(Fast) Alles über Banksy

Früher von der Polizei gejagt, heute verehrt. Banksy hat eine unglaubliche Karriere hingelegt. Für seine Schablonengraffiti werden inzwischen Unsummen bezahlt. Immer wieder überrascht er mit pointierten politischen Statements. 
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Neben seinen Schablonen-Graffiti hängt Banksy eigene Arbeiten auch ungefragt in Museen auf. Sowohl im LondonerTate Modern, New Yorker Museum of Modern ArtMetropolitan Museum of Art, Brooklyn Museum, American Museum of Natural History als auch im Louvre hingen 2005 seine Arbeiten auf diese Weise. Im Mai 2005 wurde Banksys Version einer Höhlenmalerei, die einen jagenden Menschen mit Einkaufswagen zeigte, im British Museum gefunden. Noch immer weiß niemand, wer hinter Banksy steckt.
Neben Streetart ist Banksy auch in anderen künstlerischen Bereichen aktiv. In mehreren Büchern veröffentlichte er Fotos seiner Graffiti und Gemälde mit ganz persönlichen Kommentaren. Auch als Filmemacher ist er erfolgreich. Sein Dokumentarfilm „Exit through the Gift Shop“ über die französischen Künstler Thierry Guetta und Invader wurde 2011 sogar für einen Oscar nominiert.

2015 bezog er politisch Stellung zur Bombardierung des Gaza-Streifens durch die israelische Luftwaffe. In seinem Kurzvideo „Willkommen in Gaza“ zeigte Banksy das Ausmaß der Zerstörung mit zynischen Untertiteln wie: „Die Einheimischen mögen es hier so sehr, dass sie nie fortgehen – weil sie nicht dürfen“. Aufgrund seines poltischen Engagements, zählte ihn das Time Magazine 2010 zu einem der 25 einflussreichsten Künstler der Welt.

Auf dieser Seite wird in loser Form über den Künstler berichtet.

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>> Das Geschenk<<

Es wäre eine Aktion, die zu Banksy passen würde. Ein Mann schenkte in der kleinen englischen Stadt Crewe einem jungen Obdachlosen einen Burger – und ein kleines Kunstwerk. Nun wird gerätselt, ob das Bild von Banksy ist.

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Ist das ein Banksy?

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Der junge Mann erzählt dem Crewe Chronicle, er sei mit einigen Kumpels in einer Straße abgehangen, als ein großes schwarzes Auto vorfuhr.

Der Obdachlose erzählt dem Crewe Chronicle:

“There were five of us. We were just sat in Crewe about half past 10, 11 o’clock last night, big black car pulled up, give us some cups of coffee, burgers and chips in a bag from McDonalds. Then he pulled out this picture and said ‘I hope this brings you good luck, good spirit’. That was it and he just drove off.”

Der junge Obdachlose hatte noch nie etwas von Banksy gehört. Am nächsten Morgen zeigte der das Bild einem Kumpel, der erkannte den möglichen Ursprung dieses Geschenks.

Nun liegt das Kunstwerk bei einem Sachverständigen, der die Echtheit überprüfen soll.

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>> Nein, es ist kein Banksy<<

Die Graffitis an der Mauer zur Westbank in Israel wurde nicht von Banksy gemacht. Es ist das Werk des Künstlers Lush aus Australien. Die Vermutung, es könnte der Brite sein kam auf, weil er ein Hotel direkt neben der Mauer eröffnet hat. Nach seinen Aussagen das Hotel mit dem hässlichsten Ausblick der Welt.

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Die Graffitis basieren auf einem Foto, das jüngst von Donald Trump gemacht worden ist. Es zeigt den US-Präsidenten, wie er sich etwas linkisch der Gebetsmauer in Jerusalem nähert. Eines der Graffitis ist direkt neben einem Wachturm der israelischen Armee. Es scheint, als würde Trump den Turm liebkosen. Das Werk sei den frühen Werken Banksys sehr ähnlich, schreibt Iyad Moghrabi in einem Artikel der Nachrichtenagentur AP. In diesem Fall scheint aber der Wunsch der Vater des Gedanken gewesen zu sein. Denn diese Aussage ist schlichtweg Unsinn.

ArtnetNews schreibt dazu:

„It isn’t Lush’s first time tackling political content. During the 2016 US presidential campaign, he created several pieces about Trump and his Democratic opponent, Hillary Clinton, including one of her in a revealing bathing suit. The work was censored by Instagram and ultimately removed, even after the artist repainted it with a modest black niqab, revealing only Clinton’s eyes.“

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>> Das Ballon-Mädchen auf Platz Eins<<

Banksy ist ein großer Künstler – zumindest trifft er den Nerv der Menschen. Sein Graffiti Ballon-Mädchen ist von den Briten zum beliebtesten Kunstwerk gewählt worden.

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Das Graffiti tauchte im Jahr 2002 an der Wand eines Geschäftes in Shoreditch auf auf. Zehn Jahre später wurde eine Version auf Karton bei einer Auktion für 73.250 Pfund verkauft. 2014 wurde das Orginal Stencil von der Mauer entfernt, eine Zeit lang in dem Geschäft ausgestellt und dann verkauft.

Es gibt aber auch Stimmen, die die Wahl sehr kritisch sehen. Hier ist ein Beispiel dafür:

Britain’s best-loved artwork is a Banksy. That’s proof of our stupidity

 

Bei der Umfrage wurde 2000 Menschen befragt. Sie konnten auf einer Liste unter 20 Kunstwerken ihren Favoriten auswählen.  Auf den ersten Plätzen landeten:

  1. Banksy; Balloon Girl
  2. John Constable; The Hay Wain
  3. Jack Vettriano; The Singing Butler
  4. JMW Turner; The Fighting Temeraire
  5. Antony Gormley; The Angel of the North

Aktualisiert 28.07.2017

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>> Also doch nicht! <<

In den vergangenen Wochen verdichtete sich das Gerücht, hinter dem berüchtigten Steetart-Phantom Banksy stecke der Massive Attack-Musiker Robert Del Naja. Nun schreibt das NEON-Magazin, dass er es doch nicht ist. Also: Es bleibt spannend!

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NEON sprach im Westjordanland nach eigenen Angaben mit mehreren Menschen, die nachweislich Banksys wahre Identität kennen. Dort entstand Banksys letztes großes Projekt: „The Walled Off Hotel“, ein funktionsfähiges Boutiquehotel mit Banksy-Kunst.

Der Besitzer des Hotels gabe keine Auskunft. Aber Maha Saca, eine Frau aus Bethlehem, an deren Fassade das berühmte Graffito mit einer Friedenstaube in Schutzweste prangt, war nach Auskunft von NEON gesprächiger. Banksy habe zuvor um Erlaubnis gebeten, an die Mauer sprühen zu dürfen. Zu dem vorgelegten Bild von Robert Del Naja von Massive Attack sagt sie auf Arabisch, das sei „nicht die Person, die das Graffito sprühte“. Auch die deutsche Journalistin Mia Raben, die schon vor Jahren eines der wenigen authentischen Interviews mit Banksy geführt hat, sagt zu NEON: „Banksy ist nicht Robert Del Naja.“

Die Suche geht also weiter!

Aktualisiert 19.07.2017

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>> Banksy zu Besuch auf Malta? <<

Ist es einer – oder ist es keiner? Auf Malta soll ein neues Werk von Banksy aufgetaucht sein. In der High Street von Sliema tauchte über nach ein Graffiti auf, das von vielen für einen „original Banksy“ gehalten wird – zumindest sieht das Werk auf den ersten Blick verdächtig danach aus.

