Rettet Corona manchem Wildschwein das Leben?

In Frankreich herrscht ein rigider Lockdown. Die Jäger wollen weiter auf die Pirsch, doch darüber gibt es Streit

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Die Verwerfungen um die Jagd in Corona-Zeiten sind nicht ganz einfach zu klären

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Millionen besitzen einen Jagdschein

Das Jagen ist in Frankreich eine überaus populäre Angelegenheit. Weit über eine Million Menschen besitzen einen Jagdschein und freuen sich alljährlich auf den Herbst, wenn die Jagdsaison eröffnet wird. Dieses Mal gibt es allerdings ein Problem: im ganzen Land gilt ein rigider Corona-Lockdown. Das heißt, jeder darf sein Haus pro Tag nur mit einem guten Grund für eine Stunde verlassen und kann sich dann ausschließlich im Umkreis von einem Kilometer seiner Wohnung bewegen.

Die französischen Jäger haben allerdings eine gut funktionierende Lobbyabteilung, deren Einfluss auch in dieser Ausnahmesituation bis nach Paris reicht. Die Politik hatte also ein Einsehen und Bérangère Abba, Staatssekretärin für Biodiversität, verkündete auf dem Nachrichtendienst Twitter, dass für die Waidmänner während des Lockdowns allerlei Ausnahmen gelten würden. So sollte etwa die Jagd auf Wildschweine, die in den Wäldern große Schäden anrichten, weiter möglich sein.

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Die Jäger wollen mehr Tiere jagen

Die Schar der Jäger jubelte, zumal Willy Schraen, Präsident der nationalen Jägervereinigung, flugs erklärte, dass diese Ausnahmen natürlich auch für Hasen, Fasanen und Tauben gelten würden und eine Stunde der „waidmännischen Entspannung“ durchaus erlaubt sei. Diese Ankündigung löste allerdings einen Sturm der Entrüstung aus. Bastien Lachaud, Parlamentsabgeordneter der linken Partei La France Insoumis, empörte sich über den „unglaublichen Skandal“, dass kleine Geschäfte und Buchläden schließen müssen und die Jäger ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen dürfen.

Staatssekretärin Bérangère Abba sah sich folglich genötigt, den obersten Jäger zurückzupfeifen und erklärte ausdrücklich, dass ausschließlich Wildschweine und Rotwild gejagt werden dürften – oder vielleicht der eine oder andere Kormoran, die in den Fischzuchtanlagen enorme Schäden anrichten würden.

Jäger fürchten dramatische Konsequenzen

Das aber ist Jean Guichou, Direktor des Jägerverbandes im Département Ariège, zu wenig. Er prophezeite „dramatische Konsequenzen“, wenn die Jagd zu sehr eingeschränkt würde. Die Zahl der Autounfälle mit Wild könnten sprunghaft ansteigen und er warnte vor Ernteausfällen. Guichou sieht sogar die Biodiversität der Wälder in Gefahr, sollte eine Tierpopulation zu stark zunehmen.

Umweltschützer sind empört

Da platze Allain Bougrain-Dubourg, Präsident der französischen Vogel- und Umweltschützer, der Kragen. Er warf den Jägern Scheinheiligkeit vor und wird dabei sehr grundsätzlich. Die würden sich doch nicht um die Natur, sondern vor allem um ihr Freizeitvergnügen kümmern. Im Winter würden etwa die Wildschweine durchgefüttert, damit sie im nächsten Herbst abgeschossen werden könnten. Statt nur mit dem Gewehr durch den Wald zu pirschen, sollten sich die Waidmänner um eine anständige Hege und Pflege kümmern. Beide Seiten tauschen inzwischen täglich im für die sozialen Medien gängigen Ton ihre Argumente für und gegen die Jagd aus und es wird deutlich, dass das große Halali in dem Streit also noch nicht geblasen ist.

Frankreich fliegt Corona-Patienten nach Deutschland

Die Crona-Pandemie breitet sich in Frankreich weiter schnell aus. Nun geraten die ersten Krankenhäuser unter Druck. Aus diesem Grund sollen französische Intensiv-Patienten nach Deutschland verlegt werden.

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Die Grafik zeigt die Regionen, in denen nun mehr Corona-Patienten in Krankenhäusern versorgt werden müssen als noch während der ersten Welle

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Die Corona-Welle ebbt nicht ab

Die Welle ebbt nicht ab und der „Druck ist in einigen Gebieten sehr stark“, erklärte Frédéric Valletoux, Präsident des französischen Krankenhausverbandes FHF während einer Video-Konferenz. Betroffen seien vor allem die Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Hauts-de-France. „Transfers in andere Regionen, sogar in andere Länder, werden dazu beitragen, diesen Druck zu verringern, und sind manchmal unerlässlich“, fügte Frédéric Valletou hinzu. Im Frühjahr hatten Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und andere deutsche Bundesländer insgesamt rund 130 französische Corona-Patienten aufgenommen.

