The Daily Trump

Donald Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist ein besonderer Präsident mit ganz eigenen Ansichten und auch einer sehr speziellen Art, diese auszudrücken. Jeden Tag überrascht der die Welt aufs Neue. Grund genug, diesem Mann eine eigene Seite zu widmen: The Daily Trump.

Gesammelt werden – in chronologischer Reihenfolge – die Highlights des Trump’schen Wirkens.

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13. Dezember 2017

Trump gratuliert Doug Jones – ehrlich!

Die Demokraten gewinnen die Senatsnachwahl in Alabama. Der Evangelikale Roy Moore stolpert über Anschuldigungen sexueller Übergriffe. Jones gewann denkbar knapp, mit 49,9 zu 48,4 Prozent der Stimmen gegen Moore. Die Niederlage ist ein deutliches Signal. Denn den Donald Trump hatte den Staat vor einem Jahr noch mit 28 Prozent Vorsprung gewonnen.  Alabama war eine Hochburg der Republikaner und gehört zu den konservativsten überhaupt in den USA. Die Niederlage Moores dürfte einigen Republikanern zu denken geben, die bald zur Wahl stehen.

Die erste Reaktion von Trump war allerdings erstaunlich.

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Der US-Präsident gratulierte dem Sieger in einem Tweet, den viele Nutzer als ungewöhnlich gemäßigt kommentierten: Sie argwöhnten schnell, die Nachricht sei nicht von Trump geschrieben worden. Denn zuvor hatte Trump noch anders geklungen.

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Der Wahlausgang ist vor allem eine Niederlage für Trump und den Rechtspopulisten Steve Bannon. Beide hatten Moore noch zuletzt im Wahlkampf unterstützt – trotz zahlreicher Berichte, dass der vor Jahrzehnten minderjährige Mädchen nachgestellt hatte und sich sexuelle Übergriffe hatte zuschulden kommen lassen. Dennoch hatte Trump sich hinter Moore gestellt, um die knappe Mehrheit der Republikaner im Senat von nur zwei Stimmen zu erhalten. Die ist nun weg.

Wie sensationell dieser Erfolg von Jones ist, verdeutlicht eine Zahl: 2014 stellten die Demokraten gar keinen Herausforderer gegen den erzkonservativen Jeff Sessions auf, der folglich 97 Prozent der Stimmen erhielt.

Und dann legt Donald Trump doch tatsächlich noch einmal nach. Natürlich hat er vorher schon gewusst, dass Moore nicht gewinnen werde. Weshalb er sich dann für ihn so ins Zeug gelegt hat und erklärte, seine ganze Agenda werde scheitern, sollte Moore nicht gewählt werden, bleibt allerdings unklar. Der Tweet wirkt irgendwie eher wie ein Kalauer – und passt so gar nicht zum ersten Gratulations-Tweet an den Sieger.
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12. Dezember 2017

Trump und seine sexuellen Fantasien

Es ist die nächste Runde im Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und der demokratischen Senatorin Kirsten Gillibrand. Sie hatte wegen der Belästigungsvorwürfe mehrerer Frauen gegen Trump seinen Rücktritt gefordert. Der nannte sie daraufhin bei Twitter ein „Leichtgewicht“: Sie habe bei ihm vor „nicht allzu langer Zeit“ um Wahlkampfspenden „gebettelt“ – „und sie würde dafür alles tun“. Mit diesem Tweet löste er wieder einmal ziemliches Kopfschütteln aus. In Zeiten von #metoo mit solch sexuellen Anspielungen zu spielen, zeugt von nur geringem Vermögen, eine Situation richtig einzuschätzen.

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Kirsten Gillibrand selbst tat die Kritik als „sexistische Schmiererei“ ab, mit der versucht werde, sie zum Schweigen zu bringen. Dabei bekommt sie prominente Unterstützung.  Senatorin Elizabeth Warren – schon lange als Trump-Kritikerin bekannt – wandte sich via Twitter direkt an den Präsidenten: Ob er allen Ernstes versuche, Gillibrand zu mobben und einzuschüchtern. Chuck Schumer, Fraktionsführer der Demokraten im Senat, sprach gegenüber Journalisten von einer „üblen“ Attacke Trumps.
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Und hier die Antwort von Kirsten Gillibrand:
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11. Dezember 2017

Trump und sein TV-Konsum

Donald Trump, der amerikanische Präsident, wache täglich um zirka 5:30 Uhr auf – bis er tatsächlich aufstehe, vergehe jedoch noch einiges an Zeit, wie nytimes.com berichtet. Der Artikel hat Trump allerdings nicht gefallen. Das amerikanische Nachrichtenportal hatte demnach 60 Personen befragt, die mit dem Präsidenten zu tun haben.

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Am liebsten scheint der Präsident fernzusehen. Nach dem Aufwachen schalte Trump als allererstes den Fernseher ein. Er zappe sich noch im Bett zunächst zu CNN, wechsle dann zu „Fox  Friends“, eine Morgenshow, und schließe das morgendliche Fernsehritual mit der Talkshow „Morning Joe“ ab. Doch der Fernseher begleite ihn weiter durch den Tag – vier bis acht Stunden soll der US-Präsident Berichten zu Folge auf den Bildschirm schauen, manchmal mit, manchmal ohne Ton. Niemand traue sich die Fernbedienung anzufassen – das sei allein Trump vorbehalten.

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10. Dezember 2017

Wie Trump Vorwürfe kontert

In den USA machen im Moment Vorwürfe der sexuellen Belästigung die Runde. In Hollywood sind Köpfe gerollt, auch in der Wirtschaft wackeln deswegen Chefsessel. Nun werden die – im Grunde alten – Vorwürfe gegen Trump erneuert. Doch der weiß wieder einmal: Alles Lüge!

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In der Politik – und vor allem von Trump –  werden solche Vorwürfe als Verleumdungskampagne abgetan, die von der politischen Gegenseite lanciert wird. Viele Republikaner gehen außerdem nicht so weit, sich gegen einen Kandidaten zu stellen, der von Donald Trump unterstützt wird. Sie fürchten um ihre eigenen Sitze im Kongress und wollen Trumps Kernanhängerschaft nicht gegen sich aufbringen. Diese Kernanhängerschaft bildet keine Mehrheit der Wähler, aber diese Leute stehen zu ihm, egal was passiert.

Das Problem ist in diesem Fall, dass die Kritik nun von prominenter Stelle aus den eigenen Reihen kommt.

Amerikas Botschafterin bei den UN, Nikki Haley, ist der Ansicht, dass den Frauen, die Donald Trump der sexuellen Belästigung beschuldigt haben, „zugehört“ werden sollte. Sie sei „unglaublich stolz“ auf all jene, die sich in den vergangenen Wochen getraut hätten, mit ihren Vorwürfen gegen Hollywood-Prominente und viele andere an die Öffentlichkeit zu gehen, sagte Haley am Sonntag in einem CBS-Interview. „Und ich glaube, dass jede Frau, die sich auf irgendeine Weise verletzt oder misshandelt gefühlt hat, jedes Recht hat, sich zu äußern.“

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09. Dezember 2017

Trump und die unendliche CNN-Geschichte

Man mag es ja kaum mehr erwähnen. Wieder einmal beschwert sich der US-Präsident über CNN und den Rest der Medien in den USA. Dabei legt er einen fast manischen Eifer an den Tag – und wirkt irgendwie lächerlich. Alles wirkt wie ein Schrei nach Anerkennung, die er allerdings nie bekommen wird.

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06. Dezember 2017

Donald Trump legt die Lunte in Nahost

Kein Kommentar!

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30. November 2017

Donald Trumps legt sich mit Theresa May an

US-Präsident Donald Trump hat die britische Premierministerin Theresa May wegen Kommentaren über zuvor von Trump verbreiteten islamfeindlichen Videos kritisiert. May solle sich lieber auf Terrorismus in Großbritannien konzentrieren und nicht auf ihn, schrieb Trump auf Twitter. „Uns geht es gut!“, schrieb Trump.

Der US-Präsident setzte seinen Tweet zudem erst an das falsche Konto gerichtet ab. Statt @theresa_may schrieb Trump an @theresamay, der Account gehört jedoch einer anderen Nutzerin als der britischen Premierministerin. Nachdem der Fehler aufgefallen war, wiederholte Trump die Nachricht mit dem richtigen Account-Namen.
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Und dann kommt noch ein Hinweis aus den Niederlanden:

Die Niederlande haben den amerikanischen Präsidenten Donald Trump auf „Fakenews“ hingewiesen. Trump hatte das niederländisches Video auf Twitter weitergeleitet, auf dem ein holländischer Junge auf Krücken angeblich „von einem Muslim-Migranten“ zusammengeschlagen wird. Die niederländische Botschaft in Washington aber wies Trump auf Twitter daraufhin, dass das falsch sei. Der jugendliche Täter sei kein Migrant, sondern ein gebürtiger Niederländer und auch bestraft worden. „Fakten sind wichtig“, heißt es in dem Tweet. Auch die niederländische Staatsanwaltschaft erklärte, dass der Text bei dem Video falsch sei.
Das Video war im Frühjahr zuerst auf einer niederländischen rechten Internet-Plattform gezeigt worden. Daraufhin hatte die Polizei einen 16-jährigen Jungen festgenommen. Er war zu einer Jugend-Strafe verurteilt worden.

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29. November 2017

Donald Trumps mehr als zweifelhafte Reteweets

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch auf seinem Twitter-Kanal eine Reihe von islamfeindlichen Videos verbreitet. Trump teilte die Aufnahmen, die von der rechtsgerichteten britischen Politikerin Jayda Fransen gepostet wurden, mit seinen Anhängern, ohne sie zu kommentieren. Fransen ist stellvertretende Vorsitzende der Organisation Britain First. (Aus sicherlich verständlichen Gründen, posten wir hier nicht den Tweet mit Link, sondern einen Screenshot)
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Die drei Videos tragen die Titel „Islamistischer Mob stößt Jugendlichen vom Dach und erschlägt ihn“, „Muslim zerstört Statue der Jungfrau Maria“ und „Muslimischer Migrant schlägt niederländischen Jungen mit Krücken“. Nachdem Trump die Videos retweetet hatte, schrieb Fransen bei Twitter: „Donald Trump selbst hat diese Videos retweetet und hat etwa 44 Millionen Follower! Gott schütze Sie Trump! Gott schütze Amerika!“
Der US-Präsident will Muslimen aus bestimmten Ländern die Einreise in die USA verweigern. Britain First will nach eigenen Angaben christliche Werte in Großbritannien verteidigen, konnte aber bei Kommunalwahlen keine nennenswerten Erfolge erzielen. Fransen wurde in der Vergangenheit wegen religiös motivierter Belästigung verurteilt, weil sie eine Frau mit Kopftuch beleidigte.
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Der britische Autor und Reporter Piers Morgan kritisierte die Tweets des US-Präsidenten. Er sprach von „unbestätigten Videos von Britain First, einer Horde widerlich rassistischer Rechtsextremer“. „Bitte stoppen Sie diesen Irrsinn und nehmen Sie diese Retweets zurück.“

Und dann hat sich auch Downing Street 10 zu Wort gemeldet.

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Und wer wissen will, wer sich hinter der Gruppe verbirgt, die die Videos gepostet hat. CNN hat einmal genau nachgefragt – nach der Lektüre des Textes wird es immer gruseliger, dass der Präsident der Vereinigten Staaten solche Videos teilt.

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25. November 2017

Donald Trumps ewiger Kampf gegen die Medien

Dass US-Präsident Donald Trump nicht gerade ein Fan vom News-Network CNN ist, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Und auch CNN ist nicht gerade der größte Fan des amtierenden Präsidenten.

Immer wieder behauptet Trump, dass das Network „Fake News“ über ihn in die Welt setze und diskreditiert deren Arbeit

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Das ließ das international renommierte Network nicht auf sich sitzen. Auf Twitter konterte CNN International: „Es ist nicht CNNs Job, die USA in der Welt zu repräsentieren. Das ist Ihrer. Unser Job ist es die Nachrichten zu berichten. #Facts First“. Am Ende ist noch ein Apfel-Emoticon zu sehen. Das ist eine Anspielung auf einen Werbeclip des News-Networks mit einer Anspielung auf die Fake-News-Meldungen des Präsidenten.

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Um dann noch einmal nachzulegen:

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24. November 2017

Donald Trump und das Time-Cover

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben ein Angebot des Magazins „Time“ ausgeschlagen, zur „Persönlichkeit des Jahres“ gekürt zu werden – weil ihn eine abschwächende Ergänzung offenbar verärgert hat:

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Das Magazin reagierte ebenfalls auf Twitter: „Der Präsident irrt sich darin, wie wir die Persönlichkeit des Jahres auswählen. Time wird unsere Wahl bis zur Veröffentlichung am 6. Dezember nicht kommentieren.“
Der frühere „Time“-Herausgeber Richard Stengel wurde deutlicher: Er verbreitete Trumps Twitter-Mitteilung weiter und fügte hinzu: „Ich sag’s Ihnen nur ungern, aber WAHRSCHEINLICH heißt, dass Sie NICHT Persönlichkeit des Jahres sind. Die wollten nur ein Foto-Shooting. Aber ich bin sicher, dass Sie noch irgendwo das gefälschte “Time„-Titelblatt auf Lager haben.“
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In der Vergangenheit hatte Trump großen Wert darauf gelegt, von dem Magazin zur „Persönlichkeit des Jahres“ gewählt zu werden – in den Jahren 2012, 2014 und 2015 hatte er sich jedes Mal via Twitter darüber beschwert, dass „Time“ ihn übergangen hatte.
Im vergangenen Jahr hatte das Magazin ihm dann endlich den Titel verliehen – ihn allerdings gleichzeitig als „Präsident der Geteilten Staaten von Amerika“ bezeichnet. „Time“ verleiht den Titel nach eigenen Angaben jeweils an diejenige Persönlichkeit, die „zum Guten oder zum Schlechten am meisten beigetragen hat, um die Ereignisse des Jahres zu beeinflussen“.
Im Juni hatte die Tatsache Schlagzeilen gemacht, dass in mehreren Golf-Clubs des Milliardärs an prominenter Stelle eine gefälschte „Time“-Titelseite mit Trump als Motiv und positiven Schlagzeilen über ihn hing. „Time“ forderte das Abhängen der Fälschungen.

