Elmshorn und der Lichtermarkt – das Ende des christlichen Abendlandes?

Jetzt also Elmshorn. Eine Bastion des christlichen Abendlandes ist gefallen. Die Stadt nennt ihre Feier Lichtermarkt statt Weihnachtsmarkt. Und dann wir auch noch ein farbiges Kind als Engel gezeigt. Die Erregung von rechts ist groß – doch die Sache ist kompliziert. Oder doch nicht?

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Furor der Wutbürger

Die 50.000-Einwohner Stadt Elmshorn vor den Toren Hamburgs ist in den Fokus des Abendlandes gerückt. Dort findet vom 27. November bis zum 24. Dezember der „Lichtermarkt“ rund um die historische Nikolaikirche im Stadtzentrum statt.

In den sozialen Netzwerken machen böse Kommentare die Runde. Der Lichtermarkt in Elmshorn steht am Pranger – man könnte von einem regelrechten Shitstorm sprechen. Auf Twitter und Facebook stehen sowohl der Begriff „Lichtermarkt”, wie auch das Motiv des Plakates in der Kritik (wobei Kritik ein eher nettes Wort an dieser Stelle ist). Von „Arschkriecherei“ ist die empörte Rede und natürlich vom obligatorischen Untergang des christlichen Abendlandes.

An dieser Stelle zitieren wir eine der moderaten Reaktionen.

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Auch Erika Steinbach (74), Ex-CDU-Bundestagsabgeordnete und frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, stimmt ihren Klagegesang an. Auf ihren Kanälen bei Twitter und Facebook dokumentierte sie ein Werbeplakat für das Fest für ihre Follower, verbunden mit dem Statement „Ich kenne kein Land außer Deutschland, das seine eigene Kultur und Tradition so über Bord wirft“. Drei Daumen nach unten!

Aber ist die rechte Erregung wirklich begründet. Hätte die Wutbürger eine kleine Recherche und etwas Nachdenken nicht weiter gebracht?

Der Lichtermarkt – eine Tradition

Tatsache ist: der Lichtermarkt Elmshorn heißt nicht erst seit gestern so. Genauer gesagt – es gibt ihn seit zehn Jahren. Auf einer Webseite vom 19.10.2008 heißt es:

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Der Stadtmarketingverein veranstaltet als Ergänzung zum Lichtermarkt auf dem Alten Markt in Zusammenarbeit mit der Firma Interevent aus Dorsten auf dem Holstenplatz über sechs Wochen eine 350 m² große Open-Air-Eisbahn.

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Also gab es diesen Namen definitiv bereits 2008, genauer gesagt schon seit 2007, denn das Stadtmarketing Elmshorn musste bereits eingreifen und hat sich gegenüber den Anschuldigungen auf der eigenen Facebookseite gewehrt:

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Da hier einige Verwirrung um den Namen des Lichtermarkt Elmshorns zu herrschen scheint: Bereits seit 2007 trägt der Weihnachtsmarkt in Elmshorn den Namen Lichtermarkt. Wer den Elmshorner Weihnachtsmarkt kennt, weiß, dass die Weihnachtslichter ein besonderes Merkmal des Marktes sind. Die Weihnachtsbeleuchtung wird seit 2007 im Rahmen eines sogenannten PACT (Partnerschaft zu Attraktivierung von City-, Dienstleistungs-, und Tourismusbereichen) realisiert. Gleich zu Beginn dieser Initiative hat man sich entschlossen, dem Elmshorner Weihnachtsmarkt mit „Lichtermarkt“ einen neuen Namen zu geben. [vergleiche]

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Der Grund für die Umbenennung war damals also eine Art Marketing-Schachzug. Dies belegt auch eine Kurzrecherche im Archiv der „Elmshorner Nachrichten“, der lokalen Tageszeitung.

„Für uns als Stadt ist es inakzeptabel, dass eine so traditionsreiche und von unserer christlichen Kultur geprägte Veranstaltung wie der Elmshorner ‚Lichtermarkt‘ instrumentalisiert wird, um im politischen Umfeld Stimmung zu machen“, sagt der parteilose Bürgermeister Elmshorns, Volker Hatje, gegenüber dem „Stern“.

Die Reaktionen auf dies Aufklärungsarbeit des Stadtmarketings Elmshorn in den sozialen Netzwerken sind ziemlich eindeutig:

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Und auch auf Twitter gibt es viele Nutzer, die den so genannten Beschützern des deutschen Volkes raten, sich zu informieren.