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Die Corona-Patienten werden immer jünger

Was Jean Emmanuel de la Coussaye, Leiter Notfallmedizin und krisenmedizinischer Direktor an der CHU de Nîmes, auffällt ist, dass auch das Durchschnittsalter der Patienten im Vergleich zur ersten Welle gesunken ist. „Das Profil der intubierten Patienten hat sich geändert und sie werden immer jünger. Wir haben viele junge Erwachsene zwischen 35 und 55 Jahren “, sagt er und fügt hinzu, dass seine Teams jetzt besser ausgebildet sind, um diese Covid-Patienten zu versorgen.

Die Grafik zeigt, in welchen Regionen die Zahl der reanimierten Patienten höher ist als noch während der ersten Welle.

Bald an der Belastungsgrenze

Die französische Regierung und Gesundheitsexperten erwarten, dass die Krankenhäuser bis Mitte November wieder an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Zuletzt wurden gut 3700 Corona-Intensivpatienten in den öffentlichen Kliniken behandelt. Bis Montagabend wurden dort 416 neue Todesfälle registriert, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 37.435. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen stieg auf einen neuen Höchststand von 52.518.

Wird in Frankreich die Ausgangssperre verschärft?

Ausgangssperre – ja oder nein? In Frankreich herrscht im Moment einige Verwirrung darüber, ob im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine nächtliche Ausgangssperre, etwa in großen Städten, in Planung ist.

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Die Karte zeigt, wo die Krankenhäuser bereits die Patientenzahlen aus dem Frühjahr, die reanimiert werden müssen, überschritten haben.

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Strenge Regeln für Paris?

Losgetreten hat die Diskussion um die Verstärkung der Lockdown-Regeln Regierungssprecher Gabriel Attal. In einem Interview im Sender BFM TV erklärte er, dass die Ausgangssperre im Großraum Paris voraussichtlich ab 21 Uhr gelten werde. Die Präfekten anderer Region können eine solche nächtliche Ausgangssperre ebenfalls einführen. Im Laufe des Tages sollte ein entsprechendes Dekret für Paris erlassen werden, sagte Attal.

Kurze Zeit begann die Regierung auf mehreren Kanälen, diese Aussagen zu dementieren. Zum jetzigen Zeitpunkt sei nichts beschlossen, heißt es. Eine Entscheidung solle erst in den kommenden Tagen getroffen werden – es ginge vorrangig um die Schließzeiten bestimmter Läden in der Hauptstadt, so der TV-Sender BFM. Die große Mehrheit der Franzosen akzeptiere die Regeln, hatte Attal zuvor im TV gesagt. Es sei aber unhaltbar für diese Menschen, dass sich einige Menschen nicht an die Regeln hielten.

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Kritik an Pariser Bürgermeisterin

Bei dieser Gelegenheit kritisierte der Regierungssprecher auch die Pariser Bürgermeisterin Anna Hidalgo. Sie lege den Schwerpunkt zu sehr auf das Wohlergehen der Geschäfte in der Stadt, was verantwortungslos sei. Er habe sich zuvor mit Pflegern in Krankenhäusern von Paris unterhalten und die seien über die Aussagen Anne Hidalgos zuletzt sehr erstaunt gewesen. Gerade die Kliniken im Großraum der Hauptstadt stünden angesichts der Corona-Pandemie schon jetzt wieder kurz vor dem Zusammenbruch.

Wörtlich sagte er:

«On va atteindre aujourd’hui les 1000 patients en réanimation dans les hôpitaux franciliens, qui sont en quasi-débordement et on entend depuis quelques jours Madame Hidalgo se préoccuper de la question des commerces, dire: “il faut tout rouvrir”».

Regierungssprecher Gabriel Attal

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Die Corona-Lage ist dramatisch

Bereits vor einem Lockdown, der seit vergangenem Freitag gilt, galt in weiten Teilen des Landes eine nächtliche Ausgangssperre. Die Corona-Lage im Land ist dramatisch. Erst am Montagabend wurde mit mehr als 52 500 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ein neuer Spitzenwert gemeldet. Außerdem starben innerhalb eines Tages mehr als 400 Menschen in Krankenhäusern. In Frankreich leben rund 67 Millionen Menschen.