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12. November 2017

Donald Trump geht und die Gläubigen

Für Donald Trump ist die Frage einer russischen Einflussnahme auf seine Wahl zum US-Präsidenten offenbar eine Glaubensangelegenheit. Er glaube den US-Geheimdiensten, die zu dem Schluss gekommen sind, dass Russland sich mit dem Ziel in die Wahl 2016 eingemischt habe, ihm zu helfen, sagte Trump am Sonntag in Hanoi. Er glaube aber auch seinem russischen Kollegen Wladimir Putin, der das alles in Abrede stellt.

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Die Reaktion ließ nicht auf sich warten. Der frühere republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain nannte Trumps Glauben an Putins Unschuldsbeteuerungen naiv. Putin lägen die US-Interessen nicht am Herzen. „Es hat überhaupt nichts mit „Amerika zuerst“ zu tun, wenn man den Worten eines KGB-Obersts mehr glaubt als der Gemeinschaft der amerikanischen Geheimdienste“, schrieb McCain mit Blick auf ein Wahlkampfmotto Trumps und Putins Geheimdienstvergangenheit.

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09. November 2017

Dealmaker vs. Stratege

US-Präsident Donald Trump scheint sichtlich Gefallen zu finden an einer – sagen wir – gelenkten Demokratie – wie in China. Dort gibt es keine Widerrede, auf Veranstaltungen wird nur gejubelt und Kritiker verschwinden irgendwann von selbst.
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Donald Trump ist beeindruckbar von Pomp und Show. Ganz Mensch des Zeitalters der Bilder, wird der US-Präsident in Peking Teil einer gigantischen Inszenierung seines chinesischen Kollegen. Nur die Frage ist, wer hier eigentlich Regie führt. Trump, der selbst ernannte riesengroße Dealmaker, oder Xi Jinping, der kühle Stratege? Trump denkt an sich. Xi Jinping an die Zukunft, den „chinesischen Traum“ vom Aufstieg zur Weltmacht.
In den USA war schon vor der Reise befürchtet worden, dass Trump gar nicht merkt, wie geschickt er eingeseift wird. Prompt kann er in Peking seine Bewunderung für den „starken Mann“ Xi Jinping nicht verhehlen: „Ein ganz besonderer Mensch“, und wie gut er verstehe, dass sein Volk stolz auf ihn sei.
Für Xi Jinping ist diese Verbeugung vor Chinas Autokratie „konstruktiv, produktiv“. China und die USA hätten „viel mehr gemeinsam“ als sie trenne. In der Tat: Dass Xi nach seinem Statement keine Fragen zulässt, war zu erwarten. Dass aber Trump es auch nicht tut, war neu. „Mr. President“, ruft eine US-Journalistin, „keine Fragen? Würden Sie heute immer noch wiederholen, dass China die USA vergewaltigt?“ Schweigend gehen die Staatenlenker ab, einander in ihrer Sicht kritischer Medien gar nicht so unähnlich.
China ist eine Autokratie und ein Einparteienstaat, wo Oppositionelle weggesperrt, Menschenrechte verletzt und Medien unterdrückt werden. Es gibt keine Demokratie. Damit mag Trump sich aber nicht aufhalten.

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08. November 2017

Wie twittert Trump in China?

Wie twittert US-Präsident Donald Trump eigentlich in China, wo der Kurznachrichtendienst doch gesperrt ist?
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Diese Frage beschäftigte viele chinesische Internetnutzer, während Trump am Mittwoch zu seinem ersten China-Besuch als Präsident in Peking eintraf. Auf Fragen versicherte der chinesische Vizeaußenminister Zheng Zeguang im Vorfeld, sie sollten „keine Bedenken über die Fähigkeit des Präsidenten haben, mit der Außenwelt zu kommunizieren“.
Die Antwort sei auch ganz einfach, sagten Kenner, vorausgesetzt der US-Präsident nutzt sein Handy. So seien Datenverbindungen mit ausländischen SIM-Karten in China nicht zensiert. Am Computer bräuchte Trump aber schon eine Tunnelverbindung, die Chinas Behörden massiv stören. Nur mit einer solchen Virtual Private Network (VPN) genannten Verbindung kann Chinas „Große Firewall“ umgangen werden, die soziale Medien wie Twitter oder Facebook sperrt.
Trump werde wohl „das Netzwerk des amerikanischen Präsidenten benutzen – das mit der speziellen Atombomben-Leitung?“, spekulierte ein Nutzer. Ein anderer fragte, ob Trump eine „besondere Erlaubnis“ bekomme. Ob der Präsident in China vielleicht eine Sendepause einlegen werde, fragten Journalisten in seinem Tross. „Nein. Der Präsident wird twittern, was immer er will“, sagte ein Diplomat. „Ich bin sicher, dass wir die Ausrüstung an Bord dieses Flugzeuges haben, damit das möglich ist.“
Chinas Zensur sperrt nicht nur Twitter, sondern auch den Video-Dienst YouTube, alle Googledienste wie Suche oder den E-Mail-Dienst Gmail, ausländische Medien wie die „New York Times“ oder das „Wall Street Journal“ und chinakritische Webseiten. Selbst der Chat-Dienst WhatsApp ist zunehmend gestört.

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05. November 2017

The good memory

Okay, kein Tweet von Trump – aber das ist einfach zu gut.

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03. November 2017

Trump für 11 Minuten offline

Hier noch ein Tweet nicht von Donald Trump, der aber mit ihm zu tun hat. Ein Twittermitarbeiter hat sich an seinem letzten Arbeitstag wohl einen Scherz erlaubt. Das Ergebnis: Donald Trump war elf Minuten nicht auf Twitter! Und das Erstaunliche: die USA sind nicht kollabiert und die Erde hat sich weiter gedreht.

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Und diesen bissigen Witz konnten sich die Journalisten beim „Guardian“ dann doch nicht verkneifen.

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02. November 2017

Trump fordert die Todesstrafe

Donald Trump hat das Urteil schon gesprochen: er fordert die Todesstrafe für den Attentäter. Das der Präsident damit der unabhängigen Justiz vorgreift und die Richter unter großen Druck setzt, scheint ihm egal.

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01. November 2017

Die Green-Card-Lotterie

Natürlich weiß Donald Trump, dass die Green-Card-Lotterie und sein Intim-Freind Chuck Schumer „Schuld“ sind am Anschlag in New York.

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Das Problem aber ist. Der Attentäter wurde vor seiner Einreise in die USA sehr genau überprüft. Das Fazit: der Mann hat sich erst in seiner neuen Heimat radikalisiert. Das sollte zu denken geben – tut es bei Trump aber offensichtlich nicht. Er verlegt sich darauf, seine politischen „Feinde“ anzugreifen.

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31. Oktober 2017

Reaktion nach dem Terroanschlag in New York

Die Reihenfolge ist interessant. Die Reaktion Trumps auf den Anschlag in New York mit acht Toten und vielen Verletzen spricht Bände. Zuerst fordert der US-Präsident härtere Gesetze, dann fordert er zum Kampf gegen den IS auf – und erst an dritter Stelle denkt er an die Opfer. Da hat ihn wohl jemand darauf aufmerksam gemacht, dass da noch was kommen muss.

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29. Oktober 2017

Immer wieder dieses lästige „Russland-Dings

Natürlich weißt Trump jede Verbindungen nach Russland weit von sich. Alles Erfindungen seiner Gegner, die ihm den Erfolg nicht gönnen. Nun aber soll der  frühere Wahlkampfmanager von Donald Trump, Paul Manafort, wegen einer Reihe von Finanzverbrechen vor Gericht gestellt werden. Die 12-Punkte-Anklagen gegen ihn und einen früheren Geschäftspartner wurden am Montag veröffentlicht. Es sind die ersten, die im Zuge der Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller in der Russland-Affäre um angebliche Einmischung Moskaus in die amerikanische Innenpolitik erhoben wurden.

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Doch die Sache scheint Trump dann doch so wichtig, dass er einen weiteren Tweet nachschiebt. Natürlich wusste er von alledem nichts – war alles vor seiner Zeit. Und überhaupt: wieso kümmert man sich nicht eher um die Demokraten?
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Mueller untersucht unter anderem, ob es eine Zusammenarbeit Moskaus mit dem Trump-Lager zur Beeinflussung der amerikanischen Präsidentenwahl gab, aus der Trump dann als Sieger hervorging. Die am Montag veröffentlichten Anklagen stehen zwar anscheinend nicht in direktem Zusammenhang mit diesen Untersuchungen, aber sie stellen dennoch eine Eskalation in den Ermittlungen Muellers dar.

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28. Oktober 2017

Nein, Mr. President!

Interessant zu lesen, was Donald Trump da wieder für sich reklamiert. Tatsache ist, dass der Tag, an dem die Akten freigegeben werden, schon lange feststand. Ob der Präsident mit diesem Tweet die Kritiker mundtot machen will, die anmahnen, dass wichtige Papiere noch immer unter Verschluss gehalten werden?

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27. Oktober 2017

Trump und der billige Aktionismus

In den USA sterben täglich mehr als 150 Menschen an rezeptpflichtigen Schmerzmitteln oder Heroin. Trump spricht von der schlimmsten Drogenkrise in der US-Geschichte. US-Präsident Donald Trump hat die Opioid-Krise zu einem nationalen Notstand der öffentlichen Gesundheit erklärt. „Wir können die Generation sein, die die Opiate-Epidemie beendet“, sagte Trump im Weißen Haus. Die Opioid-Sucht sei die schlimmste Drogenkrise in der Geschichte der USA.

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Das Problem: Trump stellte mit der Verkündung allerdings kein zusätzliches Geld zur Verfügung. Stattdessen sollen bestehende Mittel umgeschichtet werden und besonders stark betroffene Bundesstaaten mehr Spielraum bekommen. Das Gesundheitsministerium will zudem Stellen schneller besetzen, um Staaten personell zu unterstützen. Für viele klingt das Tun Trumps deshalb nach billigem Aktionismus, mit dem er weiter an seinem Bild als „Macher“ arbeitet.

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26. Oktober 2017

Ich weiß etwas, was Du nicht weißt

Was dieser Tweet uns sagen soll, weiß wohl nur Trump selbst. Außer natürlich, dass der US-Präsident damit schon jetzt neue Verschwörungstheorien um den Tod von JFK anheizt.

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Am nächsten Tag dann die Enttäuschung. Es werden nicht alle Akten veröffentlicht. Also doch: neues Futter für jene Menschen, die ein Komplott der US-Regierung, Russlands oder der Außerirdischen vermuten.

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26. Oktober 2017

Tump und die schleppende Steuerreform

Natürlich ist die Steuerreform die größte der Geschichte – so zumindest seht es der US-Präsident. Allerdings sehen das einige Republikaner etwas anders, weshalb sie Trump die Gefolgschaft verweigern.
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Zu tun hat die auch mit einer Art Privatfehde Trump mit Senator Bob Corker, die er bereits vor einigen Wochen angezettelt hatte. Was ist der Grund? Wir wissen es nicht, aber es ist zu vermuten, dass Corker signalisiert hat, der Steuerreform in seiner derzeitigen Fassung nicht zustimmen zu wollen. Erst kürzlich hatte Corker dafür plädiert, dass Trump sich aus der Vorbereitung der Steuergesetze komplett heraus halten solle – das sei Sache der Kommittes des Senats und des Abgeordnetenhauses, die man in Ruhe ihre Arbeit machen lassen müsse.

Trumps Reaktion via Twitter:

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24. Oktober 2017

Donald Tump – die Jobmaschine

Der US-Präsident jubelt über den brummenden Markt. Natürlich geht er davon aus, dass das alles auf sein Konto geht. Alle Mahner unter dern Wirtschaftsführern, dass Trumps Abschottungspolitik die USA über kurz oder lang schaden werden, haben natürlich Unrecht.
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23. Oktober 2017

Donald Tump und die Veteranen

Donald Trump verletzt bei einem Kondolenz-Anruf die Gefühle der Witwe eines gefallenen Soldaten. Statt sich zu entschuldigen, greift er die Zeugen des Gesprächs an. Alles Lüge – sagt der Präsident.

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Wie Zeugen sagen habe Trump bei einem Kondolenz-Anruf der weinenden Ehefrau über den Gefallenen sinngemäß gesagt haben: „Er wusste, worauf er sich einlässt. Aber ich vermute, es tut trotzdem weh.“ Wie es weiter heißt, habe sich der US-Präsident nicht einmal an den Namen des Gefallenen erinnert.
Trump steht wegen seines Umgangs mit Hinterbliebenen von Gefallenen in der Kritik. So hatte er sich erst fast zwei Wochen nach dem Tod des Soldaten zu dem Einsatz in dem westafrikanischen Land geäußert. Als er bei einer Pressekonferenz danach gefragt wurde, warf er seinen Amtsvorgängern vor, sie hätten nie oder nur selten bei Hinterbliebenen angerufen. Er habe dies dagegen in allen Fällen getan. Beides stimmte nicht

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18. Oktober 2017

Donald Tump und NFL

Die Sportler der NFL scheinen Donald Trump wirklich aufzuregen. Es scheint das zentrale Thema, das den US-Präsidenten seit Wochen beschäftigt – eine eher bedenkliche Beobachtung.