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Auch die Beschreibung des diesjährigen Lichtermarktes mit weihnachtlichem, mit Lebkuchenmotiv geschmücktem, rustikalen Budendorf, 50 Weihnachtstannen, einer großen mit Kugeln und Lichterketten geschmückten Tanne, extra für den Lichtermarkt entworfenen Weihnachtstassen und Christbaumkugeln, Zusammenarbeit mit der Kirche in Punkto Weihnachtkonzerte, Auftritt des Weihnachtsmannes etc. sprechen doch sehr für einen ganz traditionellen und gemütlichen Weihnachtsmarkt.

Aufmarsch von Nationalisten und Rechtsradikalen in Warschau

Der 11. November ist für die Polen ein besonderer Tag. Gefeiert wird der Jahrestag der Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit Polens im Jahr 1918. Dieses Jahr haben viele Polen die Innenstadt von Warschau aber gemieden. Der Grund: Tausende Nationalisten und Rechtsradikale sind bei einem sogenannten Unabhängigkeitsmarsch durch die Straßen der Hauptstadt gezogen.

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„Gott, Ehre, Vaterland“

Es war eine gespenstische Kulisse. Zahlreiche Teilnehmer des Marsches entzündeten bengalische Feuer. Sie riefen Slogans wie „Gott, Ehre, Vaterland“ und „Polnische Industrie in polnische Hände“. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von rund 6000 Beamten im Einsatz, um die Menge unter anderem mit Absperrgittern unter Kontrolle zu halten.

Dieses Mal jährte sich der Gedenktag zum 99. Mal. Im Jahr 1918 war die lange Teilung Polens durch Preußen, Österreich-Ungarn und Russland überwunden worden. In der offiziellen Zeremonie in Warschau zum Nationalfeiertag hatten Präsident Andrzej Duda und weitere Spitzenpolitiker am Grabmal des unbekannten Soldaten Kränze niedergelegt. Auf Einladung Dudas nahm an diesen Feierlichkeiten auch EU-Ratspräsident Donald Tusk teil. „Kein Politiker in Polen hat oder wird in Zukunft ein Monopol auf den Patriotismus haben“, mahnte der Ex-Ministerpräsident der oppositionellen Bürgerplattform (PO). Wegen umstrittener Justizreformen hatte die EU Ende Juli ein Verfahren gegen die nationalkonservative Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Warschau gestartet.

Der Unabhängigkeitstag sei in einer „sehr guten Atmosphäre“ verlaufen, sagte Innenminister Mariusz Blaszczak von der national-konservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS). „Wir konnten die weiß-roten Fahnen in den Straßen Warschaus sehen, das war ein schöner Anblick“, merkte er der Agentur PAP zufolge an. Gefragt nach rassistischen Spruchbändern wie „Weißes Europa“ oder „Reines Blut“ sagte der Innenminister, er habe diese „persönlich nicht gesehen“. Man dürfe solchen „Vorkommnissen“ nicht alles unterordnen.

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Nationalisten und Rechtsradikale

Diese mahnenden Worte interessieren die Nationalisten und Rechtsradikale aber nicht. Es sind vor allem Männer, junge und alte, viele mit rot-weißen Armbinden, dem Ankersymbol des Warschauer Aufstands 1944, Eisernem Kreuz. Die Stimmung ist martialisch, insbesondere rund um den nahe gelegenen Kulturpalast versammelt sich die extreme Rechte. Auf dem Boden liegen unzählige leergetrunkene Wodka-Flaschen, dank der 24-Stunden-Alkoholshops ist auch am Feiertag immer für Nachschub gesorgt.

Wenige Hundert Meter weiter am Plac Zbawiciela ist die Stimmung anders: Hier trifft sich eine bunte Mischung aus Antifa, den Oppositionsparteien Razem und Nowoczesna, früheren Anarchos, Studenten und Altlinken, die schon in den Achtzigerjahren gegen die russische Unterdrückung demonstriert haben. Studenten und Hipster mischen sich unter Menschen im Rollstuhl und auf Krücken, im Hintergrund läuft Musik von Scooter.
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Vom Krieg traumatisiert

Begonnen haben die Märsche zum polnischen Unabhängigkeitstag 2009, damals noch mit wenigen Hunderten, ausschließlich polnischen Teilnehmern. Mittlerweile kommen jedes Jahr bis zu 100.000 Menschen. Dass der Marsch der Nationalisten ausgerechnet in Warschau diese Ausmaße annimmt, ist aus mehreren Gründen paradox: Warschau lag 1945 in Schutt und Asche, das Land war durch Holocaust und Krieg traumatisiert. Die Polen haben unsäglich unter Faschismus und Extremismus gelitten – und doch preisen nun Rechtsradikale die Nation.