Die Menschen in Frankreich dürfen derzeit nur mit einem triftigen Grund überhaupt vor die Tür – dazu zählen einkaufen, der Weg zur Arbeit oder Arztbesuche. Spaziergänge oder Sport an der frischen Luft sind nur eine Stunde im Radius eines Kilometers zur Wohnung erlaubt. Die Menschen müssen immer ein entsprechendes neu ausgefüllte Formular mit sich führen, auf dem der Grund nachgewiesen wird. Alle Läden, die keine lebensnotwendigen Produkte verkaufen, haben geschlossen, ebenso Gastronomie oder Kultureinrichtungen.

Frankreichs großer Döner-Graben

Wer in Paris einen Döner will, muss einen Grec bestellen – auch wenn er einen Kebab haben will.

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Die Döner-Grec-Kebab-Karte Frankreichs

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Frankreich ist in drei Teile geteilt

Julius Cäsar hatte Recht: ganz Gallien ist in drei Teile geteilt. Unterschied der römische Feldherr vor rund 2000 Jahren allerdings nach Volksstämmen, sind die Trennlinien durch das heutige Frankreich eher kulinarischer Natur. Seit vielen Jahren heftig diskutiert wird der Chocolatine/Pain au Chocolat-Graben. Im Südosten bestellen die Einheimischen zum Frühstück eine Chocolatine, doch das ist eine Bezeichnung, die im Rest des Landes kaum jemandem über die Lippen kommen würde. Nun haben Sprachwissenschaftler aber herausgefunden, dass Frankreich in Wahrheit sprachlich dreigeteilt ist.

In seinem Buch „Comme on dit chez nous” (“Wie man bei uns sagt”) konstatiert der Linguist Mathieu Avanzi, dass es in Frankreich drei Bezeichnungen für einen Döner gibt, die regional genau einzugrenzen sind. So wird das mit gegrilltem Fleisch gefüllte Fladenbrot im Großraum Paris „grec“ genannt. Im großen Rest von Frankreich heißt es „kebab“ – außer im Elsass, wo es schlicht „döner“ genannt wird.

Der Siegeszug des Döner aus Deutschland

Wie Mathieu Avanzi erklärt, ist die populäre Mahlzeit ein wahrer Kosmopolit. Die Zubereitungsart des Fleisches stamme ursprünglich aus dem arabischen Raum, erfunden worden sei die schnelle Mahlzeit aber in den 1970er Jahren in Berlin, von einem türkischen Migranten namens Mehmet Aygun. Kurz danach begann sie ihren Siegeszug auch in Frankreich. Vor allem in Paris war das preiswerte Essen bei Studenten und Touristen sehr beliebt. Verkauft wurde er dort im Quartier Latin, vor allem von griechischen Bistrobesitzern. Aus diesem Grund der Name: grec (Grieche). In anderen Teilen Frankreichs wurde allerdings die Art der Herstellung zum Namenspatron: kebab (gegrilltes Fleisch). Und die Bezeichnung Döner im Elsass? Die erklärt der Fachmann schlicht mit der Nähe zu Deutschland.

Ein algerischer Grieche

In Paris kommt es angesichts der Bezeichnung „grec“ bisweilen zu einem Nationalitäten-Wirrwarr. Auf dem Boulevard Barbès, im Norden der Hauptstadt, reiht sich ein Schnellimbiss an den anderen, der seine leckeren Gerichte anbietet. Je nach Herkunft des Budenbesitzes kann man dann einen „grec algérien” (algerischen Griechen), tunesischen, türkischen oder auch einen kurdischen Griechen zu sich nehmen. Im Viertel Saint-Michel wird auch ein „Paris Antalya Grec” serviert.

Der Kebab auf dem Rückzug

Die Bezeichnung „kebab“ ist nach Aussage von Mathieu Avanzi allerdings auf dem Rückzug. Vor allem bei den jungen Franzosen setzt sich mehr und mehr die Bezeichnung „grec“ für den gegrillten Happen durch. Auch hier liefert der Sprachwissenschaftler eine einleuchtende Erklärung. In den sozialen Netzwerken geben die selbstbewussten Internet-Nutzer aus der Region Paris den Ton an. Das färbt ab und so wird auch in der französischen Provinz immer häufiger ein „grec“ bestellt“, wenn man einen „kebab“ oder einen „döner“ haben möchte.

Der Terror trifft auf eine verunsicherte Gesellschaft

Frankreich wird immer wieder zum Ziel terroristischer Anschläge. Eine zentrale Rolle spielt das nicht geklärte Verhältnis zwischen dem Islam und der säkularen Gesellschaft.

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Frankreich von Bluttat erschüttert

Frankreich wird zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage von einer brutalen Bluttat erschüttert. In Lyon wurde ein orthodoxer Priester vor seiner Kirche mit einer Schrotflinte angeschossen und ringt nun mit dem Tod. Mit großer Sorge stellen sich viele Franzosen die Frage, ob es sich wieder um einen Terrorakt handeln könnte, doch das ist derzeit noch unklar.