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12. Oktober 2017

Donald Tump und die Pressefreiheit

Natürlich sind immer die Medien Schuld – das kennt man. Doch nun hat US-Präsident Donald Trump seine Angriffe auf kritisch über ihn berichtende Medien nochmals verschärft. Er brachte am Mittwoch einen möglichen Entzug der Senderechte für bestimmte US-Sender wegen der angeblichen Verbreitung von „Falschnachrichten“ ins Spiel. Ausgelöst wurden seine neuen Attacken durch einen Bericht des Senders NBC News, wonach Trump eine drastische Aufstockung des US-Atomwaffenarsenals verlangt haben soll.
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Die Pressefreiheit ist durch die US-Verfassung geschützt. Doch bezog sich der Präsident möglicherweise auf die Vergabe von Sendefrequenzen durch die Behörden.
Trumps ärger über die Medien war offensichtlich so groß, dass er bei einem Treffen mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau im Weißen Haus seinem Unmut über einen Teil der US-Medien nochmals Luft machte. Die Presse sei „enorm unehrlich“, sagte Trump. Es sei „offen gesagt, widerlich“, dass die Presse „in der Lage sei zu schreiben, was auch immer sie will“. Der Präsident beschwerte sich darüber, dass Enthüllungsberichte über ihn verbreitet würden, die keine Quellen hätten. Die zitierten Quellen in diesen Berichten „existieren nicht“, sie seien erfunden.

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11. Oktober 2017

Donald Tump steht hinter seinem Stabschef – wirklich?

An der Stelle von General John Kelly würde ich mir nun große Sorgen um meinen Job machen.

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Die ganze Geschichte um Stabschef Kelly hat noch einmal neuen Auftrieb bekommen durch eine Äußerung des in Ungnade gefallenen Senators John Corker. Der hatte gesagt, dass die USA nur durch die Arbeit von Außenminister Rex Tillerson, Verteidigungsminister Jim Mattis und Stabschef John Kelly nicht im Chaos versänken.
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„The Hill“ schreibt dazu:
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„Trump’s tweets come on the heels of a Vanity Fair report that called the relationship between Trump and his chief of staff „irreparable,“ saying the two men fight often. “He doesn’t love this job. He’s doing it as a duty for the country,“ one source said, according to the report. Trump has repeatedly defended his chief of staff in the face of the media reports. On Saturday, he told reporters that Kelly would remain in the White House for the remainder of his first term, as well as the duration of a second term.“

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10. Oktober 2017

Donald Tump und die NFL – eine unendliche Geschichte

Nichts scheint den US-Präsidenten mehr zu interessieren als die NFL – oder besser gesagt: sein kindischer Streit mit den Spielern der NFL.

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Und dann noch einer – scheint dem Präsidenten ja wahnsinnig wicht, sodass er sogar die Gesetz ändern will. Oder soll man das eine unverhohlene Drohung nennen?

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Und darum geht es wirklich:
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08. Oktober 2017

Donald Tump und das „adult care center“

Dass Bob Corker und US-Präsident Donald Trump keine Freund sind, war bekannt. Doch dass beide so über Kreuz liegen, ist erstaunlich. Trump hat den US-Senator via Twitter böse ablaufen lassen. Dafür benötigte er allerdings drei Tweets.

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Nach den Angriffen von Donald Trump twitterte der Republikaner zurück :

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“It’s a shame the White House has become an adult day care center. Someone obviously missed their shift this morning.”

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Trump und Corker waren sich zuletzt wegen der Iran-Sanktionen in die Haare bekommen. Der Senator setzt auf erweiterte Sanktionen, davon aber will Trump absolut nichts wissen.

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07. Oktober 2017

ObamaCare – Trumps neuer Anlauf

US-Präsident Donald Trump hofft bei der Gesundheitsreform auf eine Zusammenarbeit mit dem politischen Gegner: Er habe den Chef der Minderheit im Senat, Charles Schumer, angerufen.

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Doch so einfach geht das wohl nicht. Schumer antwortete, Trump habe einen neuen Vorstoß unternehmen wollen, (Obamacare) abzuschaffen und zu ersetzen, „und ich habe ihm gesagt, dass das vom Tisch ist“. Wenn der Präsident aber ernsthaft zusammenarbeiten wolle, „um das existierende Gesundheitssystem zu verbessern, dann sind wir Demokraten offen für seine Vorschläge“, sagte Schumer.

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05. Oktober 2017

Keine Probleme mit Rex – nie!

Nach Rex Tillersons Dementi hat auch US-Präsident Donald Trump erneut Berichte zurückgewiesen, wonach sein Außenminister in diesem Jahr kurz vor dem Rücktritt stand.

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Tillerson sagte, er habe niemals darüber nachgedacht, aus seinem Amt auszuscheiden. Er bestritt aber nicht einen Bericht, wonach er Trump nach einem Treffen am 20. Juli im Pentagon als Idioten bezeichnet habe. Eine Sprecherin Tillersons wies später zurück, dass der Außenminister solche Sprache benutze.
Der pressescheue Tillerson wandte sich nach einem Bericht von NBC News im Außenministerium an Reporter. In dem Bericht hieß es, Tillerson habe im Sommer angesichts zunehmender politischer Streitigkeiten mit dem Weißen Haus kurz davor gestanden, zurückzutreten.
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03. Oktober 2017

Trump und die Definition einer „richtigen Katastrophe“

US-Präsident Donald Trump hat einen Besuch auf der schwer sturmgeschädigten Karibikinsel Puerto Rico für Lobpreisungen des Katastropheneinsatzes seiner eigenen Regierung genutzt.

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Während der Kurzvisite am Dienstag sprach er von dem „großartigen“ und „fantastischen Job“, den die Bundesbehörden und das Militär in dem US-Außenterritorium geleistet hätten: „Das gesamte Team war fabelhaft.“ Damit reagierte Trump auf die Kritik, er greife der Insel bislang nicht genügend unter die Arme. Zwei Wochen nach dem Hurrikan „Maria“ ist ein Großteil der 3,4 Millionen Inselbewohner nach wie vor ohne Strom, Trinkwasser und Telefonverbindung, auch die Lebensmittelversorgung ist unzureichend.

Bei seinem auf fünf Stunden angesetzten Besuch hob der Präsident aber darauf ab, dass die Zahl der 16 Todesopfer auf Puerto Rico deutlich geringer war als bei anderen Wetterkatastrophen in den USA. Der Hurrikan „Katrina“ im Jahr 2005 mit seinen „tausenden“ Toten sei im Vergleich zu „Maria“ eine „reale Katastrophe“ gewesen, sagte Trump bei einem Gespräch mit Behördenvertretern und Militärs in der Inselhauptstadt San Juan. Durch „Katrina“ waren in New Orleans und Umgebung mehr als 1800 Menschen ums Leben gekommen.

Und dann war da noch die Sache mit den Papierrollen, die Trump in die Menge warf, als werfe er Bananen in einen Affenkäfig. Kam nicht wirklich gut an.

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01. Oktober 2017

Kurz mal seinem Außenminister in den Rücken fallen

Dass Trump zum nordkoreanischen Diktator ein sehr spezielles Verhältnis hat, ist bekannt. Beide haben eine Ebene der Kommunikation erreicht, die eher an den Sandkasten, denn an Diplomatie erinnert. Nun versuchte US-Außenminister Tillerson, wieder auf eine normale Gesprächsebene mit Nordkorea zu kommen. Und wird von seinen Chef mit einem einzigen Tweet eiskalt bloßgestellt.
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30. September 2017

Was den US-Präsidenten wirklich interessiert

Am selben Tag, an dem er 18 Tweet über die Katastrophe in Puerto Rico in die Welt schickte, gab es noch eine Nachricht zu einem Thema, was Trump wirklich am Herzen zu liegen scheint. Die NFL-Spieler sollen bei der Hymne stehen.

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Beobachter vermuten, dass Trump nicht ganz verstanden hat, weshalb die Spieler protestieren. Es geht um die Gewalt gegen Schwarze – vor allem durch weiße Polizisten. Interessant ist, dass Trump für die rechtsradikalen Ausschreitungen vor wenigen Wochen ziemlich viel Verständnis aufbrachte – den Prostest der NFL-Spieler nun aber mit einem Furor verurteilt, der in noch in Teufels Küche bringen könnte.

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30. September 2017

Trump lästert über die Opfer in Puerto Rico

Nachdem eine Bürgermeisterin in Puerto Rico die US-Administration für ausbleibende Hilfe nach dem verheerenden Hurrikan kritisiert hatte, hat US-Präsident Donald Trump mit Beschimpfungen reagiert. Nun sieht er sich selbst Kritik aus den eigenen Reihen ausgesetzt, denn die Lage in Puerto Rico ist tatsächlich noch immer dramatisch.

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Ein Tweet reicht für den Zorn des Präsidenten nicht aus. Also beendet er seine Tirade in einer zweiten Nachricht. Doch das macht die Sache auch nicht besser.

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Und als die Sache eskaliert und Trump irgendwie merkt, dass sich die Welt wieder einmal gegen ihn richtet, findet er natürlich sofort den Schuldigen: die Medien. Von Selbstkritik keine Spur – aber das kennt die Twitter-Gemeinde ja zur genüge.

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In insgesamt 18 Tweets ließ Trump sich etwa über die „armseligen Führungsfähigkeiten der Bürgermeisterin von San Juan“ aus, so wörtlich. Er bezichtigte die Verantwortlichen auf Puerto Rico, nicht in der Lage zu sein, die eigenen Leute zur Selbsthilfe zu mobilisieren. Und er unterstellte der Bevölkerung, von anderen zu verlangen, „dass alles für sie getan wird“, wie er schrieb, „während es eine gemeinschaftliche Aufgabe sein sollte“, die Lage auf der notleidenden Insel in den Griff zu bekommen.

Und das ist ein Tweet, der die Runde machte und ziemlich genau aussagt, was am Wochenende passierte. Während die Bürgermeistern durch das Wasser watete, um Menschen zu helfen, befand sich der US-Präsident auf dem Golfplatz.
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25. September 2017

Trump vs. NBA – das nächste Level

Unbeeindruckt von einer Welle der Kritik setzt US-Präsident Donald Trump seinen Streit mit der National Football League (NFL) fort. Am Montagmorgen (Ortszeit) wiederholte Trump auf Twitter, seine Kritik an knieenden Footballspielern habe nichts mit Rassismus zu tun. Es geht um „Respekt für unser Land, die Flagge und die Nationalhymne. Die NFL muss das respektieren!“ Außerdem pries Trump den Motorsportverband Nascar, denn dieser würde knieende Sportler niemals dulden.
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Am Sonntag knieten knapp 200 NFL-Spieler in 14 Spielstätten beim Abspielen der US-Hymne oder blieben auf der Bank sitzen. Drei Teams kamen erst nach der Hymne aus ihren Kabinen. Ein Großteil der Spieler zeigte sich als geschlossene Einheit an den Seitenlinien. Vor einer Woche hatten sich nur sechs NFL-Spieler an den Protesten beteiligt.
Trump twitterte am Montag außerdem, viele Zuschauer hätten die knieenden Spieler am Sonntag ausgebuht: „Das sind Fans, die Respekt für unsere Flagge fordern!“ In allen US-Medien war das Thema am Montag eines der größten.

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Auf Twitter gab es unter dem Hashtag #StandForOurAnthem (etwa: „Steht zu unserer Hymne“) eine breite Debatte.

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24. September 2017

Trump vs. NBA – ein kurioser Streit

Während die Welt sich sorgen macht über den Streit zwischen Trump und Nordkorea, kümmert sich der US-Präsident vor allem um sein Verhältnis zu den Spielern der NFL-Profiliga.
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Die Spieler reagierten auf die Attacken des Präsidenten ziemlich rüde. LeBron James nannte US-Präsident Donald Trump kurzerhand einen „Penner“, aber mit bloßen Beschimpfungen durch einige Superstars war es diesmal nicht getan. Der Krieg der Worte, den der mächtigste Mann der Welt mit einer Reihe von Twitter-Attacken vom Zaun gebrochen hatte, hat einen Sturm der Entrüstung im US-Sport entfacht. Nun wendet sich sogar die milliardenschwere Football-Profiliga NFL immer mehr von Trump ab.

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Der Präsident scheint auf heimischem Terrain eine rote Linie überschritten zu haben. Trump hatte Footballer, die ihr verfassungsmäßiges Recht wahrnehmen und gegen Rassismus protestieren, als „Hurensöhne“ bezeichnet und zudem die Einladung ins Weiße Haus für den amtierenden Basketballmeister Golden State Warriors zurückgezogen. „Du Penner. Ins Weiße Haus zu kommen, war eine große Ehre, bis du aufgetaucht bist“, giftete Basketball-Superstar James von den Cleveland Cavaliers via Twitter.

