Corona Frankreich: Polizei wird das Tragen von Masken stärker kontrollieren

Die Warnungen vor dem Corona-Virus werden in Frankreich jeden Tag etwas lauter. Inzwischen kündigt die Regierung an, die Kontrollen der Maskenpflicht durch die Polizei deutlich ausweiten. Das heißt auch, dass die Strafen härter durchgesetzt werden. Wer keine Maske trägt, muss bis zu 135 Euro bezahlen.

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In diesen Städten wird das Tragen von Masken auch im Freien zur Pflicht

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Die Polizei will hart durchgreifen

Wir sind an einem entscheidenden Punkt“, sagt ein Sprecher. „Aber es sind nicht die Polizisten, vor denen man sich fürchten sollte (…) man sollte sich vor dem Virus fürchten, das lauert und ansteckt.“ Frankreich verzeichnete in den vergangenen Tagen einen erneuten Anstieg der Corona-Infektionen.

Inzwischen melden auch immer mehr Städte, dass das Tragen von Masken auch im Freien zur Plicht wird. Die Karte (oben) zeigt, welche Städte inzwischen die Regeln verschärft haben. Die zweite Karte zeigt, wo in Paris – trotz des sehr heißen Wetters –  Maskenpflicht gilt.

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In diesen Bereichen muss in Paris eine Maske getragen werden

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 Versailles leidet unter Touristen-Schwund

In der französischen Touristenattraktion Schloss Versailles gibt es seit der Wiedereröffnung nach dem Corona-Lockdown einen mächtigen Besucherschwund. Vor allem die Zahl der ausländischen Touristen sei aufgrund der Reiseeinschränkungen nahezu vollständig eingestürzt, beklagte am Mittwoch Catherine Pégard, Vorsitzende der Schlossverwaltung. Das Schloss der „Sonnenkönige“ empfing vor der Pandemie zu 80 Prozent Touristen aus dem Ausland.

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Seit der Wiedereröffnung am 6. Juni sind die Besucherzahlen laut Pégard um zwei Drittel eingebrochen. Unter normalen Umständen besuchen das Schloss bis zu 30.000 Touristen am Tag. Aktuell sind es nach Angaben der Schlossverwaltung im Durchschnitt noch 10.000 – hauptsächlich französische – Besucher. Die bisherigen finanziellen Einbußen von rund 45 Millionen Euro bedeuteten eine große Herausforderung, sagte Pégard. Es sollten aber alle rund tausend Angestellten des Schlosses weiter beschäftigen werden.
In den Räumen von Versailles gilt aktuell eine Maskenpflicht. Zudem müssen die Besucher markierten Wegen folgen, um Ansammlungen zu vermeiden.

Paris-Marathon fällt wegen Corona aus

Der diesjährige Paris-Marathon ist wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Man habe zwar alles versucht, um an der Veranstaltung festzuhalten, müsse aber letztlich doch darauf verzichten, teilen die Organisatoren mit. Der Marathon sollte ursprünglich am 5. April stattfinden, war aber dann wegen der Pandemie auf den 15. November verschoben worden. Auch andere bekannte Marathons wie in Berlin wurden bereits abgesagt.

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Corona Frankreich: Premier will Maskenpflicht im ganzen Land

In Frankreich steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Nun werden die Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie erneut verschärft. Zu erwarten ist, dass bald im ganzen Land Masken getragen werden müssen. 

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In vielen Städten in Frankreich müssen Masken auch unter freiem Himmel getragen werden.

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Großveranstaltungen bleiben verboten

In Frankreich bleiben wegen der Corona-Pandemie Veranstaltungen mit mehr als 5000 Menschen bis mindestens 30. Oktober verboten. Das kündigte Premier Jean Castex an. Die Beschränkung hätte eigentlich Ende August auslaufen sollen.

„In Frankreich hat sich die Situation im Zusammenhang mit Covid-19 in den letzten Tagen verschlechtert“, warnte Castex. Die Zahl der Einweisungen in Krankenhäuser und auf Intensivstationen nehme wieder zu. Castex kündigte außerdem an, sich an die regionalen Behörden wenden zu wollen, um die Maskenpflicht an öffentlichen Orten so weit wie möglich auszudehnen.