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Das Stencil zeigt ein lachendes Kind, das auf dem Helm eines Londoner Bobby reitet – oder benutzt der Säugling das Teil als Nachttopf? Nun setzen einige ihre Hoffnung in die Auswertung der Video-Aufnahmen der Überwachungskameras in der Umgebung. Schließlich ist die High Street eine der belebtesten Straßen der Stadt.

Und natürlich gibt es auch Menschen, die eine besondere Liebe zum Detail an den Tag legen. Die hier allerdings etwas fehl am Platze ist.
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>> Banksy-Werk in San Francisco? <<

Ist das wirklich ein Banksy?  In San Francisco soll der Künstler eine seiner Ratten zurückgelassen haben. Zweifel bleiben.

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Das Graffiti befindet sich am Gebäude  The Red Victorian (1665 Haight St.). Dort befand sich schon einmal ein solches Werk, das unter dem Namen „Haight Street Rat“ die Runde machte. Das Graffiti war dann für rund 40.000 Dollar von dem Sammler Brian Greif entfernt und nach einer kleinen Rundreise durch verschiedene Galerien schließlich an einen Sammler verkauft worden.

Wie lange das neue Bild schon an der Stelle prangt, weiß keiner zu sagen. Es war nicht einmal den Angestellten des Red Vic aufgefallen. Erst ein Reporter machte sie darauf aufmerksam. Wenn es ein echter Banksy ist, dann wäre es ein einiger anderer Graffitis des Künstlers in der Stadt.

Die Kokomo-Howard County Public Library wird unterdessen ab dem 4. August die original  „Haight Street Rat“ ausstellen. Die Ratte zieht eine rote Linie und am anderen Ende der Linie ist zu lesen:

“This is Where I Draw the Line.”

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>> Banksy-Doku bei Netflix <<

Über Banksy ist schon viel gesagt worden – obwohl es über ihn kaum Informationen gibt. Nun gesellt sich zu den vielen Beiträgen noch eine Dokumentation auf Netflix. Und weil es – eben – über den Künstler nichts mehr zu sagen gibt, erzählt das TV-Stück die Geschichte eines Mannes, der ein Banksy-Werk in San Francisco vor der Zerstörung rettet.

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Hier geht es zum Trailer des Films!

Brian Greif heißt der Held der Dokumentation. Er spricht darüber, warum er das Graffiti unbedingt retten will, das Desinteresse der Museen und warum er Kaufangebote von über zwei Millionen Dollar für das Werk ausgeschlagen hat.

Und das sagt Brian Greif zu der Dokumentation:

„The message of the movie is recognise this art form as an incredibly important art movement, appreciate what these artists are doing for the public and try and protect and preserve it.“

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>> Ist Banksy enttarnt? <<

Ist er es also doch?! Wieder macht das Gerücht die Runde, dass sich hinter Street-Art-Enigma Banksy niemand geringeres als Robert Del Naja von Massive Attack verbergen soll. Jungle- und Drum-’n’-Bass-Ikone Goldie könnte im Zuge eines Interviews versehentlich die Identität von Banksy enthüllt haben.

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Das Gerücht machte immer wieder die Runde. Erst im vergangenen Jahr zog ein britischer Journalist eine Verbindung zwischen Konzerten der TripHop-Formation und kurz darauf in den entsprechenden Städten erscheinenden Werken des Künstlers. Doch Del Naja höchst persönlich zerstreute die Vermutungen – und sie verschwanden im Nebel der anderen Spekulationen um die Identität von Banksy.

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In der aktuellen Folge von Scroobius Pips »Disctraction Pieces«-Podcast hat sich dieser Verdacht nun wieder überraschend erhärtet, spricht Goldie hier doch beim Thema Banksy plötzlich von einem gewissen Robert: »No disrespect to Robert, I think he is a brilliant artist. I think he has flipped the world of art over«, rutscht es ihm heraus, nachdem er kurz davor die negativen Seiten des Hypes um Banksy thematisierte. Die Stelle ist hier ab Minute 34:46 zu hören.

Ob es sich dabei tatsächlich um einen unglücklichen Versprecher oder eine bewusst gelegte, falsche Fährte handelt, lässt sich natürlich nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Öffentlich geäußert hat sich bisher nur Goldie, der erwartungsgemäß zurückrudert und nun probiert, die Sache ein wenig ins Lächerliche zu ziehen:
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Das Thema scheint die Welt zu bewegen, sehr viele Medien haben es aufgegriffen. Hier noch einige Links zu Berichten:

Ein Text bei heute.at

Deutschlandfunk

Musikexpress

SWR3

Rolling Stone

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>> Banksy-Schau in Berlin <<

Darf man Street Art, die wie der Name schon sagt für den öffentlichen Raum entstanden ist, in einer Ausstellung an die Wand hängen? Noch dazu, wenn diese eindeutig kommerzielle Zwecke verfolgt?

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Diese Fragen wirft gerade wieder einmal ein Projekt auf, das sich mit dem Namen des bekanntesten Street-Art-Künstlers überhaupt schmückt: „The Art of Banksy“ heißt die Schau, die zuvor auch schon in Istanbul, Melbourne, Antwerpen und Amsterdam gezeigt wurde und seit Freitag im ehemaligen Nobel-Club Felix auf der Rückseite des Hotels Adlon gastiert.

Mehr als 80 Motive des Künstlers im Gesamtwert von mehr als 20 Millionen Pfund  werden, gerahmt oder auf Leinwand, in der Berliner Ausstellung „The Art of Banksy“ gezeigt – darunter das ikonische „Girl with Balloon“ und das politisch aufgeladene „Media“, das Bild eines blutenden Mädchens mit Teddybär,  das umringt von Kameramännern in einer zerbombten Stadt steht.

Alle Werke  sind Leihgaben von 40 internationalen Sammlern  und wurden von dem britischen Galeristen Steve Lazarides ausgewählt, der Banksy bis 2008 gemanagt haben soll. „In dieser Zusammenstellung werden die Kunstwerke danach nicht mehr zu sehen sein“, sagt er über die rätselhafte Berliner Schau, die nicht einmal einen offiziellen Internetauftritt hat.

Nicht von Banksy autorisiert

Auch die aktuelle Ausstellung findet ohne Genehmigung des Künstlers statt – was den Hype nur noch verstärken dürfte. Wie fragwürdig das ganze Unterfangen ist, zeigt auch die Wahl des Ausstellungsortes. Statt in einer renommierten Galerie oder im Museum ist sie in den dafür angemieteten Räumlichkeiten des seit Mitte Mai geschlossenen Clubrestaurants Felix  zu sehen. Der Laden war einst beliebt bei Zehlendorfer Jugendlichen, die hier in abgetrennten VIP-Lounges Edel-Vodka  fließen ließen.
Ein Party-Image, das wohl eher nach München als ins runtergerockt-coole Berlin passt – und auch nicht zu einem Künstler, der mit konsumkritischen Motiven berühmt geworden ist. Der Eintritt  für die Banksy-Schau kostet stolze 18,25 Euro. Gefragt ist sie trotzdem – vielleicht auch, weil Street Art nach dem Erfolg der Gratis-Schau „The Haus“ in aller Munde ist: Die über das Tourismus-Portal Visit Berlin verkauften Tickets sind für die ersten beiden Tage nach der Eröffnung bereits ausverkauft.

„The Art of Banksy“, Behrenstr. 72, bis 15.9., Mo-So 10-20 Uhr, Eintritt 18,25 Euro, ermäßigt 15 Euro

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>> Banksy macht Politik <<

Banksy geht in die Politik – natürlich nicht direkt! Aber der Künstler will offensichtlich den Sieg der Konservativen bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am 08. Juni 2017 in Großbritannien verhindern.