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24. September 2017

Trump und der Raketen-Mann

Die USA und Nordkorea haben ihre gegenseitigen Drohgebärden fortgesetzt. Zur Demonstration ihrer militärischen Stärke ließ Washington am Samstag Kampfbomber entlang der Küste Nordkoreas fliegen. Pjöngjang drohte seinerseits mit einem Angriff auf das „gesamte US-Festland“.
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In einer Rede vor der UN-Vollversammlung nannte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho Trump einen „geistig verwirrten“ und „größenwahnsinnigen“ Mann, der derzeit die „größte Bedrohung für den Frieden weltweit“ darstelle. Trumps Drohung mit der „vollständigen Vernichtung“ Nordkoreas mache einen „Besuch unserer Raketen auf dem gesamten Festland der USA umso unvermeidlicher“, sagte Ri. Trump lasse Nordkorea keine andere Wahl, als mit dem „nuklearen Hammer der Gerechtigkeit“ zu reagieren. Trump antwortete am späten Samstagabend auf Twitter mit Drohungen. Er habe gerade Ri vor der UNO gehört, und „falls er die Gedanken des kleinen Raketenmannes wiedergibt – sie werden beide nicht mehr lange da sein!“

Kurz darauf erklärte Außenministers Ri Yong Ho, Trump habe Nordkorea den Krieg erklärt. Er verwies auf Trumps Aussage auf Twitter, dass der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un nicht mehr lange hier sein werde („won’t be around much longer“).

Trumps „Kriegserklärung“ vom Samstag gebe Nordkorea nach der UN-Charta das Recht, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sagte Ri Journalisten. Dazu zähle das Recht, strategische US-Bomber abzuschießen, auch wenn sie noch nicht in nordkoreanischem Luftraum sind. Dann werde die Frage beantwortet werden, wer nicht mehr viel länger hier sein werde, sagte Ri.

Ergänzung zu Twitter:

Diverse Twitter-Nutzer kritisierten, dass Trumps Botschaft als eindeutige Drohung gegen Nutzungsbedingungen des Dienstes verstoße – und verlangten, dass der Tweet gelöscht werde.
Twitter kündigte an, dass die bisherige interne Praxis, bei Entscheidungen zum Löschen von Tweets auch „Nachrichtenwert“ und „öffentliches Interesse“ abzuwägen, in den Nutzungsregeln festgeschrieben werden solle. Der Kurznachrichtendienst wolle in dieser Hinsicht transparenter werden.
Twitter-Chef Jack Dorsey hatte bereits vor zwei Wochen in einem dpa-Interview gesagt, für Trump gälten zwar die gleichen Regeln und der Dienst würde nicht davor zurückschrecken, den Präsidenten zu sperren. Er schränkte aber auch ein: „Wir hinterfragen zugleich in Zusammenarbeit mit Journalisten unsere Nutzungsbedingungen, wenn es um Tweets mit Nachrichtenwert geht.“

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23. September 2017

Trump legt sich mit NFL-Champions an

Der umstrittene US-Präsident Donald Trump hat äußerst dünnhäutig auf die Kritk von Basketball-Superstar Stephen Curry reagiert. „Ins Weiße Haus eingeladen zu werden, ist eine große Ehre für ein Meister-Team. Stephen Curry zögert, daher ist die Einladung zurückgezogen“, schrieb Trump auf seinem privaten Twitter-Account. Curry hatte am Freitag mitgeteilt, dass er die obligatorische Einladung des Präsidenten für NBA-Champion Golden State Warriors nicht annehmen wolle.
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„Indem wir handeln und nicht dort hingehen, können wir hoffentlich Veränderungen anregen, für das, was wir in diesem Land tolerieren und was wir akzeptieren“, sagte der 28-Jährige: „Ich glaube nicht, dass dieser Schritt alles besser macht. Aber es ist meine Möglichkeit, Dinge anzusprechen.“ Bereits im August hatte Currys Teamkollege Kevin Durant angekündigt, der Einladung Trumps nicht folgen zu wollen. „Ich würde nicht kommen. Ich habe keinen Respekt vor dem Mann, der gerade im Oval Office sitzt. Ich teile nicht seine Ansichten“, hatte der „wertvollste Spieler“ der abgelaufenen Finalserie in der nordamerikanischen Profiliga seinerzeit gesagt.

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15. September 2017

Gedanken zur Wochen von Donald Trump

Der Präsident wendet sich auch über Twitter jede Woche an sein Volk. Auch dieses Mal wird wieder deutlich: Alles richtig gemacht!

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15. September 2017

Versager-Terroristen

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Anschlag auf die Londoner U-Bahn die „Versager-Terroristen“ hinter der Tat verurteilt. „Ein weiterer Angriff in London durch einen Loser-Terroristen“, schrieb Trump auf Twitter.

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„Das sind kranke und verrückte Leute“, fügte er hinzu. „Mit Versager-Terroristen muss sehr viel härter verfahren werden.“ Das Internet sei das wichtigste Instrument zur Rekrutierung von Attentätern, daher müsse es „abgeschaltet“ und besser genutzt werden, forderte der US-Präsident, ohne Details zu nennen. Derweil stieg die Zahl der Verletzten nach dem Anschlag im Südwesten der britischen Hauptstadt auf mindestens 22.

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13. September 2017

Einigung oder keine Einigung?

US-Präsident Donald Trump verstärkt die Zusammenarbeit mit der Opposition: Mit den Demokraten traf er nun eine vorläufige Vereinbarung, hunderttausende junge Immigranten vor der Abschiebung zu schützen. In einem Tweet zeigte er sogar zum ersten Mal Verständnis für die Kinder der Einwanderer.
Zwar betonte Trump am Donnerstag, die Einigung sei noch nicht unter Dach und Fach. Doch riskiert er, größere Teile der eigenen Partei und Wählerbasis weiter zu verprellen, nachdem er zuvor bereits einen Deal mit der Opposition zum Regierungshaushalt getroffen hatte.
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Und natürlich geht der Streit um die Mauer weiter. Trump behauptet natürlich, dass sie gebaut wird – aber auch das scheint nicht wirklich sicher.

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12. September 2017

Glückwunsch!

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03. September 2017

Gilt das für alle Produkte?

Die USA wollen als Reaktion auf Pjöngjangs jüngsten Atomwaffentest also den Handel mit allen Ländern einstellen, die Handel mit Nordkorea treiben. Das trifft allerdings auch die eigene Familie des Präsidenten.
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Hier der Tweet des US-Korrespondten Doemens zum Thema. Da hat der US-Präsident wohl nicht lange genug nachgedacht, bevor auf den Senden-Knopf gedrückt hat:
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Zuvor hatte der US-Präsident auch eine militärische Reaktion nicht ausgeschlossen. „Wir werden sehen“, antwortete er auf entsprechende Fragen von Journalisten.
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27. August 2017

Werbung statt Mitleid?

Mit einem Tweet am Sonntagmorgen (Ortszeit) sorgt US-Präsident Donald Trump für Empörung bei Twitter. Anstatt sich an die betroffenen Menschen in den Überschwemmungsgebieten in Texas zu wenden, machte er bei Twitter erst einmal Werbung für das Buch des umstrittenen Sheriffs David Clarke.

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Clarke wird vorgeworfen, mitverantwortlich für den Tod eines afroamerkanischen Häftlings zu sein. Der Gefangene soll in seinen letzten Stunden um Wasser gefleht haben, von den Wärtern aber ignoriert worden sein.

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15. August 2017

Wie hält es Trump mit den Rechten?

Zwei Tage hat US-Präsident Donald Trump nach dem Anschlag von Charlottesville gebraucht, bis er am Montag auf Druck seiner Berater den Rechtsextremismus klar verurteilte. Trump wehrte sich, er habe das doch schon zuvor getan, als er die „Gewalt von allen Seiten“ verurteilte.

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Kritiker hielten dagegen, der Präsident wollte es sich bloß nicht mit Nazis und weißen Nationalisten verscherzen, die größtenteils als seine Anhänger gelten.

Nur wenige Stunden nach seiner Ansprache vom Montag zeigte Trump allerdings auf Twitter, wie ernst er seine Worte meinte. Auf seinem Privataccount teilte Trump eine Karikatur, in der zu sehen ist, wie ein Zug einen Reporter des Nachrichtensenders CNN überfährt. Darüber steht: „Fake News können den Trump-Zug nicht aufhalten.“

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11. August 2017

Wer ist der bessere Präsident?

Es steht nicht gut um die Umfragewerte des Präsidenten. Mehrere Institute haben Studien veröffentlicht, die belegen, dass die Zweifel an Trumps Führung laut werden lassen. Nun hat der Staatschef eine Umfrage retweetet, die das genaue Gegenteil besagt: die große Mehrheit glaubt, dass Trump ein weitaus besserer Präsident ist als Barack Obama.
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Doch es gibt ein Problem an der Sache: wahrscheinlich handelt es sich um einen Fake-Account und auch die Herkunft der Umfrage ist unsicher. Der Account wird von einem User betrieben, der in der Vergangenheit durch Pro-Trump-Aktionen aufgefallen ist und sich immer wieder auf fragliche Quellen bezogen hat. Was noch gegen die Echtheit spricht lesen sie hier:  Hier geht es zu einem Artikel über den möglichen Fake-Account

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09. August 2017

Feuer und Wut:

Im Konflikt mit Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump den Ton drastisch verschärft: Der Präsident warnte Pjöngjang am Dienstag, die USA würden fortgesetzten Drohungen Nordkoreas mit „Feuer und Wut“ begegnen. Pjöngjang drohte daraufhin seinerseits mit einem Angriff auf die Pazifikinsel Guam, auf der rund 6000 US-Soldaten stationiert sind.
Wieso ist in dieser Situation ein so kleiner Tweet so schrecklich beunruhigend:

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Kleine Erinnerung:

Von einem „Regen der Zerstörung aus der Luft, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat“, hatte am 6. August 1945 auch US-Präsident Harry Truman gesprochen, als er den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima verkündete. Am Mittwoch gedachte Japan der Opfer des zweiten US-Atombombenabwurfs auf Nagasaki
Und hier die denkwürdige Rede des Präsidenten:
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07. August 2017

Und wieder geht es gegen die Medien:

Eine gewisse Zeit hat sich der US-Präsident auf Twitter zurückgehalten. Immer wieder pries er seine Erfolge als Staatenlenker – doch nun ist der wahre Trump zurück. In mehreren Tweets geißelt er die Medien für ihre Berichterstattung. Immer würden sie nur die schlechten Seiten der Präsidentschaft hervorheben.
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. Der Lieblingsgegner ist bei den bekannten Vorwürfen immer noch der gleiche: „die scheiternde New York Times“, die über Trump stets falsche Prognosen angestellt habe und schlicht „ungeschickt“ agiere. .

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Trump beschäftigt die Entwicklung der 166 Jahre alten US-Traditionszeitung, die er kurz nach der US-Wahl noch als ein „großes amerikanisches Juwel“ bezeichnet hatte, offenbar so sehr, dass sich der 71-Jährige einen halben Tag später noch einmal über die New York Times ausließ.
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Wer die von Trump in seinen Tweets als bezeichneten „24/7-Fake News Medien“ CNN, ABC, NBC, CBS, New York Times und Washington Post lesen würde, könne kaum glauben, dass Trumps Basis größer und stärker werde. Genau das bezweifelt CNN in einer neuen Umfrage, nach der drei Viertel der Amerikaner angaben, sie hätten (größtenteils) den Glauben an die Mitteilungen aus dem Weißen Haus verloren. .

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03. August 2017

Das habe ich nie, nie, nie gesagt:

US-Präsident Donald Trump hat sich offenbar über den Zustand des Weißen Hauses beschwert. Er habe in einer Unterhaltung mit Mitgliedern seines Golfclubs in Bedminster im US-Staat New Jersey gesagt, „dieses Weiße Haus“ sei „ein echtes Drecksloch (‚a real dump‘)“. Das sei auch der Grund, weshalb er so viel Zeit in dem Golfclub verbringe, berichtete die Golfsport-Seite „golf.com“. Der Artikel widmet sich ausführlich Trumps komplizierter Liebe zum Golfsport.

Nun schreibt Trump, dass er das nicht gesagt habe. Natürlich wurde alles wieder von der Presse erfunden.

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Ein Regierungssprecher hatte zuvor schon dementierte, dass Trump sich vor den Club-Mitgliedern abfällig über das Weiße Haus geäußert habe. Der US-Präsident hat seit seinem Amtsantritt viele Wochenende in seinen verschiedenen Anwesen verbracht, unter anderem auch in dem Golfclub in Bedminster.

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01. August 2017

Faire Geste:

„Harry Potter“-Autorin Joanne K. Rowling hat um Entschuldigung für ihre Behauptung gebeten, US-Präsident Donald Trump habe einem behinderten Jungen nicht die Hand schütteln wollen. Sie entschuldige sich ohne Einschränkungen, twitterte Rowling. „Ich habe ganz klar meine eigene Befindlichkeit gegenüber dem Problem, dass behinderte Menschen übersehen oder ignoriert werden, auf die Bilder projiziert, die ich sah“, schrieb sie.

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Die Autorin hat Trump oft kritisiert. Nachdem sie Aufnahmen sah, auf denen der US-Präsident während einer Veranstaltung des Weißen Haus in der vergangenen Woche scheinbar die ausgestreckte Hand eines Kindes ignorierte, bezeichnete sie Trump als schrecklich. Die Mutter des Jungen, Marjorie Kelly Weer, schrieb jedoch auf Facebook: „Trump hat meinen Sohn nicht brüskiert & Monty hatte noch nicht einmal versucht, ihm die Hand zu schütteln.“
Rowling hat ihren ursprünglichen Tweet inzwischen gelöscht.

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31. Juli 2017

Ein super Tag! Wirklich?