Der Angriff auf den Priester trifft das Land in einer Phase, in der wieder einmal über die Rolle des Islam, Radikalisierung und Zuwanderung gestritten wird. Der Schock über den Angriff eines islamistischen Attentäters in der Basilika Notre-Dame in Nizza sitzt den Franzosen noch in den Knochen. Drei Menschen wurden dabei bestialisch getötet und sechs weitere verletzt. Der Angreifer, ein junger Migrant aus Tunesien, wurde von Polizisten angeschossen und liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Erst vor zwei Wochen war der Lehrer Samuel Paty in Paris von einem Attentäter enthauptet worden, nachdem er im Unterricht Karikaturen des Propheten Mohammed gezeigt hatte.

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Innenminister Darmanin will hart gegen Islamisten vorgehen

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Frankreich reagiert hart auf die Bedrohung

Die Politik reagierte, wie sie immer nach solchen Anschlägen reagiert: Premierminister Jean Castex hat die höchste Terrorwarnstufe für das Land ausgerufen. Präsident Emmanuel Macron kündigte an, die Zahl der Soldatinnen und Soldaten zu erhöhen, die Gotteshäuser und Schulen schützen sollen. Natürlich begrüßen die allermeisten Bürger diese Demonstration der Stärke, doch gerade die Angriffe der vergangenen Tage durch radikalisierte Einzeltäter zeigen, dass diese Sicherheit eine trügerische ist. Immer mehr Franzosen stellen sich die Frage, weshalb ausgerechnet ihr Land immer wieder Ziel von solchen Terrorangriffen wird? Im Mittelpunkt steht dabei sehr das Verhältnis der Gesellschaft zum Islam.

Die meisten Erklärungsversuche gehen weit in die Kolonialzeit zurück, als Frankreich etwa in Algerien und anderen afrikanischen Staaten das Sagen hatte. Anfangs noch ignoriert, wurden nach der Arbeitsmigration während der Wirtschaftswunderjahre in den Ballungsräumen um Paris, Lyon oder Marseille die ersten Schwierigkeiten im Zusammenleben deutlich. Wirklich reagiert hat der Staat allerdings erst, als der wachsende Islamismus etwa während des algerischen Bürgerkriegs in den 1990er Jahren zunehmend das Leben in Frankreich bedrohte. In diesem Zusammenhang thematisierten vor allem junge französische Muslime immer lauter die koloniale Vergangenheit Frankreichs, was das schwierige Verhältnis vieler Muslime zur Republik deutlich werden ließ.

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Dem Staat fehlt der Ansprechpartner

Ein zentrales Problem ist auch noch heute, dass es dem Staat in den Reihen der Muslime an verbindlichen Ansprechpartner fehlt. Zwar wurde 2003 der französische Islam-Rat (Conseil français du culte musulman – CFCM) eingerichtet, doch das Problem ist, dass das Gremium nur einen Bruchteil der Gläubigen repräsentiert und weit entfernt davon ist, die französischen Muslime zu repräsentieren. Seine Stimme wird bei den immer wieder mit großem Eifer geführten Diskussionen um das Kopftuch oder Halal-Essen in Schulkantinen kaum gehört.

Wesentlich mehr Erfolg mit der Selbstdarstellung haben in diesem Fall die extremen Rechten in Frankreich, die das Misstrauen in den Islam gezielt schüren. Dabei sind beide Extreme auf unheilsame und zynische Weise in ihrer Argumentation voneinander abhängig. Die Islamisten brauchen die Rechtsextremen, um behaupten zu können, dass die französische Gesellschaft rassistisch ist. Und die extreme Rechte braucht die Islamisten, um die Gefahren durch den Islam aufzubauschen und sich als Verteidiger der christlichen Zivilisation präsentieren zu können.

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Franzosen fürchten die Überfremdung

Allerdings hat die Angst vor Überfremdung längst die Mitte der französischen Gesellschaft erreicht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ifop, der zufolge denken acht von zehn Franzosen, dass der Säkularismus in Gefahr sei. Sie sehen den Islam zunehmend als Bedrohung für den französischen Lebensstil.

Auf der anderen Seite beklagen die Muslime immer lauter, dass sie sich als Fremde im eigenen Land fühlen würden. Der prominente Lyoner Imam Kamel Kabtane kritisierte jüngst eine „zänkische und gefährliche Medien- und Politik-Kampagne gegen Muslime und den Islam“. Mit dieser würden „Franzosen gegen Franzosen“ aufgewiegelt, sagte er. Kritisiert wird auch, dass Muslime nicht nur auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch in der Schule und bei der Wohnungssuche schlechtere Chancen hätten.