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Allerdings sind sich offensichtlich nicht alle darüber einig, wie die Maskenpflicht angewendet wird – oder die Regierung hat innerhalb einiger Stunden ihre Meinung geändernt. Hier äußert sich die Umweltministerin Barbara Pompili in einem Interview, nur kurz bevor der Premierminister ankündigte, die Maskenpflicht ausdehnen zu wollen.

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Maskenpflicht auch unter freiem Himmel

In Frankreich sind Corona-Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen geschlossenen Räumen wie Läden oder Restaurants Pflicht. Viele Orte, darunter auch die Hauptstadt Paris, setzen aber vermehrt auf Maskenpflicht unter freiem Himmel an bestimmten Orten.

„Welche Vorkehrungen wir auch treffen, die Wirksamkeit dieser Maßnahmen hängt in hohem Maße von jedem einzelnen von uns ab“, sagte Castex. Man müsse kollektiv reagieren, um ein Wiederaufflammen der Epidemie zu verhindern. Er stelle einen Mangel an Wachsamkeit, Disziplin und Solidarität bei einigen fest.

Frankreich ist mit mehr als 30 000 Toten in Verbindung mit Covid-19 schwer von der Corona-Pandemie getroffen. In den vergangenen Wochen war die Zahl der Neuinfektionen wieder angestiegen.

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INFOS:

Kompakt-Info für Touristen aus Deutschland:

Touristen aus Deutschland können ohne Probleme einreisen.

Die Zahl der Neuinfektionen ist zuletzt wieder leicht gestiegen, Behörden rufen im ganzen Land zur Einhaltung der Corona-Regeln auf. In öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen geschlossenen Räumen wie beispielsweise Geschäften und Markthallen gilt eine Maskenpflicht.

In mehreren Touristenorten in der Bretagne ist die Corona-Schutzmaske auch auf der Straße Pflicht.

In Paris haben Museen und Sehenswürdigkeiten geöffnet. Tickets für viele Sehenswürdigkeiten sind jedoch begrenzt, damit Besucher genügend Abstand halten können. Eintrittskarten müssen in den meisten Fällen schon vorab online reserviert oder gekauft werden. Viele Restaurants haben ihre Terrassen erweitert, um mehr Gäste im Freien bewirten zu können.

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Corona Frankreich: Experten rechnen mit einer zweiten Welle im Herbst – Bald Maskenpflicht in Paris?

Zuerst die gute Nachricht: Frankreich habe die Corona-Lage unter Kontrolle. Doch Mitglieder des Wissenschaftsrates geben keine Entwarnung – im Gegenteil. Sie warnen vor einer zweite Corona-Welle im Herbst. Inzwischen reagiert auch Paris: dort soll das Tragen von Masken in bestimmten Bereichen auch im Freien zur Pflicht werden. 

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Lage könne „jederzeit kippen“

Die Experten warnen vor allem vor einem erneuten unkontrollierten Anstieg der Corona-Fallzahlen in Frankreich. Die Lage könne „jederzeit kippen“, erklärte der Wissenschaftsrat, ein Beratergremium der französischen Regierung, in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme. Die Situation sei zwar derzeit „unter Kontrolle, aber fragil“.

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Bürger haben es selbst in der Hand

Das Expertenteam unterstrich die Bedeutung von Abstands- und Hygieneregeln. „Die Bürger haben die kurzfristige Entwicklung der Epidemie zu großen Teilen selbst in der Hand“, heißt es in einer Stellungnahme des Rats, die der Regierung am 27. Juli zuging. Langfristig sei eine zweite Welle im Herbst oder Winter „sehr wahrscheinlich“. Um dies zu verhindern, empfahl der Rat den Behörden, insbesondere für die Großstädte Präventionspläne zu erstellen und die Corona-Tests zu beschleunigen.

Seit dem Ende der Ausgangssperre in Frankreich vor drei Monaten sind die Corona-Fallzahlen wieder gestiegen. Nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde wurden Ende Juli erneut im Schnitt rund 1000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet. Auch die Zahl der Corona-Intensivpatienten stieg erstmals seit April wieder an.

Paris reagiert auf steigende Corona-Zahlen

In Paris wird das Tragen von Masken in bestimmten Bereichen obligatorisch, um die besorgniserregende Wiederaufnahme der Covid-19-Epidemie einzudämmen. das zumindest ist die Absicht der Bürgermeisterin Anne Hidalgo. Sie hat eine entsprechende Anfrage an Didier Lallement, den Pariser Polizeipräfekten, geschickt.