Gefeuert nach nur zehn Tagen im Weißen Haus: Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci ist seinen Posten in der mächtigen US-Regierungszentrale wieder los. Präsidentensprecherin Sarah Huckabee Sanders sagte in Washington, der neue Stabschef John Kelly solle die Möglichkeit bekommen, „sein eigenes Team zu bilden“. Scaramucci, angetreten als glühender Verehrer von Präsident Donald Trump, hatte mit vulgären und obszönen Ausfällen für Schlagzeilen und Kopfschütteln gesorgt.
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Klar scheint, dass sowohl Trump als auch Kelly unzufrieden mit dem Kommunikationschef waren. US-Medien berichteten, Scaramucci sei auf Wunsch von Kelly entlassen worden. Präsidentensprecherin Sanders sagte überdies, Trump habe den von Scaramucci gewählten Jargon für „eine Person in dieser Position für unangemessen“ gehalten. Scaramucci hatte in einem Ende vergangener Woche bekannt gewordenen Telefonat mit einem Journalisten sowohl Kellys Vorgänger Reince Priebus als auch Trumps Chefstrategen Steve Bannon wüst beschimpft.

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30. Juli 2017

Trump hat Ausdauer – und kritisiert die Republikaner:

US-Präsident Donald Trump hält auch nach seiner jüngsten Niederlage im Senat an seinem Ziel fest, die Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama abzuschaffen. „Republikanische Senatoren, gebt nicht auf, die Welt schaut zu“, twitterte er. Das ist allerdings nicht die ganze Wahrheit.
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Das konnte auch als Kritik am republikanischen Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, verstanden werden. Der hatte nach der neuerlichen Abstimmungsniederlage in Sachen Abschaffung von „Obamacare“ gesagt, nun sei es an der Zeit, sich auf andere politische Themen zu konzentrieren.
Trumps Budget-Direktor im Weißen Haus, Mick Mulvaney, sagte im Fernsehsender CNN, der Senat müsse weiter arbeiten, „sie müssen was verabschieden“. Er betonte: „Nach Ansicht des Weißen Hauses können sie im Senat nicht (zum nächsten Thema) weitergehen.“

Und hier noch einmal alles genau erklärt, was das alles zu bedeuten hat:
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29. Juli 2017

Trump ist enttäuscht von China:

US-Präsident Donald Trump hat China nach dem jüngsten Raketentest seines Verbündeten Nordkorea mit deutlichen Worten gewarnt. „Ich bin sehr enttäuscht von China“, schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter. China erziele jährlich Hunderte Milliarden Dollar im Handel mit den USA, würde aber im Fall Nordkorea nichts für sein Land tun – außer zu reden. „Wir werden das nicht länger zulassen, China könnte das Problem leicht lösen“, twitterte Trump.
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28. Juli 2017

Ein Mann für Zucht und Ordnung:

Ein ehemaliger Vier-Sterne-General soll die Chaostage im Weißen Haus beenden. US-Präsident Donald Trump setzt John F. Kelly an eine der wichtigsten Schaltstellen der Macht im politischen Gefüge der USA.
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Der Ex-Marine würde in Filmen als klassisch harter Hund besetzt – nun löst er den unglücklichen Reince Priebus ab. Dem Vernehmen nach schätzt Kelly Zucht und Ordnung. Wie das mit Trumps Impulsivität zusammengeht, seinem Hang zur Konfusion und den Reality-TV-ähnlichen Polit-Raufereien, wird interessant.

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26. Juli 2017

Drei Tweets für ein wichtiges Thema – Transgender:

Keine Transgender in den US-Streitkräften – dies hat Präsident Donald Trump beschlossen. Er begründete seine Entscheidung damit, dass diese sexuelle Minderheit eine „Störung“ für die Einsatzfähigkeit der Armee darstelle. Eine Anordnung der früheren Regierung, wonach die Streitkräfte in diesem Juli offiziell für Transgender geöffnet werden sollten, wird damit dauerhaft außer Kraft gesetzt. Vertreter der sexuellen Minderheiten reagierten empört.
Für seine Erklärung brauchte der US-Präsident gleich drei Tweets.
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Doch auch nach der Entscheidung hat sich in den ersten Tagen nichts geändert. Die Begründung: das Transgender-Verbot tritt schlicht nicht in Kraft. Solange Verteidigungsminister James Mattis keine schriftliche Anordnung von Trump erhalten und entschieden habe, wie er diese umsetze, bleibe alles beim Alten, erklärte US-Generalstabschef Joseph Dunford in einem Schreiben an die gesamte Militärführung.

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23. Juli 2017

Eine Runde Mitleid für Donald Trump:

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22. Juli 2017

Trump vergibt seinen Nächsten – und sich selbst?

Inmitten der sich ausweitenden Affäre um eine Einmischung Russlands in den Wahlkampf zu seinen Gunsten hat US-Präsident Donald Trump mit der Betonung seines Rechts auf Begnadigungen Irritationen ausgelöst. Alle seien sich einig, dass der US-Präsident die vollständige Macht zu Begnadigungen habe, schreibt Trump. 
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Trump reagierte mit seinem Begnadigungs-Tweet auf einen Bericht der „Washington Post“. Das Blatt hatte unter Berufung auf Insider berichtet, der Präsident habe sich in Zusammenhang mit den Russland-Untersuchungen über seine Befugnisse unterrichten lassen, Mitarbeiter, Familienmitglieder und sogar sich selbst zu begnadigen.

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17. Juli 2017

TrumpCare – das nächste Desaster:

Bei dem Versuch, sie einzudampfen, sind die US-Republikaner nun erneut gescheitert. In der Nacht zum Dienstag kündigten zwei weitere Senatoren ihren Widerstand gegen den überarbeiteten Entwurf des Mehrheitsführers Mitch McConnell an, der damit endgültig über zu wenig Stimmen für sein Projekt verfügte. Präsident Trump forderte, stattdessen nun ObamaCare als Ganzes aufzuheben und es durch ein komplett neues System zu ersetzen.

Die teilweise oder gänzliche Rücknahme von ObamaCare ist eines der wichtigsten Wahlversprechen von Trump. Der Umbau gilt an den Finanzmärkten als Test, ob die Regierung Trump ihre mit Spannung erwartete große Steuerreform verwirklichen kann.

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16. Juli 2017

Martin Schulz meets Donald Trump:

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat sich bei Twitter auf einen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald über dessen Russland-Affäre eingelassen. Trump hatte am Montag über den Kurzmitteilungsdienst ein Treffen seines Sohnes Donald Trump Jr. mit einer russischen Anwältin verteidigt. Die meisten Politiker wären zu einem solchen Treffen gegangen, um Informationen „über einen Gegner“ zu erhalten, schrieb der Präsident: „Das ist Politik!“ Schulz antwortete ihm direkt bei Twitter in englisch: „Ich wäre da nicht hingegangen. Das ist nicht Politik.“ Trump antwortete auf den Tweet von Schulz zunächst nicht.

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Trump Jr. hatte diese Woche eingeräumt, sich während des US-Präsidentschaftswahlkampfes mit der Anwältin Natalia Weselnizkaja getroffen zu haben. Aus E-Mails, die er selbst veröffentlichte, geht hervor, dass er begeistert auf die Aussicht reagierte, von der Anwältin potentiell negative Informationen über die demokratische Kandidatin Hillary Clinton zu erhalten. Dem sei dann aber nicht so gewesen, sagte Trump Jr.

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15. Juli 2017

Der sinkende Stern des Donald Trump:

Knapp ein halbes Jahr nach der Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident schwindet die Zustimmung zu seiner Amtsführung weiter. Neuen Umfragen im Auftrag des Senders ABC und der „Washington Post“ einerseits, und des Institutes Gallup andererseits, sehen Trump bei einer Zustimmungsquote von weniger als 40 Prozent. Dies sind die schlechtesten Umfragewerte für einen US-Präsidenten nach sechs Monaten Amtszeit seit 70 Jahren. Barack Obama lag zum gleichen Zeitpunkt seiner ersten Amtszeit bei etwa 56 Prozent Zustimmung.

Trump selbst wies die Umfragewerte zurück. Die Umfragen von ABC und „Washington Post“ seien diejenigen gewesen, die bei der Präsidentschaftswahl im vergangenen November am weitesten daneben gelegen hätten. Tatsächlich hatten einige Umfragen bei der Wahl den Vorsprung von Trumps Konkurrentin Hillary Clinton überschätzt, die erwähnte Umfrage lag jedoch nicht an der Spitze.

Das konservative Umfrageinstitut Rasmussen Reports sieht Trump mit einer Zustimmung von 43 Prozent ebenfalls im Umfragetal. Nur an einem Tag seit der Amtseinführung lag er mit 42 Prozent bei diesem Institut noch schlechter.

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12. Juli 2017

Gollum liest Trump-Tweets:

Der vor allem für seine Darstellung der „Gollum“-Figur in den „Herr der Ringe“-Filmen bekannte Schauspieler Andy Serkis (53) hat in einer Fernsehshow Tweets von US-Präsident Donald Trump vorgelesen – mit krächzender „Gollum“-Stimme. Hunderttausende Menschen sahen sich den in der Nacht zum Mittwoch in der Late-Night-Show von Moderator Stephen Colbert ausgestrahlten Ausschnitt online an.

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Unter den Tweets, die Serkis vorlas, war auch der berühmt gewordene „covfefe“-Tweet, mit dem der Präsident im Mai Ratlosigkeit und Spekulationen ausgelöst hatte: „Abgesehen von der ständigen negativen Presse covfefe“, liest Serkis in dem Video auf dem Stuhl zusammengekauert mit der markanten Stimme vor, ehe er sich sichtlich verwirrt dem Publikum zuwendet: „Welches covfefe meinst du, mein Schatz?“. Gastgeber Colbert kommentierte: „Ich muss gestehen: So klingen die Tweets echt besser.“


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10. Juli 2017

Chelsea Clinton schlägt zurück:

US-Präsident Donald Trump und Chelsea Clinton, die Tochter seiner unterlegenen Wahlkampfrivalin Hillary Clinton, haben sich ein Twitter-Duell geliefert. Hintergrund ist der jüngste Auftritt von Trump-Tochter Ivanka beim Hamburger G20-Gipfel. Dabei hatte sie am Samstag kurze Zeit den Platz ihres Vaters im Kreis der Staats-und Regierungschefs eingenommen. Offensichtlich wütend über Medienkritik an dieser Vertretung, schoss Trump verbal gegen Hillary Clinton – und Chelsea konterte.
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Die frühere „First Daughter“ konterte: „Guten Morgen, Herr Präsident. Es wäre meiner Mutter oder meinem Vater niemals eingefallen, mich zu fragen. Haben Sie unser Land preisgegeben? Ich hoffe nicht.“

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03. Juli 2017

Trump außer Rand und Band:

Und nun prügelt er auch noch auf CNN ein, im wahrsten Sinne des Wortes. Donald Trump eskaliert seinen Kampf gegen die Medien weiter – dies ungeniert auch am Vorabend des US-Unabhängigkeitstages, an dem die Amerikaner doch gemeinsam Freiheit und Grundrechte feiern, darunter die Pressefreiheit. Hatten sich Kritiker gefragt, ob sich Trump nach seinen jüngsten hässlichen Auslassungen gegen zwei MSNBC-Moderatoren – der eine „verrückt“, die andere „strohdoof“ – noch steigern könnte, gab der US-Präsident am Sonntag die Antwort: Yes, he can.
Via Twitter verbreitet er ein Video, auf dem er scheinbar auf das CNN-Logo einprügelt. Bestenfalls kindisch, sagen Kritiker, aber vielleicht auch ein indirekter Aufruf zur Gewalt, wie es der angegriffene Sender selbst und auch die „Washington Post“ sehen. Von der Frage, warum Trump keine Hemmung hat, sich ausgerechnet kurz vor dem G-20-Gipfel der Welt als prügelnder Rohling zu präsentieren, gar nicht zu reden.
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Twitter sieht in dem Anti-CNN-Prügelvideo von US-Präsident Donald Trump keinen Verstoß gegen die Regeln des Netzwerks. Das teilte das Unternehmen in San Francisco dem US-Nachrichtensender nach einer internen Beurteilung des Videos mit. Twitter erklärte, es habe bei der Bewertung des Tweets drei Faktoren berücksichtigt: den politischen Kontext der Konversation, die verschiedenen möglichen Interpretationsweisen und das Fehlen von Details in dem Tweet selbst. Danach verstoße die Weiterleitung des Videos durch Trump nicht gegen die Twitter-Richtlinien.

Und Donald Trum?  Der hat seine Angriffe auf die Medien mit dem Zweck gerechtfertigt, seine politischen Ziele zum Wohle der Wählerschaft zu schützen. Jetzt wissen wir auch das.

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02. Juli 2017

Trump und das moderne Amerika:

Immer mehr Menschen sind die Ausfälle Trumps auf Twitter peinlich. Der aber hat eine Begründung für den Inhalt seiner Tweets. Er wähnt sich offensichtlich als der erste Präsident, der wirklich begriffen hat, wie man das Amt führt.

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Zu dieser modernen Form der Amtsführung zählen also auch Beschimpfungen und Herabwürdigungen von anderen Menschen. Der US-Präsident glaubt offensichtlich, dass er sich noch immer in einer Reality-Show befindet.

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30. Juni 2017

Ex und hopp:

Für Donald Trump ist die Sache klar. Wer sich von den Republikanern gegen ihn stellt, der wird abserviert. Offensichtlich wird, dass der US-Präsident keine Meinungen neben seiner eignen duldet.