Der Londoner „Guardian“ kommentiert den Aufmarsch von Rechtsradikalen am polnischen Unabhängigkeitstag:

„Wenn es eine Lektion gibt, die jeder Europäer – und nicht nur die jüdischen – aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelernt hat, dann lautete sie „Niemals wieder“. Doch niemals wirkte diese Devise hohler als bei der Parade von rund 60 000 Leuten, meist Männer, durch die Straßen von Warschau. Zumeist mit der Losung „Wir wollen Gott“, aber es wurden auch ein „Weißes Polen“, ein „Holocaust für Muslime“ und eine „Brüderschaft weißer Nationen“ gefordert. (…)

Überzeugte Nazis sind noch ein sehr kleiner Teil dieser Bewegung. Wir sehen keine Rückkehr zu 1930. Aber die Losungen erinnern an Geschehnisse vor 80 Jahren. Was wir erneut erleben, ist eine wachsende Schar von Männern, die wissen, dass die Wirtschaft keine würdevolle Verwendung für sie hat und die meinen, dass diese Beleidigung ihres Selbstwertgefühls zugleich eine Beleidigung der Nation, der Religion oder gar der Rasse sei, auf die sie stolz sind. Und über alle drei bringen sie mit ihrer Reaktion Schande. Dies sind gefährliche Emotionen.“

Die Demokratie muss sich wehren!

Ein Kommentar zu den Vorgängen in Heidenau:

Ist in diesem Land schon einmal ein Fußballspiel abgesagt worden, weil es zu wenige Polizisten gab, um die Fans vor Ausschreitungen durch Hooligans zu schützen? Nein! Was in dieser Republik jedes Wochenende im Sport funktioniert, muss nun auch in Heidenau möglich sein. Dort hat das Landratsamt eine Willkommensfeier und alle weiteren öffentlichen Veranstaltungen bis Montag untersagt. Der Grund: es gebe nicht genügend Polizisten, um das Fest zu schützen.

Das ist eine absurde Ausrede! Es ist auch ein Kniefall vor dem rechten Mob, der seit Tagen die Stadt terrorisiert und vor dem Flüchtlingsheim randaliert. Diese „Patrioten“ haben es geschafft, dass das kleine ostsächsische Städtchen auf die internationale Landkarte gekommen ist und Deutschland sein hässliches Gesicht zeigt. Diese „Patrioten“ haben die demokratisch gewählte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch des Flüchtlingslagers aufs Übelste beschimpft und ihr Eier hinterher geworfen. Die „normalen Bürger“ von Heidenau – die noch immer in der überwältigenden Überzahl sind – wollen angesichts dieser unhaltbaren Vorgänge mit dem Fest beweisen, dass es auch ein anderes, ein freundliches und offenes Heidenau gibt.

In Heidenau ist längst ein Kräftemessen zwischen Demokraten und Anti-Demokraten im Gange. Der Staat muss die zuletzt immer wieder angekündigte Härte zeigen und den rechten Pöbel in die Schranken weisen. Das kann nicht daran scheitern, dass eben dieser Staat nicht in der Lage sein soll, dem Mob genügend Polizisten entgegenzustellen.

Kleiner Nachtrag:

Und was meint die CDU in Sachsen dazu? Das verdeutlicht dieser Eintrag auf Twitter:

“+++ In den kommenden zwei Wochen wird es wegen meines Jahresurlaubs hier auf #Twitter etwas ruhiger werden. +++“
Zweiter Nachtrag: 
Das vom Landratsamt Pirna erlassene Versammlungsverbot für das Wochenende in Heidenau ist „offensichtlich rechtswidrig“. Das teilte das Verwaltungsgericht Dresden nach einer Eilentscheidung am Freitagmittag mit (Az. 6 L 815/15).

Shaun das Schaf statt Adolf Hitler

Ein Kino in Burladingen wird mit Nazi-Parolen beschmiert, weil ein Film über das Leben des Hitler-Attentäters Georg Elser gezeigt werden soll. Der Besitzer nimmt den Streifen daraufhin aus Angst aus dem Programm. Doch in der Stadt wird über die Vorfälle geschwiegen. 

15.05.05-burladingenDas Kino in Burladingen. Die Nazi-Parolen sind schon wieder mit Farbe überpinselt worden.

Ein  Knacken, dann ein Krächzen aus der Sprechanlage. „Wir geben zu dem Vorfall keine Stellungnahme ab“, sagt der Blechkasten neben der Tür zum Rathaus. Die Stimme ist schwer zu verstehen, nur wenige Schritte entfernt donnern  Lastwagen über die Hauptstraße von Burladingen. Klar wird jedoch: Die Stadtverwaltung will die Nazi-Schmierereien auf keinen Fall öffentlich kommentieren, die Rathaustür bleibt verschlossen.

