Bilderberg – das Mekka der Mächtigen

Die geheime Weltregierung ist wieder zusammengekommen: die Bilderberg-Konferenz. Versammlungsort ist in diesem Jahr Dresden und die Gästeliste für das 64. Treffen liest sich wie ein „Who is Who“ aus Weltpolitik, Wirtschaft und Wissenschaft und Medien.

16.06.09-bilderberg

Lädt ein zu Demos und Spekulationen – die Bilderberg-Konferenz

Entscheidung über die Zukunft des Planeten?

Doch die Konferenz ist nicht nur das Mekka der Mächtigen, sondern auch eines der Lieblingsthemen der Verschwörungstheoretiker. Den Bilderbergern wird von nicht gerade wenigen Menschen unterstellt, dass sie die Weltherrschaft antreten wollen. Vermutet wird, dass eine Handvoll Erwählte über die weitere Zukunft des Planeten entscheiden. Befeuert werden diese Theorien von den Organisatoren des Treffens selbst.

Schon seit ihrem ersten Treffen 1954 im Bilderberg-Hotel des damaligen Prinzgemahls der niederländischen Königin wird die Konferenz nach der sogenannten „Chatham House Rule“ abgehalten. Sie gestattet Teilnehmern zwar, die erhaltenen Informationen zu verwenden. Aber weder Identität noch Zugehörigkeit der Redner oder anderer Teilnehmer dürfen preisgegeben werden. Veröffentlicht wird außer einer Teilnehmer- und einer Themenliste nichts. Das schafft Raum für Spekulationen.

Eine notorische Geheimniskrämerei

Die notorische Geheimniskrämerei um das Treffen ruft natürlich auch politische Gruppen auf den Plan. So haben von der „Roten Fahne/Antifaschistische Aktion“ bis zur rechtsextremen NPD zahlreiche Parteien, Gruppen und Einzelpersonen knapp zwei Dutzend Protestkundgebungen gegen die Dresdner Konferenz angekündigt. Auffallend: Das Engagement rechter Gruppen. Auch die AfD und Pegida rufen zu Aktionen auf. Die Bilderberg-Konferenz geht gegen ein völkisch-nationales Bild, das gerade die rechten Gruppierungen vertreten, die ja auch der US-Regierung vorwerfen, die Weltregierung übernehmen zu wollen. Die Polizei ist jedenfalls vorgewarnt und bereitet sich auf einen Großeinsatz vor. Die Stadt hat ein Versammlungsverbot rund um den Tagungsort verhängt. Für Drohnen und andere Flugobjekte wurde eine Sperrzone eingerichtet.

Auch Berlin ist bei Bilderberg

Natürlich sind unter den 130 Teilnehmern, die  auch über das Weltgeschehen und die Stärkung der transatlantischen Beziehungen beraten, auch Vertreter der Bundesregierung: Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble und Thomas de Maizière (alle CDU).

Unwahrscheinlich ist, dass die Geheimniskrämerei eines Tages ein Ende haben wird. „Es ist eine informelle Gruppe, die über verschiedene Themen spricht und die Diskussion hinter verschlossenen Türen führt, um die Gespräche zu erleichtern“, sagt Henri de Castries, Chef des Axa-Versicherungskonzerns und Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Bilderberger. Dass es sich bei den Konferenzteilnehmern um eine Machtelite handelt, sei nicht relevant. Und: „Warum sollten diese Menschen nicht das gleiche Recht auf Privatsphäre haben wie jeder normale Bürger?“

Bilderberg und die Chemtrails

Henri de Castries ist natürlich klar, dass mit solch nebulösen Aussagen  auch er weiter an dem Märchen von der Weltregierung strickt. Hart dementiert wird von den Bilderbergern allerdings die Theorie, dass in ihrem Namen die berüchtigten Chemtrails versprüht werden. Verschwörungstheoretiker wird das aber nicht davon abhalten, weiter daran zu glauben, dass in den Kondensstreifen der Flugzeuge am Himmel gezielt Chemikalien versprüht werden, um das Denken der unbedarften Weltbevölkerung zu beeinflussen.

Putin statt Chemtrails

Chemtrails waren gestern – heute ist Wladimir Putin. Unter Verschwörungstheoretikern wird darüber diskutiert, ob der Kremlherrscher unsterblich sei. Der Beweis: drei Fotos aus den Jahren 1920, 1941 und 2015.

15.12.16-Puin-unsterblich

Viele Argumente für Putins Unsterblichkeit

Neben den Fotos im Internet gibt es noch ein unschlagbares Argument, das für die Unsterblichkeit Putins spricht. Der Präsident ist in der Lage, „grüne Männchen“ in alle Teile der Welt zu schicken. Zuletzt beiwesen hat er das auf der Krim. Wer das kann, der kann auch ewig leben.

Zudem bereitet der Kreml die Nachwelt darauf vor, dass Putin diese Welt nicht mehr verlassen wird. Trotz seiner 63 Jahre ist er jung und leistungsfähig. Regelmäßig veröffentlicht der Kreml Bilder, die Putin mit freiem Oberkörper zeigen, bei sportlichen Aktivitäten oder bei anderen körperlichen Höchstleistungen.

Andere Internet-Bilder belegen die Fähigkeiten Putins:

Putin altert nicht

Die aktuellen Bilder aber machen zum ersten Mal deutlich, dass Putin nicht altert. Das erste Bild, das angeblich von 1920 stammt, zeigt einen sehr jungen Mann in Sepiafarben. Er trägt eine Budjonny-Mütze und eine Uniform-Jacke. Die Gesichtszüge erinnern tatsächlich an Putin. Auf dem Bild von 1941 trägt der Mann, der Putin sein soll, eine Panzer-Uniform und steht offenbar auch vor einem. Diverse Orden zieren seine Brust. Bild drei, angeblich aus dem Jahr 2015, zeigt Putin in Fliegeruniform. Es ist das einzige Farbbild.

Die Fotomontage der drei Bilder wurde bei Imgur veröffentlicht. Zahlreiche User diskutierten die Frage, ob das der Beweis sei, dass Putin tatsächlich unsterblich ist. Für „möglich“ gehalten wurde auch eine andere Variante: Putin könne auch ein Vampir sein. Das würde die lange Lebensdauer erklären, aber auch einen gewissen Alterungsprozess.

Im Internet wird diskutiert

Die Ufo-Website Disclose.tv berichtete über die Bilder und kommentierte deren Erscheinen so: „Offenbar haben Anhänger der These, dass Putin allmächtig und unsterblich ist, eine Geschichte verbreitet, dass ihr Präsident ein Fabelwesen ist, das seit Hunderten Jahren, wenn nicht seit Tausenden auf unserem Planeten lebt.“ Auch bei der Seite Allmystery ist Putin ein Thema. Hier der Link zum Diskussionsforum

Hier noch mehrere Videosequenzen zu Putins Können


Die Zweifler sind unter uns

Allerdings gibt es noch Zweifler an der Unsterblichkeit Putins. Einer davon ist der ehemalige Moskau-Korrespondent Boris Reitschuster. In einer ZDF-Doku über den Präsidenten sagt er: „So makaber das klingt: Er wird den Kreml nicht lebend verlassen.“ Der russische Präsident wisse das – und verhalte sich entsprechend. Hier ein Link zur Berichterstattung über die ZDF-Doku

Abwarten, wer da Recht behält! Jene, die trotz der erdrückenden Beweislast aus dem Internet an dem Glauben festhalten, Putin sei normaler Mensch – oder jene, die von seiner Unsterblichkeit wissen.