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Banksy will jenen Wählern ein Gratis-Print-Kunstwerk schenken, die NICHT für die Konservativen stimmen. Das gilt allerdings nicht für ganz Großbritannien, sondern nur für Bristol North West, Bristol West, North Somerset, Thornbury and Yate, Kingswood, und Filton und Bradley Stoke. Das Angebot war auf der Website des Künstlers zu finden.

Er schreibt:

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“Simply send in a photo of your ballot paper from polling day showing you voted against the Conservative incumbent and this complimentary gift will be mailed to you.”

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Eine Notiz unter dem Post sagt, dass dieses Angebot natürlich nicht als Bestechungsangebot für potentielle Wähler zu sehen sei.

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Es heißt weiter:

“This print is a souvenir piece of campaign material, it is in no way meant to influence the choices of the electorate, has no monetary value, is for amusement purposes only and is strictly not for resale. Terms and conditions to follow, postage not included.”

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Allerdings warnte Banksy nicht, dass sie mit einem Foto ihres Wahlzettels gegen das Gesetz  verstoßen könnten. Denn es gibt sehr strikte Regeln, die in der Representation of the People Act Zusammengefasst sind.

Dort heißt es:

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“No person shall directly or indirectly induce a voter to display his ballot paper after he has marked it so as to make known to any person the name of the candidate for whom he has or has not voted or as to the number on the back of the ballot paper given to the voter at that station.”

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Aktualisiert 04.06.2017

NACHTRAG:

Banksy musste seine Aktion vor der Wahl abbrechen. Die Wahlkommission habe ihn gewarnt, seine geplante Aktion stelle eine Beeinflussung der Parlamentswahl am Donnerstag dar, teilte der Künstler mit der unbekannten Identität am Montagabend auf seiner Website mit. „Ich bedauere es, erklären zu müssen, dass diese unbedachte und rechtlich zweifelhafte Aktion abgesagt worden ist“, fügte Banksy hinzu.

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>> Zugpferd für ein Millionenprojekt <<

Was Banksy dazu wohl sagt? Eines seiner Werke wird zum zentralen Bestandteil eines Millionenprojektes für Luxuswohnungen in dem trendigen Londoner Stadtteil Notting Hill.

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Das Werk ist einer der ältesten erhaltenen Graffitis von Banksy. Wofür er vor Jahren noch bestraft worden wäre, wird nun zu einem der Hauptargument umfunktioniert, in dem „beschmierten“ Haus eine Wohnung zu kaufen. Die Arbeit in Notting Hill ist bekannt als Der Maler, Der Graffiti-Künstler oder Velazquez. Es zeigt einen Künstler in typischer Pose mit Palette und Pinsel, der das Banksy-Tag malt. Entdeckt wurde es 2008 in der Portobello Road. Als man den Wert der Arbeit erkannte, wurde es von den Verantwortlichen durch eine Glasscheibe geschützt.

Der neue Besitzer des dreistöckigen Hauses hat von der Stadt die Erlaubnis bekommen, die Wohnungen in dem Gebäude in Luxusappartements und Restaurants zu verwandeln.

Das Unternehmen Enstar Capital plant, das mehrere Meter große Banksy-Werk – dessen Wert auf über zwei Millionen Pfund geschätzt wird –  auf eine höhere Ebene zu heben und es anzustrahlen, sodass es von den Besuchern des Portobello-Marktes besser bestaunt werden kann.

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Wer sich für die Preise in dem Haus interessiert: die Wohnungen sollen am Ende für rund 1000 Pfund die Woche vermietet werden. Eine stolze Summe, dafür kann man aber behaupten, neben einem echten Banksy zu schlafen.

Allerdings gefällt nicht allen diese Vorstellung. Huey Walker aus Nottinghill, der den „Ausverkauf“ des Stadtteils seit Jahren kritisiert, sagt dazu:

“Who puts the value on street art? It’s a bit weird it’s going to be used as a feature to sell really expensive housing. We need housing for ordinary people.”

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>> Höchstpreise für Banksy-Kunst <<

Ein Pappplakat mit einem Graffiti von Banksy ist auf einer Auktion in Newmarket für 10.000 Pfund über den Tisch gegangen. Das Werk zeigt ein Mädchen, das eine Bombe umarmt.

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Wie immer bei Banksy ranken sich aber einige Geheimnisse um das Werk. Es heißt, der Graffiti-Künstler habe ein Dutzend davon hergestellt, die dann auf einer Demo gegen den Irak-Krieg im Jahr 2003 zum Einsatz kamen. Einer der Demonstranten habe das Plakat bis 2016 in seiner Wohnung aufbewahrt, bevor er es an den heutigen Besitzer verkaufte.

Banksy hat 2003 offensichtlich einige Werke für Demos hergestellt. Viele haben allerdings nicht überlebt. Einige wurden damals schlicht weggeworfen, anderen von der Polizei konfisziert.

Will Axon vom Auktionshaus  Rowley’s sagte zu dem Bild:

„It is one of those rare occasions when you can genuinely call a picture iconic.“

Aktualisiert 02.06.2017

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>> Banksy-Werk in Dover <<

Er war es: Banksy hat bestätigt, dass ein riesiges Graffiti in Dover von ihm ist. Es zeigt eine Europa-Flagge, auf der einer der zwölf Sterne von einem Arbeiter heraus gemeißelt wird.

 

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Das Werk erschien über Nacht an einem Gebäude nahe der A20, nahe dem Fährterminal. Die Zeitung „The Independent“ hat die Bestätigung des Künstlers erhalten, der auf den Instagram-Feed des Künstlers verwiesen hat.

Die Arbeit ist eine weitere Äußerung Banksys zu Europa-Politik. In Großbritannien wird im Moment über den Brexit verhandelt und in Frankreich erreichte die rechtspopulistische Marine Le Pen die Stichwahl um das Präsidentenamt. Banksy war schon einmal in Dover und hat mit einem Graffiti gegen die Flüchtlingspolitik Europas demonstriert.

Nachtrag: 

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Schon kurz nach Entdeckung des Graffitis von Banksy auf der Hauswand in Dover hat sich aber auch ein anderer Sprayer an derselben Stelle verewigt. Nur wird dieses Graffiti von den Offiziellen nun als purer „Vandalismus“ angesehen. Ein Unbekannter hat die Worte „THE CLASH“ mit schwarzer Farbe auf die Wand gesprüht – genau zwischen die Sprossen der Leiter, auf der der Arbeiter steht, der den Stern aus der EU-Fahne hämmert. 

Ein Sprecher der Stadt Dover erklärte auf Nachfrage der BBC:

„We are aware of the continuing interest around the artwork attributed to Banksy. The building is not owned by Dover District Council, and we have no other plans to take action to protect the artwork at this time.“

Der Sprecher des Dover District Councils sagte allerdings auch, dass das Kunstwerk an der York Street nun mit Videokameras überwacht werde.

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>> Banksy ertappt – wieder einmal! <<

Ist er es – oder doch nicht. Eine Frau in Israel ist überzeugt, Banksy bei der Arbeit überrascht zu haben, als er gerade eine Ausstellung seiner Werke vorbereitete. 

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Die Frau, die das Video gemacht hat, erzählt in der britischen „Sun“, dass sie Banksy in einer Shopping Mall in Israel gesehen habe, die einem früheren Manager des Künstlers gehöre.  Sie sagt weiter:

„The mall opens at 10am but if you need to be there earlier you have to sign your name.  What was really weird was that when I came in and I had to sign my name, I noticed an English name and said to the security guard ‘who is that?’ He said it was an artist from England.”

Die Ausstellung „The Art of Banksy“ wird in der Arena Mall in Herzliya Marina, nicht weit entfernt von Tel Aviv. Ob der Mann Banksy ist oder nicht, kann wohl nicht geklärt werden – auf jeden Fall hat die Ausstellung nun einige Aufmerksamkeit bekommen.