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29. Juni 2017

Der pöbelnde Präsident:

US-Präsident Donald Trump hat mit einer beleidigenden Attacke auf eine MSNBC-TV-Moderatorin einen Proteststurm ausgelöst, der selbst für die politisch hitzigen Zeiten in den USA ungewöhnlich ist. Trump hatte getwittert, Mika Brzezinski habe ihn in seinem Anwesen in Mar-a-Lago unbedingt sehen wollen, obwohl sie nach einer Lifting-Operation im Gesicht stark geblutet habe. Er beschrieb sie als „verrückte Mika“, ihren Moderations- und Lebenspartner Joe Scarborough als „Psychopathen“.
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Nicht nur in sozialen Medien löste der Angriff eine Welle wütender Proteste aus. Viele nannten Trumps Einlassung seinen bisher schlimmsten Tweet, er sei ein Sexist.

Selbst republikanische Senatoren äußerten sich. Ben Sasse: „Bitte stoppen Sie das. Das ist nicht normal und es ist unterhalb der Würde Ihres Amtes.“ Lindsey Graham: „Mr. President, Ihr Tweet (…) steht für das, was mit Amerikas Politik schief läuft, nicht für Amerikas Größe.“

Das Weiße Haus sah keinen Anlass, etwas von den Attacken zurückzunehmen. Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte bei Fox News, Trump vergelte Feuer mit Feuer. Die Sprecherin von Trumps Frau Melania verlautbarte, die First Lady habe immer gesagt, werde ihr Mann attackiert, schlage er zehn Mal so hart zurück.

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28. Juni 2017

Fake News made by Donald Trump:

Der beharrlich mit „Fake News“-Vorwürfen gegen kritische Medien wetternde US-Präsident Donald Trump hat mit gefälschten Titelbildern den Unmut des „Time Magazine“ auf sich gezogen. Der Republikaner schmückte sich mit einem echt aussehenden Cover an den Wänden seiner Golfclubs, auf dem er mit verschränkten Armen in die Kamera blickt – darunter eine Schlagzeile mit Bezug auf Trumps TV-Show: „Donald Trump: „The Apprentrice“ ist ein Riesen-TV-Erfolg!“
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Das Problem dabei: Eine solche „Time“-Ausgabe hat es nie gegeben. Das gefälschte Cover ist auf den 1. März 2009 datiert. Tatsächlich gab es bloß eine Ausgabe am 2. März 2009, die aber Schauspielerin Kate Winslet zeigt.
Nach Angaben des „Time Magazine“ hing das gerahmte Fake-Titelbild in mindestens 5 der 17 Trump-Golfclubs von Florida bis Schottland, einige seien aber bereits abgenommen worden.

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27. Juni 2017

ObamaCare und kein Ende:

Wegen Bedenken in den eigenen Reihen haben die US-Republikaner die geplante Senatsabstimmung zur Gesundheitsreform vertagt. Parteiführer Mitch McConnell wollte die Abstimmung ursprünglich schon am Dienstag (Ortszeit) im Schnellgang vor dem langen Wochenende zum Nationalfeiertag am 4. Juli durchführen. In seinen Tweets kennt Trump natürlich die Schuldigen: die Demokraten. Das Problem, es sind seine eigenen Leute, die ihm die Gefolgschaft verweigern
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Das Abschaffen von „Obamacare“, den Umwälzungen des früheren Präsidenten Barack Obama im Gesundheitsbereich, gilt als Prestigeprojekt der Republikaner. McConnell machte seinen Entwurf erst vor wenigen Tagen bekannt. Er stieß auf starke Bedenken quer durch die Partei. Streng marktwirtschaftlich orientierten Republikanern ging die Vorlage nicht weit genug.
Mehrere Senatoren hingegen befürchteten negative Auswirkungen auf ihre Wähler. Ihrem Bundesstaat helfe der Entwurf nicht, erklärte Senatorin Susan Collins aus Maine. 20 Prozent der Bewohner von Maine seien bei Medicaid versichert, dem staatlichen Programm für die Ärmsten und für zahlreiche Behinderte. McConnells Plan sieht starke Medicaid-Kürzungen vor. Rund 69 Millionen US-Amerikaner beziehen Medicaid.

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27. Juni 2017

Donald Trump und sein „großer Sieg“:

Donald Trump hat mit seinem Einreiseverbot für Menschen aus sechs vorwiegend islamischen Ländern einen späten Prestigesieg errungen. Das Oberste Gericht hat Teile seines von mehreren Gerichten gestoppten Verbots wieder genehmigt. Eine endgültige Entscheidung schob des Gericht auf einen Termin im Herbst – und damit auf eine Zeit, nachdem die Regelung möglicherweise bereits wieder ausgelaufen sein wird.
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26. Juni 2017

Donald Trump und das Obamacare-Problem:

Der Entwurf zur Reform der Krankenversicherung stößt im US-Senat auf wachsenden Widerstand. Die Zahl der republikanischen Senatoren, die das von Mehrheitsführer Mitch McConnell eingebrachte Gesetzespaket ablehnen, wuchs über das Wochenende auf fünf. Der Präsident wirft aber den Demokraten in seiner sehr selektiven Weltsicht vor, dass sie die Abschaffung verhindern. Kein Wort davon , dass es seine eigenen Leute aus den Reihen der Republikaner sind.
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Noch mal so viele Mitglieder der Regierungsfraktion meldeten erhebliche Bedenken an. Damit ist sehr fraglich, ob McConnell das am Donnerstag eingebrachte Gesetz noch in dieser Woche durch den Senat bekommt.
Unmittelbar nach der Vorstellung der hinter verschlossenen Türen entstandenen Reform haben die katholischen US-Bischöfe den 142 Seiten starken Entwurf hart kritisiert. Die US-Bischofskonferenz spricht von „grundlegenden Mängeln“ und hält den Plan insbesondere für Arme und Pflegebedürftige für inakzeptabel.

Der parteiunabhängige US-Rechnungshof geht davon aus, dass die Abschaffung von „Obamacare“ bis 2026 rund 23 Millionen Bürger die Krankenversicherung kosten wird. In der Bevölkerung stößt das Vorhaben der Republikaner auf wenig Unterstützung. Laut einer aktuellen Umfrage des TV-Senders NBC hielten nur 16 Prozent der Befragten den Entwurf für eine „gute Idee“. 48 Prozent bezeichneten das geplante Gesetz als schlecht.

Oder verrät Trump in diesem Tweet seine eigentliche Idee. Obamacare wird nicht abgeschafft aber so schlecht umgesetzt, dass alles in sich zusammenbricht?
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23. Juni 2017

Neue Angriffe von Trump:

US-Präsident Donald Trump hat seine Gegenangriffe in der Russland-Affäre fortgesetzt. In einem Fernsehinterview stellte er die Unvoreingenommenheit von Sonderermittler Robert Mueller in Frage. Mueller sei mit Ex-FBI-Chef James Comey „sehr, sehr gut befreundet“, sagte Trump am Freitag. Mueller untersucht neben möglichen illegalen Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau laut US-Medienberichten auch, ob sich Trump selbst womöglich in unzulässiger Weise in die FBI-Ermittlungen eingemischt hat.
Trump sagte dem Sender Fox News:
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„Nun, er ist sehr, sehr gut mit Comey befreundet, was sehr störend ist.“

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22. Juni 2017

Und noch ein Anlauf gegen Obama-Care

Die US-Republikaner starten einen neuen Versuch zur Abwicklung der Gesundheitsreform Obamacare. Der Präsident mein zwar, dass das Projekt tot sei, doch so sicher ist das nicht.
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Nach wochenlangen Arbeiten im Geheimen legte der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, am Donnerstag einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. Er sieht vor, eine Reichensteuer zur Finanzierung der Reform rückwirkend zum Jahresanfang zu streichen. Zudem sind Einschränkungen am Gesundheitsprogramm für Arme (Medicaid) und Änderungen bei staatlichen Zuschüssen geplant, mit denen Bürger eine Krankenversicherung abschließen können. Sowohl Obamacare als auch der geplante Umbau sind höchst umstritten. Ob der Vorschlag der Republikaner eine Mehrheit bekommt, ist ungewiss. Am Donnerstag erklärten vier republikanische Senatoren umgehend, dass sie das neue Gesetz nicht mittragen würden.

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16. Juni 2017

Hexenjagd auf den Präsidenten:

US-Präsident Donald Trump hat Ermittlungen gegen sich im Rahmen der Russland-Affäre bestätigt. Auf Twitter erklärte er am Freitag, die Untersuchung sei wegen der Entlassung des FBI-Chefs James Comey eingeleitet worden und eine Hexenjagd.
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Ohne ihn beim Namen zu nennen schien Trump auch Vize-Justizminister Rod Rosenstein anzugreifen, der in der Affäre den Sonderermittler Robert Mueller eingesetzt hatte. US-Medienberichten zufolge hat Rosenstein erklärt, er müsse sich vielleicht aus den Ermittlungen zurückziehen, da er selbst als Zeuge geladen werden könnte. Zuvor hatte die „New York Times“ berichtet, Trumps Übergangsteam sei angewiesen worden, alle Unterlagen mit einem Bezug zu Russland oder zur Ukraine aufzubewahren.

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15. Juni 2017

Gute Frage, Herr Präsident!

Donald Trump fragt, warum sich alle auf seine Russland-Verbindungen konzentrieren und niemand etwas von Hillary Clinton wissen will. Das ist eine gute Frage – vielleicht ist das so, weil er der Präsident ist und so etwas dem Präsidenten der USA nicht gut zu Gesichte steht?

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Kurz zuvor hatte Trumpr sich erstmals zu jüngsten Berichten geäußert, nach denen der Sonderermittler in der Russland-Affäre seine Ermittlungen auf den Versuch einer möglichen Behinderung der Justiz gegen Trump persönlich ausgeweitet haben soll.

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13. Juni 2017

Donald Trump blocked Stephen King:

Horror oder Segen? Der US-Erfolgsautor Stephen King (69) kann nach eigenen Angaben keine Twittereinträge von US-Präsident Donald Trump (71) mehr verfolgen. „Trump hat mich blockiert, so dass ich seine Tweets nicht mehr lesen kann. Ich muss mich wohl umbringen“, twitterte King am Dienstag ironisch.

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Die „Harry-Potter“-Autorin J.K. Rowling, ebenfalls Trump-Kritikerin, sprang ihrem Kollegen prompt zur Seite. „Ich habe noch Zugang. Ich schicke dir sie (die Tweets) als private Nachrichten“, twitterte die 51-Jährige in Richtung King, der sich brav bedankte.
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12. Juni 2017

Und noch ein Zitat des besten US-Präsidenten:

„Mit ganz wenigen Ausnahmen – vielleicht Franklin Delano Roosevelt – hat es nie zuvor einen Präsidenten gegeben, der mehr Gesetze auf den Weg gebracht und mehr getan hätte als ich.“

Gesagt hat das US-Präsident Donald Trump zur Eröffnung einer Kabinettssitzung im Weißen Haus.
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09. Juni 2017

Trump weiß, wer lügt!

Donald Trump will die für ihn unvorteilhaften Aussagen des Ex-FBI-Chefs hinter sich lassen. Auf Twitter ist ihm die Aussage von James Comey einen einzigen Tweet wert.

Der von Trump gefeuerte FBI-Chef hatte am Donnerstag vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats ausgesagt und den Präsidenten dabei mehrmals als Lügner dargestellt. Er untermauerte Vorwürfe einer Einflussnahme Trumps auf die Russland-Ermittlungen des FBI. Die Behörde untersucht Verbindungen zwischen Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam und Moskau.
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06. Juni 2017

Trump verspottet „die Medien“ – wieder einmal

An diesem Tag verfasst Trump zwei Tweets mit ziemlich interessanten Aussagen. Im einen spottet er über die Medien, also eine gewohnte Sache, im anderen behauptet er, man wolle ihn davon abbringen, die sozialen Medien zu nutzen – auch schön.

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Der zweite Tweet lautet: Die „Fake Mainstream Medien“ würden alles versuchen, ihn von sozialen Medien fernzuhalten, twitterte Trump. „Sie hassen es, dass ich meine aufrichtige und ungefilterte Botschaft verbreiten kann.“

Aber auch hier nimmt es Trump nicht so genau mit der Wahrheit. Natürlich gibt es keine Versuche von Medien, Trump von sozialen Netzwerken fernzuhalten. Allerdings  gibt Hinweise von den Journalisten auf Widersprüche und Ungereimtheiten in Trumps Äußerungen. Allein das scheint den Präsidenten mächtig zu ärgern.

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Für einige Aufmerksamkeit sorgt unterdessen in den USA ein Programm namens „RealPressSecBot“, das Trumps Tweets in die optische Form offizieller Pressemitteilungen des Weißen Hauses gießt. Der Schöpfer des Programms will klarmachen, dass es sich bei Trumps Tweets nicht um flüchtige Einlassungen im Internet handle, sondern jedes Mal um offizielle Äußerungen des 45. Präsidenten der USA. Für die „New York Times“ kommentierte die Korrespondentin im Weißen Haus, Maggie Haberman: „Es handelt sich um Erklärungen des Präsidenten, die er auf Twitter macht. Sie „Tweets“ zu nennen, verniedlicht sie.“

Und dann war da noch die Sache mit Katar. Vor wenigen Tagen versicherte Donald Trump dem Emir von Katar, Scheich Tamim Bin Hamad Al-Thani, noch die Freundschaft der USA, nun setzt sie Trump via Twitter kurzerhand auf die Liste der Terror-Staaten.