„Das Tragen der Maske ist unangenehm, besonders bei heißem Wetter, aber es ist eine sehr notwendige Sache, will man die Epidemie eindämmen“, argumentiert Anne Souyris, stellvertretende Bürgermeisterin von Paris und zuständig für Gesundheit.

Die Liste der betroffenen Gebiete in Paris ist offensichtlich noch nicht vollständig festgelegt. Betroffen seien auf jeden Fall Fußgängerzonen, die Kais der Seine, die Parks und Gärten sowie die in Frankreich sehr beliebten offenen Märkte.

In Frankreich gilt schon jetzt die Regelung, dass Masken in allen geschlossenen öffentlichen Räumen getragen werden müssen. Auch im öffentlichen Nahverkehr ist ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht.

Maskenpflicht in vielen Städten des Landes

In Frankreich geht seit einigen Wochen bereits die Angst vor einer zweiten Welle um. Vor allem im Nordwesten des Landes steigen die Zahlen der Infektionen inzwischen wieder deutlich an. Viele Verwaltungen haben aus diesem Grund eine Maskenpflicht in den Innenstädten, Fußgängerzonen oder Parks angeordnet.

Hier eine Grafik, in welchen größeren Städten eine Maske auch im Freien getragen werden muss:

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Deutlich ist, dass vor allem die Region Bretagne sehr viele Städte die Corona-Maßnahmen verschärft haben. Als eine Art „Hotspot“ gilt im Moment das Département Mayenne, wo besonders viele Infektionen gezählt werden. Die Verantwortlichen dort beschweren sich allerdings schon darüber, dass sie ungerechtfertigt an den Pranger gestellt würden. Die Touristenzahlen in der Region sind angesichts der Berichte über viele Corona-Fälle dramatisch eingebrochen.

Entspannt ist die Lage in der Normandie. Dort sind nur wenige neue Fälle bekannt geworden.

Belgien reagiert auf Lage in Frankreich

Die Regierung in Belgien hat aus Angst vor einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus im eigenen Land die Maßnahmen verschärft – und vor Reisen in bestimmte Regionen nach Frankreich gewarnt.

Genannt wird ausdrücklich das Département Mayenne. Nach einer Empfehlung aus Brüssel sind aber auch die Region Paris mit Ausnahme des Départements Seine-et-Marne, die Pays de la Loire in Westfrankreich sowie die Départements Nord, Haut-Rhin, Haute-Savoie, Meurthe-et-Moselle und Vosges. Wer dort war, solle sich auf jeden Fall für einige Tage in Isolation begeben.

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Kompakt-Info für Touristen aus Deutschland:

Touristen aus Deutschland können ohne Probleme einreisen.

Die Zahl der Neuinfektionen ist zuletzt wieder leicht gestiegen, Behörden rufen im ganzen Land zur Einhaltung der Corona-Regeln auf. In öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen geschlossenen Räumen wie beispielsweise Geschäften und Markthallen gilt eine Maskenpflicht.

In mehreren Touristenorten in der Bretagne ist die Corona-Schutzmaske auch auf der Straße Pflicht.

In Paris haben Museen und Sehenswürdigkeiten geöffnet. Tickets für viele Sehenswürdigkeiten sind jedoch begrenzt, damit Besucher genügend Abstand halten können. Eintrittskarten müssen in den meisten Fällen schon vorab online reserviert oder gekauft werden. Viele Restaurants haben ihre Terrassen erweitert, um mehr Gäste im Freien bewirten zu können.

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Corona Frankreich: Die Liste der Städte mit Masken-Pflicht wird immer länger

Es gilt keine generelle Masken-Pflicht in Frankreich. Das heißt für Urlauber, dass sie sich genau informieren müssen, wie die Regelungen vor Ort sind. Das ist dringend geboten, denn die Strafen sind mit 135 Euro sehr hoch und werden auch rigoros eingezogen. Diskussionen mit Polizisten oder anderen Ordnungskräften sind in der Regel sinnlos!

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Grafik aus der Tageszeitung „Le Parisien“ – ohne Garantie auf Vollständigkeit

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Vor Ort über Corona-Regeln informieren

Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran betont: „Die Präfekten können nun per Dekret die Verpflichtung zum Tragen einer Maske auf öffentliche Plätze ausweiten. Diese Entscheidung kann je nach Entwicklung der Epidemie in jedem Gebiet vor Ort getroffen werden.“

Das heißt: kurz im Internet nachsehen, welche speziellen Regelungen gelten, da sie von Gemeinde zu Gemeinde abweichen können! Sich eventuell auf dem Tourismus-Büro erkundigen. Oder ganz einfach: Wenn alle eine Maske tragen – Maske auf!!

