesen Aufenthalt hineinzupacken. Unser Rat: Tun Sie das nicht! Lassen Sie sich Zeit, tauchen Sie ein in das Leben dieser wunderbaren Metropole. Sie können sicher sein: wenn sie einmal in Paris waren, werden Sie wiederkommen.

Diese Seite soll Ihnen helfen, die ersten Schritte in der Stadt zu machen – von der Ankunft im Bahnhof, über den Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, bis hin zu einigen Tipps, die nicht jeder Tourist auf seiner Liste hat. Bei den Beschreibungen handelt es sich nicht um allgemeine Hinweise oder Ratschläge. Hier erfahren Sie ganz konkret, welche Metro Sie nehmen sollten, wie viel Geld etwas ungefähr kostet,  was sich lohnt anzusehen und welche Sehenswürdigkeit man besser auslassen sollte.

Natürlich sind das alles sehr persönliche Tipps und jeder wird versuchen, die Stadt auf seine Weise zu entdecken. Aber als Anhaltspunkte könnten die Hinweise dennoch dienen.

1) Ankunft in Paris

Wahrscheinlich werden Sie mit dem Zug in Paris ankommen. Das ist die bequemste und auch unkomplizierteste Art, in die französische Metropole zu reisen. Das heißt, das Abenteuer startet vom Gare de l’Est – oder auch Ostbahnhof, wie es bei der Deutschen Bahn heißt.

Sie können nun ein Taxi vor dem Bahnhof besteigen – oder die Métro nehmen. Wenn Sie sich für die U-Bahn entscheiden, bekommen Sie auf jeden Fall schon einmal das typische Paris-Feeling mitgeliefert. Also: für die Métro verlassen Sie nicht das Bahnhofsgebäude. Sie können direkt von der Empfangshalle (die befindet sich etwa in der Mitte des Gebäudes) hinunter zur Metro gehen. Von dort starten die Linien 4 und 7.

Von Vorteil ist es, wenn Sie sich vorher schon erkundigt haben, wo Sie wohnen und welche Station sie ansteuern müssen – das spart viel Ärger, denn mit Koffern und im Trubel ist das Orientieren nicht immer einfach. Hier ist ein Plan der Métro, mit dem man sich schon einmal orientieren kann. 

2) Wie kaufe ich eine Metro-Karte?

Beim Kauf der Karten haben zuerst einmal zwei Möglichkeiten. Sie gehen an den Schalter oder an einen Automaten. Keine Angst vor den Automaten – das geht ziemlich einfach und man muss auch meist nicht so lange anstehen. Die Karten gelten immer für eine Fahrt im gesamten Stadtkern von Paris.

Wichtig: Behalten Sie Ihre benutzte Métro-Karte immer so lange, bis sie wieder aus der U-Bahn raus sind (also auf der Straße). Bisweilen werden die Karten am Ende der Fahrt kontrolliert und die Kontrolleure kennen – wie überall auf der Welt – kein Pardon.

Der Karten-Automat: Wenn Sie ein Ticket am Automaten kaufen, können Sie zuerst einmal die Sprache auswählen. Danach führt Sie das Programm durch die einzelnen Schritte. Gesteuert werden die meisten Menüs durch drehen an einer kleinen „Rolle“ unten am Automaten. Bezahlt werden kann mit Karte oder Bargeld.

Billigere Zehner-Karte (Carnet): Wenn Sie länger in Paris sind, sollten sie sich für eine Zehn-Fahrten-Karte entscheiden. Die kosten pro Fahrt nur 1,49 Euro – eine Einzelfahrt kostet 1,90 Euro. Beim Kauf einer Zehner-Karte, bekommen Sie zehn einzelnen Karten, von denen  jede für eine Fahr gilt. Wenn Sie können auch eine Mehr-Tages-Ticket kaufen, damit sich das rentiert, muss man allerdings sehr häufig die Métro benutzen.

Neues Ticket: Seit dem Sommer 2019 wird in Paris ein neues Ticket für die Metro angeboten. Das heißt „Navigo Easy“. Die Plastikkarte kostet zwei Euro und muss an einem Automaten aufgeladen werden. Die alten kleinen Papier-Tickets gelten allerdings noch bis 2021.   Wenn Sie hier klicken, erfahren Sie mehr darüber. 

 

3) Paris – die Stadt der Taschendiebe

Es ist leider kein Märchen, dass Paris die Stadt der Taschendiebe ist. Achten Sie also auf Ihre Sachen, lassen Sie sich nicht ablenken und behalten Sie Wertsachen stets am Körper. Vor allem in der Métro oder an gut besuchten Sehenswürdigkeiten wird sehr viel gestohlen. Meist sind die Diebe in Gruppen unterwegs. Das Vorgehen: einer lenkt ab, der andere stiehlt. Aber lassen Sie sich nicht den Spaß an der Stadt und am Urlaub verderben. Einfach nur etwas wachsamer sein, dann geht alles glatt.

Also – gute Fahrt ist Hotel!!

 

4) Mehr Infos

Wenn Sie sich in Paris befinden und sich über aktuelle Events in der Stadt informieren möchten, sind folgende Seite ganz hilfreich.

Le Bonbon – ein Online-Szene-Magazin

Le Parisien – Tageszeitung mit einer guten Berichterstattung über Paris. Da muss man in der Menu-Leiste „Ma Ville“ anklicken und dann auf Paris gehen. 

Eine sehr nützliche Seite ist auch „Help Tourists“ – dort gibt es Infos und viele Links

Aktuelle Infos gibt es auch immer auf der Facebook-Seite Paris-Reporter.