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>> Banksy-Werk von Arbeitern übermalt <<

Sehr dumm gelaufen! Arbeiter haben in einem Fünf-Sterne-Hotel auf Jamaika einen Original-Banksy übermalt.

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Ein Eindruck der Arbeiten von Banksy in dem Hotel

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Der Graffiti-Künstler war 2006 in dem exklusiven Geejam Hotel zu Genge, kurz bevor es für die Gäste geöffnet worden war. Dabei hat er eine Serie von Stencils hinterlassen, die die Gäste bis heute inspiriert haben. Darunter Beyonce, Scarlett Johansson and Tom Cruise. Aber das ist Geschichte.

Die Daily Mail berichtet nun aber, dass einige der Bilder übermal worden sind.

Und hier noch ein kleiner Service – für diejenigen Leser, die sich einen Aufenthalt leisten können. Eine kurze Review zu dem Hotel. 

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>> Banksy als der Hotelier <<

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Banksy eröffnet das Hotel „The Walled Off Hotel“ in Bethlehem direkt an der Sperrmauer zwischen Israel und dem Westjordanland. Israel hat die Mauer zum Westjordanland gebaut, um sich vor palästinensischen Attentätern zu schützen.

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Banksy wirbt auf seine Art für das Hotel: „Es hat den schlechtesten Ausblick aller Hotels in der Welt“, sagt er laut einer Mitteilung. Bei seinem neuesten Projekt gehe es darum, „die Geschichte der Mauer von allen Seiten erzählen und den Besuchern die Möglichkeit geben, sie selbst zu entdecken“, heißt es auf der Internetseite des Hotels.

Hier einige Links zum Thema:

Die Stuttgarter Zeitung über das Projekt

Auch das Deutschlandradio berichtet

Die Deutsche Welle Kultur

Aktualisiert 12.03.2017

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>> Banksy in Dresden <<

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Mit einer “langen Nacht“ samt Filmpremiere ehrt die Dresdner Streetart-Ausstellung “Magic City” im Februar das britische Künstler-Phantom „Banksy“.

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In der Dresdner Zeitenströmung dreht sich am 18. Und 19. Februar alles um den Briten. Unter anderem zeigt die Schau dann mehrere Banksy-Werke, darunter ein Mauerstück mit einer Original „Banksy Ratte“. Drumherum sind Vorträge, Diskussionen, Führungen und ein Sonderworkshop des Spike-Lab geplant. Höhepunkt ist die Europapremiere des Dokumentarfilms „Saving Banksy“, die zusammen mit der Reportage „One Day in Dismaland“.

Hier geht es zu einem Bericht der Deutschen Welle über das Event

Aktualisiert 09.02.2017

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>> Banksy bei der Arbeit – wirklich? <<

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Das ist er also, auf frischer Tat ertappt: Banksy. Auf dem Video arbeitet er an dem berühmten Graffiti „Flying Balloon Girl“ aus dem Jahr 2005. Das Werk befindet sich an der Mauer zur Westbank. Zu sehen ist es auf der Facebook-Seite Von StreetArtGlobe.

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Hier geht es zum Video
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Doch ist das wirklich Banksy? Wohl kaum! Diesen Zweifel hegen auch die meisten Kommentatoren unter dem Post. Unwahrscheinlich ist, dass Banksy am helllichten Tage seiner Arbeit nachgeht. Zudem wird bezweifelt, dass es sich wirklich um das Ballon-Mädchen handelt. Fotos des Originals lassen das bezweifeln. Und wieso kommt das Video nun, über zehn Jahre nach dem Besuch von Banksy in Israel an den Tag?

Ein Kommentator gibt zu bedenken, dass sich das Graffiti – wohl nicht ganz zufällig -direkt gegenüber einem Banksy-Shop befindet. Die Aktion ist wohl eher ein gut gemachter Werbegag.

Aktualisiert 09.01.2017

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>> A must-visit new gallery in London <<

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Banksy nimmt unaufhaltsam den Weg von der Straße ins Museum. Nur noch selten sind Werke von ihm öffentlich an original Plätzen auf original Mauern zu sehen. Tabish Khan, Macher der Internet-Seite „Londonist“ hat nun jene Plätze zusammengefasst, wo Banksy zumindest in London noch in „freier Wildbahn“ zu bewundern ist. Zudem gibt es Werke von ihm in Stoke Newington zu sehen.

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Neue Gallery in South Bank

Zudem haben die Banksy-Fans eine neue Gelegenheit, die Arbeit ihres Idols in der South Bank zu bewundern. Die zentral gelegene Gallery ist die Idee von Steve Lazarides, der schon seit Jahren Werke von Banksy verkauft. Das Fazit von Tabish Khan: „For fans of Banksy and street art in general this feels like a must-visit new gallery.“

The Banksy Print Gallery is at 22 Upper Ground (inside the Mondrian London hotel), SE1 9PD. It’s open Tuesday to Saturday, 11am-7pm, and is free to visit.

Aktualisiert 30.12.2016

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>> Interessante Info-Grafik zu Banksy <<

Da hat sich jemand große Mühe gemacht! In der britischen Zeitung „Daily Mail“ wird eine schöne Info-Grafik zur Arbeit von Banksy präsentiert. Die Tour führt den Betrachter um die ganze Welt, an viele Orte, wo der Graffiti-Künstler seine Spuren hinterlassen hat.

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Der Start ins Banksy-Universum

Weltreise mit Banksy

Die Kunstfreunde werden auf der globalen Reise zu 16 Locations geführt – inklusive London, New York, Boston und Jerusalem. Dazwischen wird von der Zeitung immer wieder erklärt, warum Banksy überhaupt solche Berühmtheit erlangt hat und wie seine Werke zu lesen sind. Das ganze ist also nicht nur für Insider ein Spaß, sondern auch für Interessierte, die sich mit Streetart nicht wirklich auskennen.

Hier geht es zu der Info-Grafik in der „Daily Mail“ 

Aktualisiert 20.12.2016

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>> Neuseeland rätselt über Banksy-Arbeit <<

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Zwei Arbeiten von Banksy?

War Banksy in Tauranga? Wer bis jetzt noch nichts von der Stadt gehört hat: sie liegt in Neuseeland. Dort sind zwei Arbeiten entdeckt worden, die von dem Graffiti-Künstler stammen könnten.  Sie sind über Nacht zwischen Goddards Centre and 46 Spring St. Aufgetaucht. Die beiden Arbeiten ähneln dem Stil Banksys, der immer wieder politische oder soziale Fragen aufgreift.

Hier geht es zu einem Bericht über den Fund

Anders als in früheren Zeiten, als die Arbeiten des Straßenkünstlers noch achtlos überpinselt wurden, bemüht sich die Stadtverwaltung in Tauranga darum, die Echtheit der Graffitis zu verifizieren, sagt die Pressesprecherin Viktoria Ermes. Sie erklärte auch, dass zumindest eines der Werke eine Neuauflage einer Arbeit aus Bristol ist, die dort vor einigen Jahren auftauchte. Und sie ergänzte fast schon philosophisch:  „It’s very exciting, the not knowing, but that is what street art is all about. We really don’t know who did it.“

Der Hausbesitzer freut sich

Das Gebäude, an dem das Graffiti prangt gehört der Pacific Property Fund und wird von der Property Managers Group verwaltet. Auch die sind nicht gerade erbost darüber, dass sich womöglich der Welt bekanntester Sprayer auf dem Gebäude verewigt hat.