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Kompakt-Info für Touristen aus Deutschland:

Touristen aus Deutschland können ohne Probleme einreisen.

Die Zahl der Neuinfektionen ist zuletzt wieder leicht gestiegen, Behörden riefen zur Einhaltung der Corona-Regeln auf. In öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen geschlossenen Räumen wie beispielsweise Geschäften und Markthallen gilt eine Maskenpflicht.

In mehreren Touristenorten in der Bretagne ist die Corona-Schutzmaske auch auf der Straße Pflicht.

In Paris haben Museen und Sehenswürdigkeiten geöffnet. Tickets für viele Sehenswürdigkeiten sind jedoch begrenzt, damit Besucher genügend Abstand halten können. Eintrittskarten müssen in den meisten Fällen schon vorab online reserviert oder gekauft werden. Viele Restaurants haben ihre Terrassen erweitert, um mehr Gäste im Freien bewirten zu können.

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Angespannte Corona-Lage im Département Mayenne

Natürlich gibt es auch in Frankreich eine Diskussion über das Tragen von Masken. So hat Jérôme Salomon, Generaldirektor für Gesundheit, die Schutzmaßnahme auf offener Straße für „nutzlos“ erklärt. Gesundheitsminister Véran „empfiehlt“ allerdings: „Wenn Sie in einer Straße sind, in der mehrere Leute spazieren gehen und nicht sicher sind, ob Sie Abstand halten können, empfehle ich es.“

Vor allem im Nordwesten von Frankreich wurde eine vermehrte Aktivität des Virus registriert. Das betrifft vor allem das Département Mayenne. Dort muss nun in 69 Gemeinden auf der offenen Straße eine Maske getragen werden. Die dortige Präfektur erklärte, dass in den vergangenen Wochen „mehrere epidemische Ausbrüche festgestellt“ worden sind.

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Die Urlauber und das Corona-Virus

Befürchtet wird, dass diese Zahl mit der Ankunft von Urlaubern sich noch weiter erhöhen könnte, weshalb das Tragen einer Maske auch in kleineren Städten angesagt war. Die Präfektur in Mayenne rechnet vor, dass von der neuen Maßnahme zwar nur 30 Prozent der Gemeinden in der Region betroffen sind, aber 70 Prozent der Bevölkerung damit erreicht werden.

Auch hier heißt es für Touristen, sich vor Ort über den Stand der Dinge in den einzelnen Gemeinden im Département Mayenne zu erkundigen.

Inzwischen haben auch die folgenden Städte nachgezogen und in ihren Stadtzentren und Touristengebieten das Tragen von Masken angeordnet:

  • Biarritz
  • Bayonne
  • Saint-Malo
  • Le Touquet
  • Perros-Guirec (Côtes-d´Armor)
  • Lille

Das sei eine „notwendige Maßnahme zum Schutz der Sommerbesucher von Biarritz“, sagt Maider Arosteguy, Bürgermeister von Biarritz. „Die Besucherzahlen für den Monat Juli waren sehr hoch und wir befürchten, dass der August angesichts der Gesundheitskrise noch schwieriger zu bewältigen sein wird.“

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Bürgermeister entscheiden von Fall zu Fall

Der Bürgermeister von Tours, Emmanuel Denis, war anfangs skeptisch, hat sich dann aber doch dazu entschlossen, das Tragen von Masken im Zentrum der Stadt zu empfehlen. Der Präfekt des Départements Indre-et-Loire legte fest, dass auch an der Ufer der Loire ein Schutz getragen werden muss.

In Nizza müssen in den belebtesten Straßen der Innenstadt Masken getragen werden. Über Lautsprecher werden die Besucher an den Stränden immer wieder daran erinnert, das Abstandsgebot einzuhalten und auf den Konsum von Alkohol zu verzichten.

In anderen Städten werden die restriktive Maßnahmen nur auf wenige Stunden am Tag beschränkt. So sind etwa die Strände von Sables d’Olonne bei Flut geschlossen. Der Grund: dann ist für die vielen Badenden schlicht zu wenig Platz, um die entsprechenden Abstände einzuhalten.