 


 

Drei grundsätzliche Tipps:

Erster Ratschlag: Nicht hetzen! Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Besser ist es, die Stadt zu genießen, sich einmal hinzusetzen und die Seele baumeln lassen. Konzentrieren Sie sich auf einige Sehenswürdigkeiten und lassen Sie sich Zeit, diese anzusehen.

Zweiter Ratschlag: Gehen Sie in keines der großen Museen! Wenn Sie zum ersten Mal in Paris sind und nur ein Wochenende Zeit haben, sehen Sie sich besser die Stadt an. Das Problem: Besuche im Museum kosten wegen des enormen Andrangs sehr viel Zeit. Für den Louvre ist beim nächsten Paris-Besuch auch noch Zeit.

Dritter Ratschlag: Eintrittskarte vorher besorgen! Wenn Sie wissen, was Sie ansehen wollen, besorgen Sie sich vorher im Internet die Karten dafür. Das spart ziemlich viel Zeit. Dafür gibt es mehrere Internet-Seiten. Einfach in der Suchmaschine Tickets Paris eingeben und es tut sich ein großes Angebot auf. Eines ist zum Beispiel „Help Tourists“, wo Karten für alle Sehenswürdigkeiten bestellt werden können.

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Was muss ich sehen?

 

1) Eiffelturm – Trocadéro – Marsfeld

EUCZ4340Niemand kommt um einen Besuch am Eiffelturm vorbei. Wie für alle Sehenswürdigkeiten ist es von Vorteil, wenn man sich bereits vorher Eintrittskarten besorgt hat. Wenn Sie mit der Métro fahren, nehmen sie NICHT die Haltestelle Bir Hakeim! Die ist zwar mit „Eiffelturm“ ausgezeichnet, aber wesentlich besser ist die Haltestelle Trocadéro. Von der Ausschilderung „Eiffelturm“ folgen. Hat man den richtigen Weg eingeschlagen, kommt man direkt am Trocadéro raus und hat einen atemberaubenden Blick auf den Turm, das Marsfeld und die ganze Stadt. Zum Vorbestellen von Karten geht es hier entlang. 

Nach dem Besuch des Eiffelturms lohnt es sich, über das Marsfeld (Champ de Mars) zu schlendern oder sich dort einfach etwas auszuruhen. Schön ist es auch, ein kleines Picknick zu machen und mitgebrachtes Baguette und Käse zu genießen.

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2) Louvre und Jardin des Tuileries

IMG_E7465Wer einen ersten Eindruck vom weltberühmten Louvre bekommen will, der kann auch die Vorhalle des Museums unter der Pyramide besuchen. Allein das ist schon sehr beeindruckend. Dazu benötigt man auch keine Eintrittskarte, allerdings sind auch dort die Schlangen wegen des Andrangs und der Kontrollen am Eingang in der Regel ziemlich lang. Wenn man vor der Pyramide steht, muss man sich dazu an der linken Schlange anstellen. Wer das Museum – oder die Mona Lisa – unbedingt besuchen möchte, sollte fast einen ganzen Tag einplanen. Insgesamt sind die Gänge in dem Gebäude 16 Kilometer lang.  Eintrittskarten für den Louvre gibt es unter diesem Link.

Der Besuch der Louvre kann auf jeden Fall mit einem Abstecher in den schönen Jardin des Tuileries verbunden werden. Dort kann man etwas flanieren und sich auf einem der zahlreichen Stühle oder eine Bank von dem Trubel etwas erholen. Und auch hier gilt: wer sich vorher etwas Baguette und Käse besorgt hat, kann sich hier zu einer kleinen Rast niederlassen.

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3) Champs-Élysées und Arc de Triomphe

IMG_E7562Es empfiehlt sich, diese beiden Besuche zu verknüpfen. Praktikabel ist es auch, nach dem Besuch des Louvre und der Tuilerien, einfach weiter in Richtung Champs-Élysées zu schlendern – immer den mächtigen Arc de Triomphe fest im Blick. Die Champs-Élysée gelten zu Recht als schönste Einkaufstraße der Welt. Besonders lohnt sich der Besuch am ersten Samstag jeden Monat, wenn die Autos von der Straße verbannt sind. Viele Geschäfte locken mit Sonderangeboten und man kann – trotz der luxuriösen Umgebung – das eine oder andere Schnäppchen machen.

Am Ende thront der Arc de Triomphe. Der Blick von oben ist schlicht atemberaubend – allerdings nicht gang billig (aktuell 20 Euro pro Person). Es lohnt sich aber auch, durch die Unterführung den Place de l’Étoile zu unterqueren und das Monument aus der Nähe zu betrachten. Man erahnt dann etwas von dem Stolz Frankreichs, der die Grande Nation noch immer erfüllt. Der Eingang zur Unterführung befindet sich etwas unscheinbar am Ende auf der rechten Seite der Champs-Élysées.

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Funiculaire zum Montmartre

Lange war sie außer Betrieb – doch nun fährt sie wieder. Die Funiculaire zum Montmartre ist eines der beliebtesten Transportmittel für die Touristen in Paris. So kann man den Höhenunterschied zur Kirche ohne Mühen bezwingen. Es gelten die Karten der Metro.

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Joggen in Paris

Was kaum jemand ahnt – Paris ist ein sehr gutes Revier für Dauerläufer. Wer also etwas länger nach Paris kommt oder ein sehr passionierter Läufer ist, sollte auf keinen Fall seine Laufschuhe vergessen.

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Serre d’Auteuil (Gewächshäuser) 

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Die Gewächshäuser von Auteuil zählen zu den eher verborgenen Schätzen, die die Stadt zu bieten hat. Wer etwas Ruhe sucht und einen halben Tag investieren kann, der sollte sich die Gärten nicht entgehen lassen.