Saudi-Arabien, die VAE, Bahrain, Ägypten und der Jemen hatten zuvor am Montag alle diplomatischen Kontakte zu Katar abgebrochen. Die arabischen Staaten beschuldigen Katar, Terrororganisationen wie den sunnitischen Islamischen Staat (IS) zu unterstützen. Gleichzeitig stoßen sie sich an den angeblich guten Beziehungen Katars zum schiitischen Iran. Das sunnitische Königreich Saudi-Arabien sieht in Teheran einen Erzrivalen in der Region.

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Was Trump offensichtlich vergessen hat: In Katar befindet sich der größte US-Militärstützpunkt in der Region. Auf der Luftwaffenbasis Al-Udeid sind mehr als 10.000 US-Soldaten stationiert.

Mit den Tweets konterkarierte der Chef im Weißen Haus mal wieder Aussagen seines Außenministers Rex Tillerson, der kurz zuvor noch eine neutrale Position der USA in der Sache vertreten hatte.
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05. Juni 2017

Und Donald Trump spielt Golf

Was tat Donald Trump, nachdem er nach den Anschlägen den Londoner Bürgermeister via Twitter als Tunichtgut beschimpft hatte: er geht Golf spielen. Das tut er sehr gerne, kein Präsident zuvor war in so kurzer Zeit so oft auf dem Grün wie Trump. Das bleibt natürlich nicht verborgen.

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Auf Kommentare zu diesem Umstand braucht die Welt nicht lange zu warten. Viele beziehen sich dabei auf einen Tweet von Donald Trump aus dem Jahr 2014, in dem er seinen Vorgänger Barack Obama beschimpft.

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Und wieder einmal wird deutlich, wie Trump auch das politische Niveau und die Auseinandersetzung damit senkt. Was bei einem anderen Präsidenten ein Skandal gewesen wäre, wird beim aktuellen Präsidenten nicht einmal mehr wirklich registriert.

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04. Juni 2017

Solidarität sieht anders aus

Natürlich musste Donald Trump etwas zu den Anschlägen in London sagen – aber er hätte einen Augenblick überlegen sollen, bevor er den Tweet abgeschickt hat. Der US-Präsident Donald Trump äußerte kein Mitleid mit den Opfern. Sein Ton war ein anderer. Er nutzte den Anschlag in London, um für seinen von Gerichten blockierten Einreisestopp für Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern zu werben und gleichzeitig Kritiker seiner Sicherheitspolitik ins Visier zu nehmen.

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Der Londoner Bürgermeister reagierte nicht auf die Provokation des Präsidenten. Ein Sprecher stellte laut „Times“-Kolumnist Matt Chorley klar, Khan habe Wichtigeres zu tun, als auf Trumps schlecht informierten Tweet zu antworten, der seine Bemerkung, die Londoner sollten wegen der weiter erhöhten Polizeipräsenz nicht alarmiert sein, bewusst aus dem Kontext gerissen habe.

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02. Juni 2017

Reaktion auf den Ausstieg!

Donald Trump ist überzeugt, dass er mit dem Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen Amerika wieder groß macht. Das zumindest lässt sein Tweet vermuten.

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Die Kritik an diesem Schritt allerdings ist laut – und kommt vor allem auch aus dem eigenen Land.

So hat sich der Bürgermeister von Pittsburgh, Bill Peduto, entsetzt darüber gezeigt, dass US-Präsident Donald Trump seine Stadt für die Absage des Pariser Klimaschutzabkommens benutzt. Er repräsentiere Pittsburgh und nicht Paris, begründete Trump den Rückzug der USA aus dem historischen Abkommen zum Kampf gegen den Klimawandel. „Ich bin entsetzt, dass der Präsident meine Stadt benutzt, um seine inakzeptable Entscheidung zu rechtfertigen, so wie viele andere Pittsburgher hier“, sagte Peduto in einer Erklärung.

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„Ich war einer der Bürgermeister der Länder, die nach Paris gingen, um für das Abkommen zu kämpfen“, fügte der Demokrat hinzu, der Pittsburgh seit 2014 regiert. „Meine Stadt, die sich von Jahrzehnten des industriellen Blutvergießens endlich erholt hat, wird alles Mögliche tun, um für unsere eigenen Umweltstandards zu werben.“

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31. Mai 2017

Der Rettungsversuch!

Donald Trump versuchte seinen Tweet irgendwie zu rechtfertigen – und ihm eine geheime Botschaft einzuhauchen. Doch die Reaktionen auf diesen Tweet sind eindeutig: die meisten Kommentatoren sagen, dass das Wort schlicht nichts bedeute. Einige gehen davon aus, dass Trump wohl einfach „dement“ sei.

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30. Mai 2017

#covfefe  – ein Tweet und seine Folgen

Ein rätselhafter Tweet von Donald Trump hat im Internet für allerlei Scherze und Spekulationen gesorgt. „Trotz der konstanten negativen Presse „covfefe““, hieß es in dem Tweet kurz nach Mitternacht Washingtoner Zeit.

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Vermutlich war der Tweet einfach ein Tippfehler und gemeint war statt „covfefe“ das Wort „coverage“, also Berichterstattung. Doch im Internet machte die Wortschöpfung mit möglichen Bedeutungen rasend schnell die Runde. Ein Internetnutzer etwa schrieb, es sei schon ein beliebter Name für Babys in Staaten, in denen Trump die Wahl gewonnen habe.

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14. Mai 2017

Da hat er Recht, der Herr Trump!

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11. Mai 2017 (Eins)

Trumps Schimpftiraden und eine Warnung

US-Präsident Donald Trump hat den von ihm entlassenen FBI-Chef James Comey gewarnt, mit internen Informationen an die Medien zu gehen. Bevor er Informationen an die Medien weitergebe, solle Comey „besser hoffen, dass es keine ‚Aufzeichnungen’ von unseren Gesprächen gibt“, schrieb Trump am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Der Präsident wollte offenbar andeuten, dass er über für Comey unangenehme Informationen aus seinen Gesprächen mit dem Ex-Direktor der Bundespolizei verfügt.
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US-Präsident Donald Trump hat mit abfälligen Äußerungen über den entlassenen FBI-Chef James Comey Empörung ausgelöst. Prominente Senatoren und der amtierende Chef der US-Bundespolizei wiesen Trumps Schimpftirade gegen Comey zurück. Comey genieße bis zum heutigen Tag breite Unterstützung im FBI, sagte der amtierende Chef der Bundespolizei, Andrew McCabe, im Geheimdienstausschuss des Senats am Donnerstag.

Auch die ranghöchsten Vertreter von Republikanern und Demokraten in dem Gremium, Richard Burr und Mark Warner, stellten sich hinter Comey, der beim FBI brisante Ermittlungen zu Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampf und Russland führte. Trump dagegen warf dem Beamten Unfähigkeit vor. „Er ist ein Angeber, ein Blender“, sagte er dem Sender NBC. „Im FBI herrscht Chaos. Sie wissen es, ich weiß es, jeder weiß es.“

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Das FBI werde energisch und umfassend weiter ermitteln, kündigte der amtierende FBI-Chef McCabe im Geheimdienstausschuss an. Er versprach, die Senatoren über jede Einmischung des Präsidialamtes in die Untersuchung zu informieren. Die Demokraten haben die Einsetzung eines Sonderermittlers gefordert, um den Fall zu klären. Es sei schwierig, sich des Eindrucks zu erwehren, dass die Entlassung Comeys etwas mit den Russland-Ermittlungen zu tun habe, sagte der Demokrat Warner.

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11. Mai 2017 (Zwei)

Der Friedensstifter

Ach, wenn alles nur so einfach wäre!

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10. Mai 2017

James Comey wird gefeuert

Völlig unerwartet hat US-Präsident Donald Trump den FBI-Direktor James Comey entlassen. Begründet wurde der Schritt mit mangelndem Vertrauen in Comey vonseiten der Öffentlichkeit und des US-Kongresses. Nicht nur Demokraten witterten dahinter jedoch eine Vertuschungsaktion der Trump-Regierung, schließlich untersucht das FBI derzeit mutmaßliche Kontakte zwischen Trump-Vertrauten und Russland.
Der Schritt sei nötig gewesen, um nach einigen turbulenten Monaten das „öffentliche Vertrauen und die Zuversicht“ in die wichtigste Sicherheitsbehörde des Landes wiederherzustellen, erklärte Trump in einer Mitteilung.
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Demokraten verglichen den Schritt mit dem sogenannten Saturday Night Massacre unter Präsident Richard Nixon. Nixon hatte am 20. Oktober 1973, einem Samstag, den unabhängigen Chefermittler des Untersuchungsausschusses zum Watergate-Skandal entlassen.
Das Problem aus Trumps Sicht ist: die Welt versteht ihn einfach nicht!
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09. Mai 2017

Alles nur Lüge? Tatsächlich?

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08. Mai 2017

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Die Russland-Affäre kommt wieder auf den Tisch

Die frühere amtierende Justizministerin der USA hat schwere Vorwürfe gegen Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit der Affäre um Russland-Kontakte erhoben. Sie habe das Weiße Haus im Januar ausdrücklich gewarnt, dass Trumps damaliger Sicherheitsberater Michael Flynn wegen solcher Kontakte durch Russland erpressbar sei, sagte Sally Yates bei einer Senatsanhörung in Washington. Trotz der Warnung hatte Trump zunächt an Flynn festgehalten. Sollten die Angaben von Yates zutreffen, wäre Trumps Weißem Haus ein bedenklicher Umgang mit den Sicherheitsinteressen der USA anzulasten. Der nationale Sicherheitsberater hat eine Schlüsselstellung inne, er hat Einfluss auf die sicherheitspolitische Kursbestimmung der USA und Zugriff auf geheime Informationen.

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07. Mai 2017

Emmanuel Macron gewinnt die Präsidentenwahl

Diesen Tweet zu schreiben, muss dem Präsidenten sehr, sehr weh getan haben!
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24. April 2017

Trump und die Fettnäpfe

Donald Trump ist kein Mann des wohl gewogenen Wortes. Selbst wenn er Gutes tun will, verfängt sich der US-Präsident im Dschungel der verbalen Stolperfallen. Am Wochenende hat das Staatsoberhaupt das Walter Reed National Military Medical Center besucht, um dort den Purple-Heart-Orden an Alvaro Barrientos, einen verwundeten Afghanistan-Veteranen, zu übereichen. „Als ich davon gehört habe, wollte ich es unbedingt selbst machen“, sagte Trump, während der den Orden an die Brust des Soldaten heftete. Dann aber trat er in den Fettnapf: der US-Präsident beglückwünschte er Alvaro Barrientos zu der Auszeichnung. „Glückwunsch. Ungeheuer“, sagte er und klopfte dem Veteranen anerkennend auf die Schulter.

Die Reaktionen der Trump-Gegner darauf waren wenig schmeichelhaft. Niemand wolle einen Purple-Heart-Orden, twitterte Kim Dozier. Der Grund: die Auszeichnung wird an schwerverletzte oder posthum an getötete Soldaten verliehen.
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Und auch Matthew Chapman findet die Wortwahl des Präsidenten reichlich empörend. Er schreibt, dass Trump in einer Beileidskarte die Witwe eines Soldaten schließlich auch nicht zu ihrem Verlust beglückwünschen würde.

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Und ein anderer Nutzer informierte den Präsidenten, dass man verwundete Soldaten nicht beglückwünscht, sondern sich bei ihnen für ihren Dienst am Vaterland und das dafür gebrachte Opfer bedankt.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Präsident in Sachen Purple-Heart-Orden im Ton vergreift. Während des Wahlkampfes übergab ihm ein Veteran wegen einiger despektierlicher Äußerungen Trumps seine eigene Auszeichnung. „Ich wollte schon immer einen Purple Heart. Das ging ja sehr einfach“, hielt ihm Trump entgegen und löste mit dieser Aussage einen Proteststurm aus.

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26. März 2017

Trump keilt gegen die eigenen Leuten

 US-Präsident Donald Trump hat nach dem Scheitern des republikanischen Gesetzentwurfs zur Gesundheitsreform doch noch zur Abrechnung ausgeholt. Seine Kritik galt einer Gruppe konservativer Abgeordneter. Die Demokraten in Washington schmunzelten darüber, dass der Freedom Caucus mit Hilfe der ebenfalls konservativen Organisation Club For Growth and Heritage die Gesundheitsreform von Ex-Präsident Barack Obama gerettet habe, schrieb Trump am Sonntag auf Twitter.
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Der rechte Freedom Caucus ist eine Gruppe von Abgeordneten des Repräsentantenhauses, denen die Reformpläne der Republikanerspitze nicht weit genug gingen. Viele von ihnen stemmten sich deshalb gegen den Gesetzentwurf, der deshalb am Freitag vor einer geplanten Abstimmung in letzter Minute zurückgezogen wurde. Der Schritt gilt als eine demütigende Niederlage für den Präsidenten.
Trump hatte seinen Frust zunächst an den Demokraten ausgelassen, indem er diese für das Scheitern des Entwurfs verantwortlich gemacht hatte. Seine Republikaner verfügen in beiden Kongresskammern über die Mehrheit.
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25. März 2017

Do not worry!

Alles nicht so schlimm? Donald Trump wird es schon richten. Kein Wort über die grandiose Niederlage des Präsidenten bei der Nicht-Abstimmung.

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24. März 2017

Eine vage Ahnung der Klatsche?