Viele Muslime kapseln sich ab

Nicht zuletzt aus diesem Grund würden viele Muslime beginnen, sich abzukapseln und regelrecht in ihre Gettos zurückzuziehen. Der französische Soziologe Bernard Rougier warnte, dass inzwischen ganze Viertel in französischen Vorstädten mit ihren gesichtslosen Plattenbausiedlungen unter die soziale Kontrolle von Islamisten geraten seien. Diese fänden unter den Abgehängten und frustrierten Jugendlichen viele Anhänger. Mit seinen Thesen wendet er sich auch ausdrücklich gegen die vor allem bei französischen Linken populäre Annahme, dass allein die soziale Misere der Grund für die Gewaltausbrüche junger Muslime sei – andere Begründungen werden von ihnen gerne als „islamophob“ gebrandmarkt.

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Emmanuel Macron über die Lage in Frankreich

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Macron bekämpft den Separatismus

Nachdem schon mehrere französische Präsidenten das „Problem der Vorstädte“ lösen wollten, hat nun auch Emmanuel Macron das Thema für sich entdeckt. Neu an seiner Offensive ist, dass er offen anspricht, dass der „islamistischen Separatismus“ bekämpft werden müsse. Weil etwa zu viele Imame in Frankreich, die im Ausland ausgebildet werden, „gegen die Republik“ predigen würden, will er deren Arbeit in Zukunft verbieten.

Das allerdings sieht etwa der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan als Affront – auch weil viele zahlreiche Imame aus der Türkei kommen und er auf diese Weise ein Mittel der direkten Einflussnahme verlieren würde. Der Hass, mit dem er und viele anderen Staatsmänner der islamischen Welt in den vergangenen Tagen gegen Emmanuel Macron hetzten, wirkt in der angespannten Situation wie ein Brandbeschleuniger. Manche jungen Männern in Frankreichs verlorenen Vororten könnten diese Tiraden als Aufforderung zum Handeln verstehen.

Corona: In Frankreich geht die Wirtschaft in die Knie

Die Auswirkungen der Corona-Krise werden in Frankreich immer deutlicher. Inzwischen droht dem Land wegen der strengen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ein Rückfall in die Rezession.

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Schlechte Zeiten für die französische Wirtschaft

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Minister rechnet mit einer Rezession

Finanzminister Bruno Le Maire redet nicht um den heißen Brei herum. Das Bruttoinlandsprodukt werde im laufenden vierten Quartal voraussichtlich schrumpfen, sagte der Politiker während eines Interviews beim Sender „Radio Europe 1“. Er rechnete vor, das allein die jüngst ergriffenen Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie rund zwei Milliarden Euro kosten würden. Das habe natürlich gravierende Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaftssituation. „Wir werden wahrscheinlich im letzten Quartal des Jahres ein negatives Wachstum verzeichnen“, sagte Le Maire – der aber bereits das Licht am Ende des Tunnels sieht. Er rechnet sehr schnell mit einer deutlichen Erholung der Wirtschaft. „Im Jahr 2021 wird es einen starken Aufschwung geben“, sagte der Wirtschaftsminister.

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Hiobsbotschaften in Sachen Corona

Begleitet wird diese Aussage von den neusten Hiobsbotschaften in Sachen Corona. Noch immer breitet sich das Virus in Frankreich stark aus. Das Gesundheitsministerium meldete am Donnerstagabend mit 41.622 Neuinfektionen einen neuen Tageshöchstwert. Die Regierung weitete die Ausgangssperren auf weitere Teile des Landes aus. Damit dürfen rund 46 Millionen der insgesamt 67 Millionen Einwohner ihre Häuser zwischen 21 Uhr und sechs Uhr nicht mehr verlassen.

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In Frankreich sitzt noch immer der Schock der ersten Corona-Welle sehr tief. Damals dauerte der Lockdown 55 Tage und legte das Land praktisch lahm. Das Bruttoinlandsprodukt war im Frühjahr um 13,8 Prozent zum Vorquartal eingebrochen. Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft schrumpfte mit 9,7 Prozent deutlich weniger. Im Sommer dürfte die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft um 15 Prozent gewachsen sein, heißt es aus Kreisen von Wirtschaftswissenschaftlern.

Die Tageszeitung „Le Parisien“ kommentiert die aktuelle Situation mit dramatischen Worten.  