In Orléans hat man sich dazu entschlossen, dass in der Fußgängerzone von 18 Uhr bis 21 Uhr eine Maske getragen werden muss.

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In der Regel sind die in Frankreich sehr beliebten offenen Märkte seit 11. Mai wieder geöffnet. Aber auch dort gelten die Abstandsregeln. In Blanquefort, Caen, Cannes, Carpentras und Lorient können die Besucher Obst und Gemüse kaufen, sofern sie eine Maske tragen.

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Zu den Strafen:

Wer das obligatorische Tragen einer Maske im Freien nicht einhält, muss mit einer Geldstrafe von 135 Euro rechnen. Das gilt generell in ganz Frankreich für alle geschlossenen, öffentlichen Räume und für alle öffentlichen Verkehrsmitteln. Wird jemand wiederholt erwischt, erhöht sich die Geldstrafe auf 1500 Euro. Und wer sich dann noch immer weigert, wird die Straße erhöht. Wird man drei Mal innerhalb von weniger als dreißig Tagen erwischt, riskiert man sechs Monate Gefängnis und eine Geldstrafe von 3750 Euro.

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Furcht vor einer zweiten Corona-Welle

In Frankreich wächst die Furcht vor einer zweiten Corona-Welle. Die steigenden Temperaturen im Sommer und der Urlaub, verleite viele Franzosen dazu, weniger vorsichtig zu agieren, warnt die staatliche Gesundheitsbehörde. Dort wird am 1. August auch von einem Anstieg der Neuerkrankungen um 54 Prozent gegenüber der Vorwoche berichtet – insbesondere von jüngeren Menschen zwischen 20 und 30 Jahren. Man beobachte die Zahlen sehr genau, die auf eine Wiederaufnahme der Epidemie hindeuten könnten, heißt es von der Behörde.

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Corona Frankreich: Das Tragen von Masken wird in vielen Gemeinden zur Plicht

In Frankreich steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Inzwischen wurde in ganz Frankreich die sogenannte „Wachsamkeitsschwelle“ überschritten. Das heißt, dass von 100.000 Menschen mehr als 10 infiziert sind. Über die genaue Corona-Situation sollte man sich vor Ort erkundigen. 

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Die Zahl der Ansteckungsherde steigt an

Besonders betroffen ist das Département Mayenne, im Nordwesten des Landes. Dort stieg die Zahl auf 143 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Auch die Zahl der „Cluster“, das sind die Stellen, an denen das Virus nachgewiesen werden konnte, stieg steil an. Inzwischen wurden weit über 600 identifiziert. Das französische Gesundheitsamt ist besorgt. „Wir sehen derzeit eine Beschleunigung der Anzahl neuer Fälle, der Anzahl neuer identifizierter Cluster, was ein besorgniserregendes Signal ist. All dies zeigt, dass die Zirkulation des Virus zunimmt “, erklärt die Epidemologin Sibylle Bernard-Stoecklin.

Inzwischen sind auch Erkenntnisse vorhanden, wo die meisten Ansteckungen stattfinden. Der „gefährlichste“ Ort ist demzufolge der Arbeitsplatz, gefolgt von privaten und öffentlichen Treffen.

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Viele Gemeinden reagieren auf den Corona-Anstieg

Im Kampf gegen das Virus haben mehrere Städte das Tragen von Masken im Freien angeordnet. Dazu zählen unter anderem

  • Biarritz
  • Bayonne
  • Saint-Malo
  • Orléans
  • Lille

Das heißt, dass dort in Fußgängerzonen, Grünflächen, auf Märkten und an bestimmten Stränden ein Schutz getragen werden muss. In manchen Atlantik-Gemeinden wird der Strand während der Flut gesperrt, da sich die Menschen sonst zu dicht drängen.

Beunruhigende Situation in Mayenne

Vor allem im Département Mayenne greifen die Behörden zu drastischen Maßnahmen. Inzwischen gilt dort in 69 Gemeinden das Tragen von Masken als Pflicht. Sie müssen an allen öffentlichen Orten benutzt werden. Betroffen sind vor allem die Gemeinden von Laval, Pays de Château-Gontier, Ernée, Mayenne, Evron, Craon und Renazé.
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Es sei dringend erforderlich zu handeln, erklärt der Präfekten Jean-François Treffel, da man einen erneuten allgemeinen Lockdown auf jeden Fall verhindern wolle.
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Maskenplicht in der Bretagne