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Unternehmenschef Scott McKenzie hat die Werke als erster gesehen. Er sagte: „It’s brilliant for Tauranga and New Zealand to have Banksy’s work coming to the city and even more exciting to think he may actually be here in person right now.“  So ändern sich die Zeiten: früher wäre Banksy verfolgt worden. Nun freuen sich sogar schon die Hausbesitzer.

Aktualisiert 06.12.2016

Nachtrag (08.12.2016):

Nun hat sich Joanna Brooks zu Wort gemeldet. Die Banksy-Herausgeberin aus London erklärte, dass der Künstler in der jüngsten Vergangenheit nicht in Neuseeland gewesen sei. So zerplatzen die Träume, Teil eines weltumspannenden Kunstwerkes zu werden.

Hier der Link zur Berichterstattung

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>> Banksy in Londoner Gallery <<

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Banksy ist nun endgültig im Museum angekommen. Der Künstler hat nun eine eigene, permanente Ausstellung im Osten von London. Die Hang-Up Gallery hat einen „Banksy Bunker“ eröffnet. Zu sehen sind Gemälde, Prints und Skulpturen.

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Ben Cotton, Direktor der Gallery, sagte dem Magazin “Time Out”:

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„There’s currently nowhere in the capital to view a permanent Banksy collection. So we thought we’d change that. It’s an intimate space packed full of a broad cross-section of his work from the start of his career to the present day – so whether you’re a Bansky aficionado or a seasoned collector it’s certainly worth a look.”

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Es gibt im Moment 15 Arbeiten des Künstlers zu sehen. Die Zahl wird sic him laufe der Zeit allerdings veränern, denn die Werke sind alle zum Verkauf gedacht.

Hang-Up Gallery is at 81 Stoke Newington Rd, N16 8AD. Open Tuesday to Sunday from noon until 6pm. Free.

Aktualisiert 25.11.2016

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>> Wer ist Gonefellow? <<

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Der unbekannte Künstler produzierte zusammen mit der bekannten Grafikstudio Modern Multiples in Los Angeles ein bemerkenswertes Werk. Nun gibt es Gerüchte, dass dahinter mehr stecken könnte, als die Arbeit eines bisher völlig unbekannten Künstlers.

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Eine Banksy-Interpretation

Die 190 Pfund teure, nur 75 Mal reproduzierte Grafik  mit dem Titel „Graffiti Truck“  ist eine Interpretation eines bekannten Banksy-Werkes “meat truck” – das selbst eine Zeichnung seiner aufsehenerregenden Installation “Sirens of the Lambs” ist. Ein interessantes Detail: Auf der Tür des kleinen Lasters ist der Schriftzug “Sincura” zu sehen. Das ist ein Unternehmen, das – offensichtlich sehr zum Ärger von Banksy –  immer wieder seine Werke entfernt und auch zu horrenden Preisen verkauft hat.

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Das befeuert nun die Fantasie der Sammler. Die und die Banksy-Fans suchen nun nach Hinweisen, dass das Werk von dem berühmten Graffiti-Künstler stammen könnte. John Tallacksen, Grafiker bei Modern Multiples, bestätigt das internationale Interesse an dem Werk, will aber nicht weiter zu den Spekulationen beitragen.

Was Gonefellow besonders interessant macht, ist seine Unsichtbarkeit. Er ist im Internet praktisch  nicht zu finden. Zwar besitzt er einen Account auf Instagram, der ist allerdings nur spärlich bespielt. Hier geht es zu Gonefellows auf Instagram.

Dann gibt es noch einen leeren Twitter-Account und einen verwaisten Account im Online-Forum Urban Art Association. Das ist alles!

Hier geht es zu einer ausführlichen Berichterstattung über Gonefellow aus dem Los Angeles Magazine


>> Banksy-Werke zum Verkauf in Köln <<

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Über Monate hingen die Werke von Banksy in München – aber nur zum Ansehen. Jetzt werden sie in Köln gezeigt und sollen Geld bringen.

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Ausriss aus dem Online-Katalog der Art-Fair

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Erst sehen – nun kaufen

Jetzt wird kassiert! 47 Werke von Banksy aus der privaten Sammlung des Galeristen und Kunstsammlers Dirk G. Kronsbein wird die Münchner Galerie Kronsbein an der Art Fair Cologne vom 27. bis 30. Oktober in Köln ausstellen. Die Präsentation «Banksy – King of Urban Art» war von April bis September 2016 bereits in der Münchner Galerie zu sehen – damals als reine Museumsausstellung.

In Köln werden die Werke nun zum Verkauf stehen, darunter so bekannte Motive wie «Girl with Balloon», «Toxic Mary Double» und «Choose Your Weapon». Ausgesuchte Originale und Editionen treffen aufeinander. In der Ausstellung gibt es etwa die Hommage an den grossen Vorgänger Keith Haring und dessen Hund zu sehen – unter dem Titel « Choose Your Weapon». Es werden aber auch komplexere Arbeiten gezeigt wie die beiden Versionen von « Toxic Mary», die den Jesusknaben mit einem Giftfläschchen füttert.

Hier geht es zur Galerie Kronsbein

Hier geht es zu ART.FAIR

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>> Banksy bei der Arbeit? <<

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Banksy ist wieder einmal enttarnt worden. Eine Frau mit Namen Mia behauptet, den Künstler auf frischer Tat in Melbourne ertappt zu haben.

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Wackelige Bilder vom Kapuzenmann

Zu sehen ist wackeliges Video, auf genommen mit einem Smartphone. Ein Mann sprüht etwas auf eine Wand in einer dunklen Straße – was man allerdings eher erahnen als sehen kann. Die Figur zieht dann eine Kapuze über den Kopf und entfernt sich. In dem Video nähert sich die Frau dem Mann, der dann davonläuft und laut ruft: „F*** off!“

Hier das Video der Frau aus Australien:
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Mia entdeckt dann ein Graffiti, das sich gegen die Anti-Einwanderungspolitik der Politikerin Pauline Hanson in Australien richtet. Direkt daneben: die Signatur von Banksy.  Das behauptet zumindest Mia.

Sicher ist allerdings nicht, ob das Graffiti wirklich von Banksy ist. Der Künstler „signiert“ nicht alle seine Werke. Was gegen die Echtheit spricht ist, dass die Signatur in dem Video nicht dieselbe ist, die Banksy zuletzt immer wieder benutzt hat.

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>> Ein Banksy fürs Museum <<

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In Liverpool ist ein Graffiti von Banksy entfernt worden. Der Grund: es soll in ein Museum, zusammen mit einigen anderen Werken des Künstlers.

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Gehören die Graffitis von Banksy in ein Museum? Werden sie dort nicht ihrer eigentlichen Bestimmung beraubt? Sind sie dann überhaupt noch Kunst? Das sind Fragen, die sich die Macher des neuen Street Art Museums in Liverpool beantwortet habe. Denn das Graffiti „Love Plane“ ist über Nacht entfernt worden. In Zettel an der Stelle, wo das Flugzeug seine Bahn zog ist nun zu lesen, dass das Kunstwerk in der Nähe eines Parkplatzes im Stadtzentrum entfernt wurde, restauriert wird und dann ins Museum kommt.

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“Dear Liverpool, the Banksy Love Plane artwork has been removed. It is being restored and will return to Liverpool to feature in your new Street Art museum.“

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Die Verantwortlichen von North Point Global machten ihre Pläne für ein Banksy-Museum im vergangenen Jahr öffentlich. Das Love Plane soll dann zu sehen sein zusammen mit der berühmten Liverpool Ratte, die an einer Wand am White Horse Pub in der Berry Street aufgesprüht war – oder auch dem Werk „Never Liked The Beatles“.