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„Die Statistiken sind unmissverständlich. Wenn die (nächtlichen) Ausgangsbeschränkungen nicht deutlich Wirkung zeigen, steuern wir unumgänglich auf eine Überfüllung der Krankenhäuser zu. Gestern wurde die (nächtliche) Ausgangssperre auf 38 Départements ausgeweitet. (…) Ein erneuter Lockdown wäre nicht zwangsläufig landesweit, sondern lokal wie in Deutschland, Spanien oder Italien. Die nächste Stufe wäre dann ein landesweiter Lockdown. Das wäre für alle eine wirtschaftliche Katastrophe: Privatpersonen, Selbstständige, Unternehmen und den Staat.“

Kommentar aus „Le Parisien“

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Und hier noch eine gute Sache aus der Tageszeitung „Le Parisien“. Hier kann man genau nachsehen, wie hoch die Infektionsrate in der eigenen Stadt ist. Die Sache ist etwas lieblos dargestellt, aber der Link erfüllt sehr gut seine Funktion. Hier entlang:

Corona Frankreich: Paris greift hart durch im Kampf gegen Covid-19

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt in Frankreich rapide an. Nun reagiert die Regierung erklärt 38 weitere Départements zu roten Zonen.

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54 Départements in Frankreich sind nun Risikogebiete

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Der Premier mahnt die Franzosen

Insgesamt sind in Frankreich nun 54 Departements betroffen, in denen insgesamt 46 Millionen Bürgerinnen und Bürger leben, sagte Frankreichs Premier Jean Castex am Donnerstag. Bisher gilt eine nächtliche Ausgangssperre im Großraum Paris und acht weiteren Metropolen. Ohne triftigen Grund dürfen sich Menschen dort seit dem Wochenende zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht auf der Straße aufhalten.

Neu gilt die nächtliche Ausgangssperre nun etwa im Département Bas-Rhin mit der Elsass-Metropole Straßburg oder auf Korsika. Außerdem ist fast die gesamte Mittelmeerküste betroffen.

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„Die Situation ist ernst, sie ist ernst in Europa, sie ist ernst in Frankreich“, warnte der Regierungschef. Und er glaubt nicht, dass sich die Situation bald entspannen können. Der Monat November werde hart, erklärte Castex. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionsfälle pro 100.000 Einwohner sei innerhalb einer Woche um 40 Prozent gestiegen und liege nun bei 251 Fällen.

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«Le mois de novembre sera difficile car nous savons que, malgré les mesures prises, l’impact des contaminations actuelles se fera sentir, on en est sûrs maintenant, au mois de novembre.»

Regierungschef Jean Castex

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Maßnahmen werden eventuell verschärft

Es sei noch zu früh, um die Auswirkungen der Ausgangssperre dort zu bewerten, sagte der Regierungschef weiter. Abhängig von den Ergebnissen werde man die Lage neu bewerten und möglicherweise die Maßnahmen verschärfen.

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Mit mehr als 32 000 gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 stunden wurde am Wochenende ein Spitzenwert erreicht. Am Mittwochabend wurden rund 26 600 Neuinfektionen registriert. Besonders die Lage auf den Intensivstationen bereitet große Sorge – gerade in der Hauptstadt Paris sind immer mehr Intensivbetten mit Covid-19-Patienten beleg. Auch die Zahl der täglich gemeldeten Todesfälle steigt an. Seit dem Wochenende gilt außerdem erneut der Gesundheitsnotstand, mit dem die Regierung weitgehende Beschränkungen per Dekret durchsetzen kann.

Hier können die Corona-Zahlen in Frankreich nach Gemeinden aufgeschlüsselt eingesehen werden.

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INFO zu Corona-Zahlen:

Die neusten Covid-Zahlen der Europäische Gesundheitsagentur ECDC
Die neusten globalen Zahlen der Johns-Hopkins-Universität
Die Liste internationaler Risikogebiete des RKI

Frankreich Corona: Weitere Regionen werden zu roten Zonen

Die Entwicklung in Sachen Corona läuft in Frankreich sehr schlecht. Die Zahl der neuen Infektionen steigt. Aus diesem Grund werden weitere Départements in „Alarmbereitschaft“ versetzt.

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So viele Départements sind im Moment in „Corona-Alarmbereitschaft“ – die Zahl wird sich in diesen Tagen weiter erhöhen.

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Regierungssprecher Gabriel Attal erklärte während seiner Pressekonferenz im Anschluss an die Tagung des Ministerrates, dass die Regierung diese Änderungen am Donnerstag, 22. Oktober, während der Pressekonferenz unter der Leitung von Premier Jean Castex bekannt geben werde.