Hier ein kurzer Überblick über die Städte in der Bretagne, die eine strengere Masken-Pflicht eingeführt haben:

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  • À Saint-Brieuc, le masque est obligatoire dans le cœur de ville.  Le masque doit être porté en extérieur lors des animations culturelles et des regroupements de plus de dix personnes.
  • À Plérin également dans les Côtes d’Armor, le port du masque est obligatoire sur les marchés, sur l’esplanade et la digue des Rosaires, sur l’esplanade de Martin-Plage, sur la digue des Bleuets, sur les quais du Légué et lors des fêtes.
  • À Concarneau, dans la ville close, de 10 heures à 22 heures.
  • Dans le très touristique village de Locronan, jusqu’au 30 octobre.
  • À Saint-Malo, le port du masque sera obligatoire dès vendredi 31 juillet dans l’intra-muros.
  • À La Trinité-sur-mer, le port du masque est désormais indispensable sur le cours des quais et rue et place du Voulien.
  • Au Guilvinec, le masque est obligatoire sur le belvédère.
  • À Perros-Guirec, la communication de la ville est plus floue : „en cas de forte affluence, port du masque indispensable“, précise sa page Facebook, en centre-ville, sur la promenade de Trestaou, sur le sentier des douaniers.

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Corona-Tests an Flughäfen haben begonnen

Inzwischen müssten sich Einreisende nach Frankreich aus 16 Ländern an Flughäfen und Häfen einem Coronavirus-Test unterziehen. Diejenigen, die positiv in Frankreich getestet werden, müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Der Premierminister Jean Castex hatte die vorgeschriebenen Tests im Juli angekündigt. Ausnahmen gelten nur für Personen aus den aufgelisteten Ländern, wenn sie nachweisen, dass innerhalb von 72 Stunden vor ihrer Abreise ein Test negativ war.

Bei den 16 Ländern handelt es sich um unter anderem die USA und Brasilien. Frankreich erlaubt nicht alle Einreisenden aus den Ländern. Es genehmigt nur „französische Staatsbürger, die in diesen Ländern leben oder Staatsbürger dieser Länder mit einem etablierten Wohnsitz in Frankreich“, wie Castex gesagt hat. Daher bezieht sich die Testvorschrift nur auf diese Personen.

Belgien reagiert auf die Situation in Frankreich

Wegen des starken Anstiegs bei den Corona-Infektionsfällen hat die belgische Regierung touristische Reisen in mehrere EU-Regionen verboten.

„Nicht unbedingt notwendige Reisen“ in die spanischen Regionen Navarra, Aragon, Barcelona und Lleida in Katalonien seien nicht mehr erlaubt, teilte das Außenministerium in Brüssel mit. Auch Gebiete in Bulgarien, Rumänien, Großbritannien, Frankreich und der Schweiz stehen auf einer „roten Liste“. Wer von dort nach Belgien zurückkehrt, muss in Quarantäne.

Von den Reisebeschränkungen betroffen sind in der Schweiz die Kantone Waadt, Wallis und Genf, in Frankreich das Département Mayenne und in Großbritannien die Stadt Leicester. Zudem müssen aus dem Ausland nach Belgien zurückkehrende Reisende, die länger als 48 Stunden in Belgien bleiben, Formulare zur Identifizierung ausfüllen. Sie müssen unter anderem angeben, wo sie sich in den vergangenen 14 Tagen aufgehalten haben.

Wer in einer Reihe weiterer Regionen in Frankreich Urlaub gemacht hat, soll sich gemäß einer Empfehlung der belgischen Behörden ebenfalls isolieren oder sich auf das neuartige Coronavirus testen lassen. Betroffen sind die Region Paris mit Ausnahme des Départements Seine-et-Marne, die Pays de la Loire in Westfrankreich sowie die Départements Nord, Haut-Rhin, Haute-Savoie, Meurthe-et-Moselle und Vosges.

Corona-Update: Sorgen über Entwicklung in der Bretagne und im Département Mayenne

In Frankreich bereitet die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus weiter große Sorge. Vor allem in der Bretagne werden viele neue Fälle gemeldet. Im Département Mayenne werden die Regeln nun verschärft. 

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In einigen Städten in der Bretagne müssen nun Masken auch im Stadtzentrum getragen werden.