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Die Sammlung soll in Zusammenarbeit mit Sincura Arts Club und Bankrobber London entstehen, zwei der führenden Händler für die Kunst von Banksy. Peter McInnes, Kunstsammler und Vorsitzender von North Point Global, dem Unternehmen hinter dem Museumsprojekt in Liverpool, zu dem Verschwinden des Graffitis:

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”We’re delighted to be gathering together and restoring all of Banksy’s Liverpool works. Banksy gave them to Liverpool and we’re bringing them back and putting them somewhere where they can be enjoyed by the people of the city.”

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Ob Banksy die Sache wirklich gefällt ist natürlich unbekannt. Allerdings hat er in der Vergangenheit immer wieder Wege gefunden, gerade gegen diese Art von Stadtentwicklung zu protestieren, die North Point Global plant. Das Museum wäre dann Teil des Baltic Triangle in Liverpool. Dazu gehören 125 Apartments, Büros, Geschäftsräume und andere Räume für kreative Startups.

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>> Banksy bleibt ein Geheimnis <<

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Gott sei es gedankt, Banksy ist nicht enttarnt. Massive-Attack-Sänger Robert Del Naja ist doch nicht der berühmte Streetart-Künstler.

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Die Daily Mail spekuliert über Banksys Identität

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Ein hartes Dementi

Das  Gründungsmitglied der Band bestreitet Gerüchte, wonach er der anonyme Street-Art-Künstler Banksy sei. Auf einem Konzert am Wochenende in seiner Heimatstadt Bristol bedauerte Del Naja alias 3D vor 27.000 Fans, dass er nicht mit Banksy identisch sei. Er gab aber zu, mit dem Künstler befreundet zu sein und rief seinen Fans zu: „We are all Banksy!“

Vor wenigen Tagen gab der schottische Journalist Craig Williams bekannt, Robert Del Naja als Banksy entlarvt zu haben. Neue Banksy-Werke seien offenbar kurz vor oder nach Massive-Attack-Konzerten in San Francisco, Boston und Toronto entstanden. Außerdem sei Del Naja bekannterweise selbst als Graffiti-Writer aktiv gewesen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Banksys Identität angeblich entlarvt wurde. Die „Daily Mail“ etwa berichtete vor einem Jahr von einem Parkwächter, der in der westenglischen Küstenstadt Weston-super-Mare vor dem „Dismaland“ arbeitet und dem Künstler offenbar verblüffend ähnlich sehe.

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Am Dienstag wurde der zweite Trailer des Dokumentarfilms „Saving Banksy“ veröffentlicht. Die Doku, die im April auf dem Nashville Film Festival Premiere feierte, wurde von Colin Day gedreht.

Hier geht es zu einem Artikel der Daily Mail, die immer wieder einmal die wahre Identität von Banksy aufzudecken glaubt.

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>> Banksy-Werk in Melbourne zerstört <<

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Der Fortschritt fordert seine Opfer. Dieses Mal hat es ein Graffiti Banksy getroffen. Mehrere berühmte Stencils in der AC/DC-Lane in Melbourne wurden von Arbeitern zerstört, die eine Tür installieren wollten.

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Dieses Banksy-Werk gibt es nun nicht mehr.

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Melbourne – kein gute Pflaster für Banksy

Die Arbeiten des Streetart-Künstlers gehörten zu einer ganzen Gruppe von Werken, die Banksy bei einem besuch im Jahr 2003 in Melbourne hinterlassen hat.Meyer Eidelson, der das Blog Melbournewaoks.com betreibt, schreibt, dass die Reste der Stencils in einer Mülltonne gelandet sind.

Eidelson schreibt in seinem  company blog: 

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„These Australian and international stencils recently destroyed were as seminal to the modern street art movement as the Aboriginal paintings destroyed on the Papunya school wall in 1973.“

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Weiter schreibt er, dass er den Schaden vor etwa einer Woche entdeckt habe. Melbourne scheint allgemein kein guter Platz für Banksy zu sein.  Es ist nicht das erste Mal, dass seine Werke dort zerstört worden sind. Vor zwei Jahren wurden in derselben Straße zwei Werke vernichtet. 2013 traf es ein Graffiti in Fitzroy und 2010 wurde das Bild einer Ratte in der Hosier Lane bei Aufräumarbeiten überpinselt.

Hier ein Bericht über einige schon vor Jahren im Melbourne zerstörte Banksy-Werke.

Die Stadt bedauert den Verlust

Die Stadtväter von Melbourne haben aber auch versucht, die Arbeiten von Banksy zu schützen. So wurde schon Plexiglasscheiben vor den Bilder angebracht. 2008 schütteten aber Unbekannte Akrylfarbe zwischen Glas und Wand und zerstörten auf diese Weise ein Graffiti.

Eine Sprecherin der Stadt bedauerte natürlich, dass die Werke bei den aktuellen Bauarbeiten zerstört wurden. Sie fügte aber hinzu: „Es liegt in der Natur von Streetart, dass die Arbeiten von zeitlich begrenzter Haltbarkeit sind.“ Recht hat sie!

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>> Eine Viertel Million Euro für einen Banksy <<

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Banksy hat einst einen SWAT-Bus der US-Polizei verschönert. Jetzt kam das rollende Kunstwerk beim Auktionshaus Bonhams unter den Hammer und erzielte einen stattlichen Preis.

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Im Jahr 2006 hat der weltweit bekannte Street-Art-Künstler Banksy für das renommierte Auktionshaus Bonhams einen alten Polizei-Bus der SWAT-Spezialeinheit in ein Kunstwerk verwandelt. Genau dieses einzigartige Gefährt kam jetzt unter den Hammer. Während das Objekt der Begierde im Vorfeld von Experten auf einen Wert von 200.000 bis 300.000 Pfund geschätzt wurde, wechselte der Banksy SWAT-Bus am Ende für stolze 218.500 Pfund den Besitzer – umgerechnet rund 264.000 Euro.

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>> Banksy schenkt Grundschülern ein Graffiti <<

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Der britische Streetart-Künstler Banksy hat heimlich die Wand einer Grundschule im englischen Bristol besprüht. Die Schulleitung hatte zuvor ein Gebäude nach ihm benannt.

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Es sieht aus wie einen Kinderzeichnung, ist aber echte Kunst. Ein skizziertes Mädchen spielt mit einem brennenden Autoreifen. Der Streetart-Künstler Banksy hat mit diesem Graffiti den Schulhof der Bridge Farm School im englischen Bristol verschönert. Damit bedankt er sich auf seine Art dafür, dass ein Teil des Schulgebäudes nach ihm benannt wurde.

In einem Brief schreibt er:

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„Danke, dass ihr ein Haus nach mir benannt habt. Hier habt ihr ein Bild. Wenn es euch nicht gefällt, könnt ihr gerne was hinzufügen – ich bin sicher, eure Lehrer haben nichts dagegen.“

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Die Kinder musste aber dennoch die Finger von dem Kunstwerk lassen. Geoff Mason, der Schuldirektor, freut sich über das „inspirierende“ Kunstwerk. Seinen Schülern erlaubte er nicht, das neue Wandgemälde fortzuführen. Ist schließlich ein echter Banksy. Das hat Pest Control, die Agentur des Künstlers, auf Anfrage des Guardian bereits bestätigt. Den Brief haben sie in Bridge Farm übrigens auch gleich eingerahmt. Man weiß ja nie, wie viel der einmal wert sein wird.

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>> Banksy und ein anderer großer Name <<

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In Amsterdam hat ein neues Museum seine Türen geöffnet. Das Moco – die Abkürzung für Modern Contemporary – will zeitgenössische Kunst zeigen und setzt auf große Namen.