Empörung über das Schweigen

Peter Ohlendorf hat dafür kein Verständnis, er findet das Schweigen empörend. Die Stadt und der Gemeinderat müssten dem Angriff auf die Demokratie mit einer klaren Haltung entgegentreten, fordert der Regisseur. Nach bisherigen Erkenntnissen war sein Film „Blut muss fließen“ einer der Auslöser für die Schmierereien auf mehreren Hauswänden in dem Städtchen am Fuße der Schwäbischen Alb. Die Dokumentation über die Umtriebe in der rechtsradikalen Musikszene lief vor Kurzem in den Alb-Lichtspielen in Burladingen, einem Programmkino, das sich nach eigener Beschreibung aktueller und historisch interessanter Themen annimmt.

  
Die Bibliothek war auch Ziel der Schmierereien. 

Nun sollte dort auch der Film „Elser – Er hat die Welt verändert“ gezeigt werden. Ein Film über den Hitlerattentäter Georg Elser.  Kurz vor dem Start besprühten Unbekannte das Kino und einige umliegende Gebäude mit Nazi-Parolen. Der Kinobetreiber Ludwig Schülzle nahm daraufhin den Film aus dem Programm, weil er sich bedroht fühlte. Inzwischen möchte er zu dem Vorfall nichts mehr sagen, dem 80-Jährigen geht die Aufregung der letzten Tage offensichtlich an die Nerven. Im Aushang vor dem Kino kündigen nun Plakate die Zeichentrickfilme „Shaun das Schaf“ und die „Pinguine aus Madagaskar“ an.

Wenig Rückhalt in der Bevölkerung

Viel Rückhalt aus der Bevölkerung erhält der Betreiber  nicht. Zu spüren ist in Burladingen eine Mischung aus Schock und Unglauben, der Alltag soll  schnell wieder Einzug halten. Die Nazi-Runen und „Verräter“-Schmierereien wurden übermalt, nur an der Bücherei sind noch einige Spuren sichtbar. Allein die CDU in Burladingen hat Stellung bezogen. Sie ruft dazu auf sich von  Rechtsradikalismus zu distanzieren.  Die anderen Parteien schweigen.

  
Solche Runen wurden an die Wände gesprüht. 

„Ich kann mir nicht vorstellen, wer das gemacht hat“, sagt ein alter Mann sichtlich ratlos. Er wohnt seit Jahrzehnten neben dem Kino  und fasst  die Gemütslage der meisten Burladinger zusammen. Eine direkte Bedrohung durch Rechtsradikale oder das Aufkeimen einer braunen Saat will aber niemand ausmachen. „Idioten gibt es eben überall“, sagt der Besitzer einer Pizzeria. Gar nicht oder nur vage können oder wollen sich die Leute an das Jahr 2006 erinnern, als 14 rechte Jugendliche aus der  Umgebung wegen Körperverletzung, Beleidigung und Landfriedensbruch  vor Gericht standen. Immer wieder war es damals zu Schlägereien, Drohungen und Pöbeleien gekommen. Die Szene wurde  aber nicht zerschlagen. Wie der Verfassungsschutz mitteilt, liegen Informationen zu rund 30 Personen im Zollernalbkreis vor, die der rechten Szene zuzurechnen sind.

Ermittlungen „auf Hochtouren“

Aktuell ermittle die Polizei   „auf Hochtouren“, wie ein Sprecher sagt. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang der Schmierereien in Burladingen mit einem Stofftransparent, das Unbekannte in diesen Tagen an einer Brücke an der B32  bei  Burladingen aufgehängt hatten. Darauf zu sehen waren Y-förmige Runen und der Schriftzug „Combat 18“ –  Bezeichnungen aus der Neonaziszene. Die Zahl 18 steht dabei für den ersten und den achten Buchstaben des Alphabets: A und H.

Gegenaktionen linker Gruppen

Die Schmierereien  haben jetzt linke Gruppierungen auf den Plan gerufen. Die „Antifa Zollernalbkreis“ bekannte sich zu einem Anschlag auf das Haus von Edda Schmidt in  Bisingen. Sie  gehört dem Landesvorstand der NPD an. Ihr wurden auch im NSU-Prozess Kontakte zum „NSU-Trio“ nachgesagt. „Unsere Aktion der letzen Nacht sehen wir als Antwort auf die in letzter Zeit verstärkten Nazi-Aktivitäten im Zollernalbkreis“, heißt es auf der Internet-Seite der Antifa-Gruppe. Auch die antifaschistische Kampagne „Alboffensive“ will kämpfen. Ein Vertreter der Gruppe habe vor einigen Tagen anlässlich der Aufführung des Filmes „Blut muss fließen“ eine Einschätzung zu den rechten Umtrieben in Burladingen gegeben, erklärt der Sprecher Moritz Elser. Er sieht sich nach den Schmierereien bestätigt. Die Stadt müsse endlich zugeben, kommentiert Elser, dass „Burladingen ein Nazi-Problem hat“.