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Corona-Virus wieder auf dem Vormarsch

Man kann die Corona-Situation in Frankreich positiv darstellen. Dann liest sich die Entwicklung folgendermaßen: In Frankreich leeren sich die Krankenhäuser weiter. Derzeit müssten 5551 Menschen wegen der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 behandelt werden, gut 100 weniger als zu Beginn der Woche. Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, liegen im Moment 385 Patienten Intensivstation, nach 398 am Vortag.

Es gibt aber auch eine bedenkliche Entwicklung. Es starben 14 Menschen an dem Erreger, mehr als an den Vortagen. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen liegt derzeit bei 183.804 und damit 725 höher als am Wochenauftakt. „Jeden Tag werden mehr als hundert Menschen mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert“, warnt die Generaldirektion Gesundheit. Die Gesamtzahl der Opfer hat sich seit Beginn der Epidemie auf 30.223 Todesfälle erhöht.

Bretagne und Mayenne stark betroffen

Wieder wird vor einer bedenklichen Entwicklung im Nordwesten Frankreichs gewarnt. Das betrifft vor allem die Bretagne, das daran angrenzende Département Mayenne und inzwischen auch die an benachbarte Region Pays de la Loire.

Der Präfekt von Mayenne forderte die Menschen zu erhöhter Wachsamkeit auf, da dort neue Ausbrüche von Covid-19 festgestellt wurden. Laut dem Direktor des Regionalen Gesundheitsamtes (ARS) von Pays-de-Loire, Jean-Jacques Coiplet, wurden in Mayenne bisher 15 Cluster (Schwerpunkte) identifiziert. Diese Cluster betreffen nach seinen Angaben hauptsächlich Firmen, wo viele Menschen zusammen arbeiten und einige soziale Einrichtungen.

 

Verschärfte Corona-Regeln im Département Mayenne

Um der Pandemie zu begegnen hat der Präfekt alle Versammlungen von mehr als 10 Personen“ verboten. Zudem wurden das Tragen von Masken in allen geschlossenen öffentlichen Orten angeordnet. In einigen Städten in Mayenne muss auch in den Straßen und im Stadtzentrum eine Maske getragen werden. Das betrifft im Moment vier Gemeinden des Départements: Laval, Mayenne, Château-Gontier-on-Mayenne und Évron.

Einschränkungen auch in La Rochelle und Concarneau

Auch in einigen anderen Städten im Nordwesten des Landes müssen die Menschen mit Einschränkungen rechnen. In der Küstenstadt La Rochelle ist die Maske im Alten Hafen und im Stadtzentrum verpflichtend. Auch in Concarneau und Saint-Brieuc in der Bretagne ist die Maske im Zentrum vorgeschrieben. In Saint-Brieuc gilt auch Maskenpflicht auf Spielplätzen, Parks oder am Hafen. Ausnahmen gelten für Sportler oder Menschen mit Behinderung. In einigen Gemeinden wurden die Strände am Atlantik ganz geschlossen oder es gelten auch dort Einschränkungen.

In der Bretagne wurden innerhalb von 24 Stunden 75 neue Fälle registriert, hauptsächlich in Ille-et-Vilaine (+37), 6 in Morbihan, 5 in Côtes-d’Armor und 3 in Finistère.

 

 

 

Neue Cluster auch im Süden von Frankreich

Im Süden Frankreichs ist die Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur um Marseille und Nizza besonders betroffen. Eine angespannte Situation herrscht auch in der Region Paris. Dies sei wegen der Millionen Menschen, die dicht gedrängt in dem Ballungsraum leben allerdings nicht verwunderlich, erklärten Experten.

Strengere Regelungen in ganz Frankreich erlassen

Generell gilt im ganzen Land die Regel, dass in öffentlichen geschlossenen Räumen eine Schutzmaske getragen werden muss. Die neuen Regeln gelten unter anderem für Geschäfte, Banken, Markthallen, aber auch in Museen und Sehenswürdigkeiten. In Restaurants, Cafés oder Kinos gelten weiter spezielle Regeln. Dort muss die Maske am Platz nicht getragen werden – nur dann, wenn sich jemand durch den Raum bewegt. Bisher konnten Betreiber selbst entscheiden, ob Kunden und Besucher eine Maske tragen müssen. Bei Nichteinhaltung der Maskenpflicht droht ein Bußgeld von 135 Euro. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt in Frankreich landesweit bereits seit Mai eine Maskenpflicht. Auch viele Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm oder der Louvre in Paris konnten nur mit Maske besucht werden.