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Banksy neben Andy Warhol

Das Museum startete mit einem Paukenschlag: Die Eröffnungsausstellung zeigt 50 Arbeiten des Street-Art-Stars Banksy zusammen mit 40 Werken des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol. Moderne und zeitgenössische Kunst soll das Ausstellungsprogramm prägen. Das Moca möchte die „Rockstars der Kunst“ zeigen, kuratiert jeweils von profilierten Kuratoren. Im Blick hat man die Sehlust eines „großen Publikums“. „Banksy kommt nach Amsterdam“ jubelte denn auch eine niederländische Zeitung.

Beeindruckend sind aber nicht nur die Kunstwerke – auch das Museum selbst ist ein Juewl. Die Villa Alsberg wurde 1906 zur Blütezeit des Jugendstil errichtet. Sie steht stolz am Amsterdamer Museumplein – in Sichtweite von Stedelijk Museum, Van Gogh Museum, Diamanten-Museum und Rijks-Museum. In bester Museumslage also. Kein Wunder, dass das Auktionshaus Christie’s die Villa noch vor gar nicht langer Zeit in seiner Immobiliensparte für 26 Millionen Euro anpries.

Jetzt residiert das Moco am Museumplein, ein von dem Galeristenpaar Lionel und Kim Logchies privat initiiertes Museum. Als Museumschefin fungiert Kim Logchies. Beide Kunsthändler betreiben die – ebenfalls in Amsterdam ansässige – Lionel Gallery.

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>> Banksy in München <<

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Banksy ist derzeit das Nonplusultra der Street Art Szene, schreibt die Stadt München auf ihrer Internet-Seite. Seine Werke seien mal ironisch, böse, kritisch, witzig – und vor allem: weltweit begehrt. Dann darf eine Ausstellung mit den Werken Banksys natürlich in München nicht fehlen, schließlich gehören Stars wie Brad Pitt und Leonardo DiCaprio zu seinen Bewunderern.

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Banksy in Bayern

In der Haupstadt Bayerns war eine umfassendere Werkschau des Straßenkünstlers zu sehen ist. Unter den 45 Exponaten befinden sich viele seiner bekanntesten Motive, darunter „Chose Your Weapon“, in dem ein Straßengangster seinen Hund Gassi führt. Aber auch komplexere Arbeiten sind in München mit von der Partie, etwa die „Toxic Mary“, wo die Jungfrau das Jesuskind mit einer scheinbar gifthaltigen Flasche füttert.

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Interessante Echtheitszertifikate

Die Siebdruckblätter – denn um solche handelt es sich überwiegend – verfügten über Echtheitszertifikate, sogenannte „Pest Control Certificate of Authenticity“. Die Blätter stammen aus der Privatsammlung des früheren Unternehmers Dirk Kronsbein, der seit Jahren Banksy sammelt und zusammen mit seiner Tochter Sarah vor etwa drei Jahren die Galerie gegründet hat. Und sie stehen nicht zum Verkauf – derzeit jedenfalls.

Über seine Website erhielt man auf Anfrage nur den Hinweis, dass das „Pest Control“-Zertifikat für die Echtheit einer Arbeit stehe. Darauf ist eine Hälfte einer mit einer durchlaufenden Nummer versehenen, dann durchgerissenen 10-Pfund-Note mit Diana-Konterfei getuckert. Dessen Kopie erregt beim Fachpublikum fast mehr Aufmerksamkeit als der 49. Abzug von 600des Mädchens mit dem Ballon.

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In der Münchner Abendzeitung war allerdings ein bitterböser Artikel über die „Banksy-Abzocke in München“   zu lesen.

Dort heißt es:

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„Denn wer eben mal einen Blick auf die Siebdrucke des Künstlers werfen möchte, wird zur Kasse gebeten. 20 Euro kostet der Eintritt in die Galerie Kronsbein. Das muss man nicht einmal für große Ausstellungen im Haus der Kunst oder in der Kunsthalle München hinlegen. Die nehmen von ihren Besuchern derzeit 12 Euro.“

Der Schreiber vermuten, dass es bei der Ausstellung vor allem um einen PR-Gag ging, die Galerie in die Schlagzeilen zu bringen. Das zumindest ist geglückt.

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>> Banksys Botschaft für die französische Botschaft <<

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Banksy schlägt wieder zu. Ziel der Kritik des Street-Art-Künstlers ist das Vorgehen der französischen Polizei im provisorischen Flüchtlingscamp in Calais. Dazu hat er ein Wandbild auf eine Holzwand gesprüht gegenüber der französischen Botschaft in London.

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Das Werk gefällt nicht allen

Das Werk gefiel aber nicht allen. Arbeiter versuchten zuerst, das Werk zu entfernen, ließen dann aber davon ab, da sie offensichtlich Angst hatten es zu beschädigen. Schließlich wurde das Graffiti von ihnen abgedeckt. Andere Kunstliebhaber sehen das offensichtlich anders: Scotland Yard teilte mit, dass am Sonntagabend Unbekannte versucht hätten, das neue Bild in London zu stehlen.

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Banksy zitiert in seiner Arbeit eine Illustration des Buchs und des Musicals „Les Misérables“. Zu sehen ist ein junges Mädchen vor der französischen Fahne, dem Tränen aus den Augen laufen. Am Boden liegt eine Dose Tränengas.

Dieses Mal mit einem QR-Code

Banksy hat sich auch dieses Mal etwas Besonderes einfallen lassen. Zum ersten Mal hat er sein Werk mit einem QR-Code versehen, den man mit dem Handy scannen kann. Er führt nach Angaben der Nachrichtenagentur PA zu einem Video, das den Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen im „Dschungel“ genannten Lager bei Calais zeigen soll. Dort leben Tausende Flüchtlinge teils unter elenden Bedingungen.

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Banksy bestätigte auf seiner Website, dass das Bild echt sei. Er hatte auch im Lager bei Calais ein Bild gemalt, das Apple-Gründer Steve Jobs als Flüchtling zeigt. Jobs’ Vater war aus Syrien in die USA gekommen.

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Banksy-Graffiti: Steve Jobs, Sohn eines Migranten

Banksy legt wieder den Finger in eine schwärende Wunde unserer Gesellschaft. Im Flüchtlingscamp von Calais ziert ein Werk des Graffiti-Künstlers eine Wand. Es zeigt Apple-Gründer Steve Jobs. Für Banksy ist er ein sehr plakatives Beispiel dafür, wie diese Menschen eine Gesellschaft bereichern können.

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Steve Jobs – der Dieb

Wie ein Dieb schleicht sich Steve Jobs davon. Der Apple-Gründer trägt einen Müllbeutel auf dem Rücken und einen Computer in der Hand. Er scheint auf der Flucht. Das Graffiti prangt am Eingang zum „Dschungel“, jenes Ortes der europäischen Schande, wo mehrere Tausend Flüchtlinge in Verschlägen hausen – in der Hoffnung eines Tages mit einer Fähre oder durch den Eurotunnel nach Großbritannien zu gelangen. Bei den Versuchen, auf Züge aufzuspringen sind schon mehrere Menschen gestorben. Der „Dschungel“ ist ein Symbol für das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik.

Geschichte mit großer Symbolik

Die ganze Symbolik des Bildes wird erst deutlich, wenn man die Geschichte kenne. Das Bild bezieht sich auf den Migrationshintergrund von Steve Jobs. Der verstorbene Apple-Chef war nämlich der Sohn syrischer Einwanderer, die nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA kamen.