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Regierungssprecher Gabriel Attal sagte:

„Ich kann Ihnen von der Pressekonferenz morgen erzählen. Es wird verkündet werden, dass eine bestimmten Anzahl von Départements in Alarmberitschaft hochgestuft werden. Das heißt, dass es dort zu Ausgangssperren kommen wird.“

Regierungssprecher Gabriel Attal

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Frankreich will zudem wegen der sich verschärfenden Coronavirus-Pandemie den Gesundheits-Notstand bis zum 16. Februar des kommenden Jahres verlängern. Dem Ministerrat wurde am Mittwoch bereits ein Gesetzesentwurf vorgelegt. Danach beabsichtigt die Regierung auch, Maßnahmen ergreifen zu können, um die Bewegung, Versammlungen oder die Eröffnung von Einrichtungen mindestens bis zum 1. April 2021 in ganz Frankreich oder auch einzelnen Regionen je nach epidemischer Situation einzuschränken.

Und hier erzählt ein Arzt, der ganz vorne an der Corona-Front steht:

Ärger wegen Ausgangssperre in Frankreich

In der Corona-Krise greift Präsident Macron zu harten Maßnahmen. Die Krankenhäuser kommen an ihre Belastungsgrenzen. 

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Die Wirte sehen sich als Opfer

Die Wut bei Frankreichs Wirten ist riesig. „Wir sind am Ende unserer Kräfte, wir können das nicht mehr“, sagte Didier Chenet, Präsident des Hotel- und Gastroverbands GNI. Der Zorn der Gastronomen richtet sich gegen den Präsidenten Emmanuel Macron. Der hatte wegen massiv ansteigenden Corona-Zahlen nächtliche Ausgangssperren angekündigt. Das seien Maßnahmen zur Abschreckung der Menschen, erregte sich Chenet am Donnerstag im Sender Franceinfo, aber den Preis dafür müssten die Wirte bezahlen. Deshalb verlangt er massive Hilfen vom Staat.

Beschränkungen treffen die Großstädte

Die Einschränkungen treffen vor allem die Großstädte. In Paris und in den Ballungsräumen von Grenoble, Lille, Lyon, Marseille, Rouen, Saint-Etienne und Toulouse dürfen die Bürger ab diesem Wochenende das Haus zwischen 21 Uhr abends und sechs Uhr morgens nur noch in Ausnahmefällen verlassen, wie Macron im Fernsehen ankündigte. Auf Reisebeschränkungen innerhalb des Landes, wie sie in Deutschland für heftigen Streit gesorgt hatten, verzichtet Frankreich dagegen. Nicht das Reisen sei das Problem, sondern die großen Ansammlungen von Menschen.

Hier die Liste der betroffenen Städte mit Links zu mehr Infos:

• Métropole de Lille : 95 communes. La liste complète est consultable ici.

• Métropole de Rouen : 71 communes. La liste complète est consultable ici.

• Métropole de Lyon : 59 communes. La liste complète est consultable ici.

• Métropole de Saint-Etienne : 53 communes. La liste complète est consultable ici.

• Métropole de Toulouse : 37 communes. La liste complète est consultable ici.

• Métropole de Montpellier : 31 communes. La liste complète est consultable ici.

• Métropole d’Aix-Marseille : 92 communes. La liste complète est consultable ici.

Métropole de Grenoble : 49 communes. La liste complète est consultable ici.

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Premier Castex will hart durchgreifen

Am Donnerstag rechtfertigte Regierungschef Jean Castex das Durchgreifen. „Die zweite Welle der Pandemie ist da“, sagte er. Seit zehn Tagen gebe es eine „plötzliche und spektakuläre Beschleunigung“. Der Mitte-Rechtspolitiker machte deutlich, dass einige neue Beschränkungen für das ganze Land gelten. So sind private Feiern wie beispielsweise Hochzeiten in Festsälen oder anderen öffentlichen Orten nicht mehr erlaubt. Zur Überwachung der Ausgangssperren in den Metropolen sollen rund 12.000 Polizisten eingesetzt werden.

Macron macht auf Optimismus

War Präsident Emmanuel Macron während der ersten Corona-Welle vor allem durch seine Kriegsrhetorik aufgefallen, versucht er nun, Optimismus auszustrahlen. „Wir haben nicht die Kontrolle über die Epidemie verloren“, sagte er im Fernsehen Aus diesem Grund sei es nicht sinnvoll, einen Lockdown über das ganze Land zu verhängen, wie es im Frühjahr der Fall war. „Aber wir sind in einer Phase, in der wir nun entschieden agieren müssen“, sagte Macron und fügte dann hinzu: „Wir schaffen das.“

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Der Staatschef versuchte die Maßnahmen auch mit einem Hinweis auf Deutschland zu rechtfertigen. „Deutschland greift schon jetzt zu ähnlichen Maßnahmen“, sagte er unter Verweis auf die geplanten Sperrstunden für die Gastronomie in Berlin und anderen Städten – dabei seien die Infektionszahlen dort noch deutlich niedriger.