Wie der „Guardian“ berichtet, äußerte sich Banksy in einem seiner raren Statements zu dem Graffito: Hier ist der Link zum Guardian

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„Wir sind oft geneigt zu denken, dass Migration eine Belastung für den Staat ist. Aber Steve Jobs war auch Sohn von Migranten. Apple ist das erfolgreichste Unternehmen der Welt. Es bringt jedes Jahr sieben Milliarden Dollar an Steuergeldern ein – und es existiert nur, weil man einem jungen Mann aus Homs einzureisen erlaubt hat.“

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Das neue Werk ist Teil einer Reihe von Graffiti und Aktionen des Künstlers, die die gegenwärtige Lage von Flüchtlingen im Fokus haben: Während eines Aufenthalts in Calais besprühte Banksy mehrere Wände rund um den französischen Hafen mit ähnlichen Motiven.

Das Graffito ist nicht das erste Werk Banksys, das sich mit der Flüchtlingskrise beschäftigt. In„Dismaland“, Banksys Parodie des Disneylands, hatte der Künstler bereits eine Installation mit Flüchtlingsbooten und Leichen ausgestellt. Nach der Schließung im September hat Banksy Ausstattungsgegenstände aus dem Park gespendet, damit davon Notunterkünfte für Flüchtlinge gebaut werden konnten.

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>> Ein Albtraum in Banksy-Format <<

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Der geheimnisvolle Künstler Banksy stellt in einer westenglischen Küstenstadt Skulpturen und satirische Kunst in einem ehemaligen Freibad aus. Fünf Wochen wird „Dismaland“ in Weston-super-Mare zu sehen sein. Hier geht es zum offiziellen Trailer für Dismaland.

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Lieblingsort Tropicana

„Ich habe das Tropicana als Kind geliebt, deswegen ist es eine echte Ehre, die Türen wieder öffnen zu können“, zitierte die Mitteilung der Regionalverwaltung North Somerset Council den weltbekannten Street-Art-Künstler, dessen Identität geheim ist. „Dismaland“ ist eine Parodie auf die Disney-Freizeitparks – dismal heißt auf Deutsch trostlos.Und der Name ist Programm: Dismaland verkauft sich selbst als „die enttäuschendste neue Besucher-Attraktion im ganzen Vereinigten Königreich“.

Für Kinder ungeeignet

Es sieht sich als einen „Familien-Freizeitpark, der für Kinder ungeeignet ist“ im Grunde. Seine in rosa Warnwesten gekleideten Helfer begrüssen die Kundschaft in tiefer Depression statt mit professionellem Enthusiasmus – gleichsam als Billiglohn-Mäuse im Unterhaltungs-Käfig, ohne Hoffnung auf eine bessere Zeit. Und die Depression teilt sich dem Besucher des ummauerten Geländes schnell mit. Hier ein verrottetes Schloss, vor dem das Zerrbild der Kleinen Seejungfrau verloren vor sich hin starrt. Dort ein Burggraben, in dem Abfall treibt und ein zur Rutsche umgebauter Armee-Panzerwagen aus den Zeiten der nordirischen Troubles abgestellt ist. Ein kleines „spaßiges Modell-Städtchen“ mit 3000 Polizisten ist zu bewundern, nach innerstädtischen Krawallen. In einem Kaspertheater geht es bei der Punch-and-Judy-Show vor allem um Porn und Kindesmissbrauch. Und schwarze Ballons gibt es, deren weisse Aufschrift verkündet: „Ich muss ein totaler Idiot sein.“ Das Ganze, wird schnell klar, ist nicht nur eine Parodie auf Disney – dessen Anwälten der Zutritt zu Dismaland auf einem Info-Schild ausdrücklich verboten ist.

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Von Hirst bis Holzer

Es sei eine große Erleichterung, endlich über die Ausstellung sprechen zu dürfen, sagte Nigel Ashton vom North Somerset Council nach der Eröffnung. Die Schau sei unterhaltsam und mache nachdenklich. Neben Banksys Arbeiten sind auch Werke von knapp 60 weiteren Künstlern aus 17 Ländern zu sehen, darunter von Damien Hirst und Jenny Holzer.

 Höchste Geheimhaltungsstufe

Banksy habe bei einem Spaziergang das fast achtzig Jahre alte, vor längerem aber stillgelegte Freizeitbad Tropicana, den örtlichen Lido, wieder entdeckt  und die Künstler zu einer gemeinsamen Aktion gewonnen. Die Arbeiten wurden in den letzten Monaten klammheimlich ausgeführt. Ein Gerücht wurde ausgestreut, man baue das Gelände für Filmarbeiten um. Selbst im Gemeinderat von Weston wusste offenbar nicht einmal eine Handvoll Räte Bescheid

Die Ausstellung ist von 22. August bis 27. September jeden Tag geöffnet, Tickets für drei Pfund (4,20 Euro) müssen Besucher vorab im Internet kaufen, um garantiert Zutritt zu haben.

Hier ein Bericht von Channel4News zu Dismaland

Link zur Homepage von Dismaland

Hier ein Bericht der Deutschen Welle

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>> Kleiner Service für Schüler <<

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Wer in der 7. Klasse in Englisch ein kurzes Referat über Banksy halten möchte, hier folgt eine kleine Grundlage. Die passenden Illustrationen dazu müssen allerdings selbst ausgesucht werden – aber das dürfte ja kein Problem sein.

Die These: Banksy is the most famous graffiti artist in the world

What does graffiti mean?

Let me first explain what graffiti means. I am sure that everyone has seen a Graffiti.

Graffiti are writings or drawings that have been painted on a wall. Graffiti can be simple written words or real paintings. The first graffiti were painted more than 2000 years ago – during  the Roman Empire.

Today the graffiti artists often use spray paint and marker pens. In most countries painting on walls is forbidden and is a crime.

Back to Banksy!

The street artist Banksy lives in England. I can NOT show you a photo of Banksy because nobody knows who he is!

Most people think Banksy is from Bristol, a city in the east of England. Because there we could find his first works. These old grafitti don’t exist anymore because they were cleaned up. Banksy started his work 20 years ago.

One of the most popular theory is, that Banksy`s name is Robin Gunningham, born in 1973. The Britisch newspaper „Daily Mail“ published an interview with a man, saying that Banksy was one of his schoolmates in Bristol Cathedral Choir School.

Another theory is, that Banksy is a group of artists, led by a woman. That is because many of his works stand for the equality of women.

It´s more likely that Banksy is a male artist, because there are photos of him – but his face is unrecognizable.

But it is good, that nobody knows his identity, because for a graffiti-artist it is important to be unknown – otherwise he would go to jail.

The locations

Banksy often  paints his art on walls or bridges. Sometimes he even paints on animals.

People can find his graffiti in many cities – like London, Madrid, New York, Gaza-City and many others. His paintings are often political and social comments on the current situation of a country.

We can find several graffiti of Banksy even in Germany. One of the most famous ist the „Bomb-hugger“ in Hamburg. It became known in the whole world because somebody tried to destroy the graffiti.

The problem to sell the art

Banksy does NOT sell his street graffiti. But many art-dealers try to sell his art. The problem is: often nobody knows who owns the graffiti and – much more importantly – how to remove a graffiti from a wall or a bridge. For an original work of Banksy one has to pay up to a million euros!

And now a video with the title: „Make this year YOU discover a new destination“. It was published last year. It is a video about the Gaza-Strip. Banksy shows in a very ironical way that normal life is not possible there because so much was destroyed there.

Die Quellen:

Book: 

Banksy: Wall and Piece, Century, 2005

Internet:

https://en.wikipedia.org/wiki/Banksy

https://en.wikipedia.org/wiki/Graffiti

http://www.economist.com/news/science-and-technology/21693978-analysis-developed-crime-fighting-and-disease-tracking-points-artists

http://www.stencilrevolution.com/profiles/about-banksy/

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3478606/Scientists-say-Mail-Sunday-got-Banksy-s-identity-right-Hi-tech-tools-confirm-discovery-graffiti-artist-Robin-Gunningham.html