Sehr schlechte Zahlen in Paris

Vor allem in Paris hatte sich die Lage zuletzt massiv verschlechtert. Die Zahl der Neuansteckungen stieg laut den Gesundheitsbehörden auf 422 pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche – mehr als das Achtfache des Warnwerts von 50, der in Berlin und anderen deutschen Städten zuletzt überschritten wurde. Bei jungen Menschen zwischen 20 und 30 Jahren liegt die sogenannte Inzidenz sogar bei 800. Große Besorgnis ruft hervor, dass in den Kliniken in Paris bereits fast die Hälfte der Intensivbetten mit Corona-Kranken belegt sind, bis Monatsende könnten es 90 Prozent sein. Frankreich ist mit fast 33.000 Corona-Todesfällen nach absoluten Zahlen eines der am stärksten betroffenen Länder in Europa.

Große Angst im Grenzgebiet

Angesichts der steigenden Zahlen könnte auch das bisher relativ verschonte Grenzgebiet zu Deutschland Probleme bekommen. Es wird berichtet, dass das Robert-Koch-Institut ab Freitag auch die Region Grand Est als „Risikogebiet“ einstufen könnte. Damit wäre wieder ganz Frankreich „rote Zone“, in der sich das Virus schnell ausbreitet. Mit diesem Schritt wären allerdings neue Kontrollen für Pendler absehbar. Grenzschließungen soll es wegen der „schlechten Erfahrungen“ vom Frühjahr aber nicht geben, wie Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) bei einem Besuch in Paris versicherte.

Auch der Bundestagsabgeordnete Andreas Jung (CDU) wies am Donnerstag noch einmal darauf hin, dass angesichts der neuen Quarantäneverordnung Berufspendler im Grenzgebiet auch in Zukunft die Grenze überqueren könnten. Ebenso seien etwa Besuche bei Verwandten weiterhin möglich, wenn man sich nur 72 Stunden im anderen Land aufhalte, erklärte der Co-Vorsitzende der deutsch-französischen Parlamentarischen Versammlung.

Franzosen für Ausgangssperren

Nach einer aktuellen Umfrage unterstützt die Mehrheit der Franzosen die Maßnahmen der Regierung.

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Viele Millionen Euro für einen Haufen Dino-Knochen

Seit Monaten hält Corona Frankreich fest im Griff. Aber nun muss auch mal Zeit für etwas Anderes sein: Wie wäre es mit einem Dinosaurier? Einen sehr teuren Dinosaurier!

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Viel Geld für alte Knochen

Okay, das Teil ist alt – sehr alt. Vor etwa 150 Millionen Jahre ist der Dinosaurier über die Erde gestampft und zwar exakt in jenem Gebiet, wo heute der US-amerikanischen Bundesstaat Wyoming liegt. Dort wurde er nämlich gefunden – also besser gesagt, die Reste des Dinosauriers, um genau zu sein: das sehr gut erhaltene Skelett. Um um noch genauer zu sein, das Skelette eines Allosaurus. Das gigantische Urzeittier ist allerdings nicht mit dem legendären Tyrannosaurus Rex zu verwechseln. Der stapfte durch den legendären Kinofilm Jurassic Park sieht ihm zwar sehr ähnlich, ist aber eine andere Bestie – allerdings beide waren sehr gefährlich. Beide sind sogenannte Raubsaurier.

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Der Käufer des Sauriers bleibt geheim

Aber zurück nach Paris, dort wurde das Skelett des Allosaurus nämlich versteigert. Der Käufer muss ziemlich reich sein, denn er hat über drei Millionen Euro für die alten Knochen auf den Tisch geblättert. Wie das Auktionshaus Drouot in der französischen Hauptstadt via Twitter mitteilte, wurde mit 3,07 Millionen Euro der Schätzpreis von 1 bis 1,2 Millionen Euro deutlich überschritten. Wer den Allosaurus in sein Wohnzimmer stellen wird, ist nicht bekannt. Das Auktionshaus hat keine Angaben zum Käufer gemacht.

Hier geht es zur Info-Seite des Auktionshauses Drouot.

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Kleine Dokumentation zum großen Saurier

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Auf jeden Fall muss der Käufer ein sehr großes Wohnzimmer haben, denn das Skelett ist zehn Meter lange und fast vier Meter hoch. Wie das Auktionshaus unterstreicht, gebe es von den Ausmaßen her weltweit nur ein vergleichbares Allosaurus-Skelett. Es werde im naturgeschichtlichen Museum von New York aufbewahrt und sei 9,7 Meter lang.

Erst Anfang des Monats war das Skelett eines Tyrannosaurus rex in New York für einen Rekordpreis von 31,8 Millionen Dollar (etwa 27 Millionen Euro) unter den Hammer gekommen.