Hat Donald Trump schon geahnt, dass es nicht wirklich gut laufen würde für ihn? Auf jeden Fall versucht er in letzter Sekunde die Abgeordneten von seinem „großartigen Plan“ zu überzeugen.
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23. März 2017

Auch Arnold Schwarzenegger hat eine Meinung

Der Hollywood-Star und republikanische Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger (69) macht eine große Politverdrossenheit für den Aufstieg von US-Präsident Donald Trump (70) verantwortlich.
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„Die Leute haben die Nase voll. Und dann wundert man sich, wenn wirklich seltsame Vögel an die Macht kommen.“

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Das sagte der gebürtige Österreicher bei einem Besuch in seiner Heimat der Zeitung „Presse am Sonntag“. Viele Bürger würden etablierten Politikern nicht mehr zutrauen, echte Probleme zu lösen. „Der Kongress hat eine Zustimmungsrate, die unter Herpes liegt.“ Sein Ruf als Außenseiter habe dem gebürtigen Steirer am Anfang seiner Politkarriere sehr geholfen – wie nun auch Trump.

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19. März 2017

Handshake-Gate – oder: Trump, der Schwerhörige

Beim Treffen im Oval Office sah es so aus, als wollte Donald Trump Angela Merkel absichtlich die Hand nicht geben. Trumps Sprecher interpretiert die Szene anders.

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Der Zwischenfall sorgte weltweit für Schlagzeilen, viele Beobachter sind davon überzeugt, dass Trump die Kanzlerin bewusst düpierte und ihre Frage nach einem Handschlag einfach ignorierte. Diesen Eindruck versucht das Weisse Haus nun zu zerstreuen und äusserte sich gegenüber dem «Spiegel» erstmals zu dem Vorfall. «Ich glaube nicht, dass er die Frage gehört hat», sagte Trumps Sprecher Sean Spicer. Das Ganze war ein Missverständnis – so die Lesart in der amerikanischen Regierungszentrale.

Man kann das aber auch anders sehen: «Absolut unverschämt», nannte «New York Times»-Kolumnist Roger Cohen das Agieren des US-Präsidenten. «Er hat sich lächerlich gemacht», so NBC-Moderator Joe Scarborough, der für seinen an sich guten Draht zu Trump bekannt ist.

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18. März 2017

Trump trifft Angela Merkel

Entspannt sieht anders aus. Das Treffen zwischen Donald Trump und Kanzlerin Angela Merkel ist offensichtlich in einer unterkühlten bis verkrampften Atmosphäre verlaufen. Der US-Präsident benahm sich selbst bei offiziellen Terminen wie eine beleidigte Leberwurst und wie tief bei Trump der Frust über Merkel und die Deutschen offenbar nach wie vor sitzt, zeigte sich nach Merkels Abreise, als Trump wieder seine berüchtigten Tweets von sich gab.

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Deutschland schulde der Nato „riesige Summen“, twitterte Trump. Berlin müsse Washington mehr zahlen für die „gewaltige und sehr teure Verteidigung“, welche die USA für Deutschland leisteten. Dass der Präsident ausgerechnet beim Thema der Verteidigungsausgaben nachkartete, stellte gleichwohl ein weiteres Beispiel Trump’scher Sprunghaftigkeit dar – war dies doch eines der Felder, auf dem eine Annäherung gelungen zu sein schien. Zwar trug der Präsident auch bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit der Kanzlerin seine Klage vor, dass die USA in der Nato „unfair“ behandelt würden und die Verbündeten „riesige Summen aus vergangenen Jahren“ schuldeten. Doch dankte er der Kanzlerin für ihre Zusage, die deutschen Verteidigungsausgaben zu erhöhen, um ein Volumen von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erreichen. Und Merkel bekräftigte, auf diese in der Nato vereinbarte Zielmarke hinarbeiten zu wollen.

Und natürlich bekamen „die Medien“ auch noch ihr Fett ab. Es sei ein „großartiges Treffen“ gewesen – alles andere seien „Fake News“. Mit seinen Tweets nach dem Treffen widerlegt der US-Präsident allerdings sich selbst.

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17. März 2017

Ein Anti-Trump-Tweet von McDonald’s?

Ein Tweet verbreitete sich schnell auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken – kein Wunder, schließlich pöbelte da eines der bekanntesten US-Unternehmen den neuen Präsidenten scheinbar an: „Sie sind wirklich ein widerlicher Möchtegern-Präsident, und wir hätten gern Barack Obama zurück. Und außerdem haben Sie winzige Hände“, stand da auf der offiziellen Twitter-Seite von McDonald’s, adressiert an die Adresse von US-Präsident Donald Trump – und zwar als angehefteter Tweet, also stets als allererste Nachricht zu sehen.

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Nach wenigen Minuten hatte der Konzern den Tweet wieder gelöscht. Der Fastfood-Konzern teilte mit, Twitter habe McDonald’s darüber informiert, dass der Account angegriffen worden sei. „Wir haben den Tweet gelöscht, unseren Account gesichert und untersuchen den Fall.“

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Damit war die Sache also klar: gehackter Account!

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05. März 2017

Trump ein Opfer von Obama

US-Präsident Donald Trump ist davon überzeugt, Barack Obama habe ihn abhören lassen. Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer sagte: „Er bleibt dabei.“ Damit reagierte Spicer auf eine Einschätzung des Geheimdienstausschusses des US-Senats.

Der Tweet, der die ganze Debatte ausgelöst hatte lautete:

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Aber selbst der US-Senat hält die Überwachungsvorwürfe von US-Präsident Donald Trump gegen seinen Vorgänger Obama für haltlos. „Auf der Grundlage der uns zur Verfügung stehenden Informationen sehen wir keine Hinweise darauf, dass der Trump Tower Ziel von Überwachungsmaßnahmen irgendeines Teiles der US-Regierung war, weder vor noch nach dem Wahltag 2016“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme des republikanischen Ausschussvorsitzenden Richard Burr und seines demokratischen Stellvertreters Mark Warner.

Der Präsident hatte nach seinem Tweet noch erklärt, in den nächsten beiden Wochen würden interessante Details an die Oberfläche kommen. Obama, sein ehemaliger Geheimdienstdirektor James Clapper sowie FBI-Chef James Comey hatten dies deutlich zurückgewiesen.

Auf die „Beweise“ von Trump für die die Abhör-Affäre wartet die Welt aber wohl vergeblich.

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01. März 2017

Mexikos Ex-Präsident Fox greift Trump via Twitter an

Der ehemalige mexikanische Präsident Vicente Fox hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, eine Mauer um sich selbst zu bauen. Auf Twitter teilte er eine Karikatur, auf der Trump eingemauert zu sehen ist und schrieb dazu: „Das ist die Mauer, für die ich bezahlen würde, damit sie möglichst schnell fertig wird.“ Fox appellierte am Dienstagabend während Trumps Rede zudem via Twitter an das amerikanische Volk, dem US-Präsidenten standzuhalten.
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Während der Ansprache vor dem US-Kongress bekräftigte Trump sein Versprechen, eine „große, große Mauer“ an der Grenze zu bauen und damit amerikanische Jobs zu schützen. Fox war Trump bereits in der Vergangenheit massiv auf Twitter angegangen und hatte sich deutlich gegen die Errichtung einer Mauer an der mexikanisch-amerikanischen Grenze auf Kosten Mexikos geäußert. Dazu benutzte er immer wieder das Hashtag #FuckingWall.

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28.Februar 2017

Was darf der Karneval?

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Der US-Präsident vergewaltigt die Freiheitsstatue und wird schließlich von dieser enthauptet – diese provokanten Darstellungen auf Mottowagen beim Düsseldorfer Rosenmontagszug sorgen für Diskussionen. Die US-Botschaft in Berlin jedoch sieht die Arbeiten von Wagenbauer Jacques Tilly nach eigener Aussage gelassen.
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„Der Karneval hat in Deutschland eine lange Tradition und ist für seinen Überschwang und seine ausgelassenen Darstellungen berühmt“

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Das teilte die Pressestelle der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ mit. „Die Botschaft wünscht den Feiernden alles Gute und viel Spaß.“

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20.Februar 2017

Trump trifft keine Schuld

Donald Trump trifft keine Schuld! Er hat seine Information über einen angeblichen Flüchtlingsvorfall in Schweden  von „Fox News“ bezogen. Es ist also die Schuld von „Fox News“, dass der US-Präsident Unsinn in die Welt setzt. Damit schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe: Donald Trump beweist, dass er kein Lügner ist UND dass die Medien Fake News verbreiten.

Auf Twitter schreibt Trump:

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Inzwischen hat auch das schwedische Außenministerium regiert und fordert von der US-Regierung eine Erklärung für die Äußerungen Trumps. Auch die Arbeitsministerin Ylva Johansson sagte im schwedischen Fernsehen: „Wir wollen wissen, was er meint!“ Und weiter: „Er spricht über Schweden in einer Art, bei der wir nicht verstehen, was er meint und worauf er sich bezieht – im Zusammenhang mit Terrorakten in anderen Ländern.“ Warten wir auf die Erklärung des stockkonservativen Senders „Fox News“, weshalb dort nach Angaben des Präsidenten Fake News verbreitet werden.

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19.Februar 2017

Neulich in Schweden

Der Präsident der USA weiß bekanntlich viel – doch weiß er auch mehr als andere andren auf der Welt. Bei einer Kundgebung in Florida schwor Donald Trump seine Anhänger auf eine restriktivere Einwanderunspolitik ein. Dabei äußerte er den Satz: „Schaut Euch an, was in Deutschland passiert, schaut Euch an, was gestern Abend in Schweden passiert ist!“ und nannte dann Anschlagsziele in Europa wie Brüssel, Nizza und Paris.

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In Schweden wurde die Erwähnung des Landes in einer Reihe mit Terrorzielen mit Erstaunen aufgenommen. Die Zeitung „Aftonbladet“ setzte eine Nachricht in englischer Sprache auf ihre Online-Seite. Unter der Überschrift „Das ist am Freitagabend in Schweden passiert, Mr. President“ wurden Meldungen zitiert: Der 87 Jahre alte Sänger Owe Thörnquist hatte technische Probleme bei Proben für einen Musikwettbewerb. Im Norden Schwedens wurde eine Sturmwarnung ausgegeben. In Stockholm verfolgte die Polizei einen Autofahrer – ihm wird Trunkenheit am Steuer und Autodiebstahl vorgeworfen. Das Netz nimmt solche Äußerungen inzwischen begierig auf. Unter dem Hashtag #LastNightInSweden tauschten sich Nutzer munter darüber aus, was in Schweden sonst noch passierte. Und dann noch die durchaus berechtigte Frage des ehemaligen Premiers von Schweden:

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17.Februar 2017

Die Feinde des Volkes

Donald Trump hat seine Angriffe auf amerikanische Medien verschärft. „Fake-News-Medien“ seien „nicht mein Feind, sie sind der Feind des amerikanischen Volkes“, schrieb Trump in dem Kurzbotschaftendienst Twitter. Er zielte damit auf  die Zeitung „New York Times“ sowie die Fernsehsender CNN, NBCNews, ABC und CBS.

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In einem ersten Tweet hatte Trump seinen Vorwurf gegen die „New York Times“, CNN, NBC „und viele mehr“ gerichtet und seine Botschaft mit dem Wort „KRANK!“ beendet. Der Präsident löschte diesen Eintrag aber schnell und stellte die endgültige Fassung online.


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16.Februar 2017

Eine denkwürdige Pressekonferenz

Grenzenlose Begeisterung hier, fassungsloses Fremdschämen dort – Reaktionen auf ein denkwürdiges Spektakel, das laut Ankündigung eigentlich nur eine ganz normale Pressekonferenz hätte werden sollen. Den offiziellen Einladungsgrund (die Nominierung des möglichen neuen Arbeitsministers Alexander Acosta) hatte Amerikas Präsident jedoch schnell abgefrühstückt. Dafür gab es dann jede Menge Lob für sich selbst und die Errungenschaften seiner bisherigen Präsidentschaft („Diese Regierung arbeitet wie eine gut abgestimmte Maschine“), versehen mit schier endlosen Attacken gegen Gegner und Kritiker.
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Seine Vorgängerregierung? Habe ihm „im Ausland und daheim“ ein „Chaos“ hinterlassen. Seine frühere Rivalin Hillary Clinton? Habe (wie unfair!) in den Wahlkampfdebatten Fragen vorab zugesteckt bekommen. Er selbst wäre für solch eine Schummelei „auf dem elektrischen Stuhl“ gelandet, so Trump. Und was ist mit den Regierungsmitarbeitern, die in diesen Tagen so viele interne Informationen nach außen geben? Die würden schon bald durch „unsere Leute“ ersetzt werden, erklärt der sichtlich wütende Präsident. Außerdem werde das Justizministerium die „kriminellen Leaks“ genau untersuchen.

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09.Februar 2017

Juristen-Ohrfeige für Donald Trump

US-Präsident Donald Trump hat für seine verbalen Entgleisungen gegen hohe Bundesrichter eine Schelte aus berufenem Munde bekommen. Sein eigener Kandidat für eine freie Stelle im Supreme Court, dem obersten US-Gericht, Neil Gorsuch, soll Trumps Äußerungen als „demoralisierend und entmutigend“ für die Unabhängigkeit von Bundesgerichten bezeichnet haben. Das berichteten am Mittwoch mehrere US-Medien unter Berufung auf den demokratischen Senator Richard Blumenthal. Der hatte zuvor vertraulich mit Gorsuch gesprochen. Ein Vertrauter Gorsuchs bestätigte die Äußerungen.
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Die Äußerungen Gorsuchs sind eine schallende Ohrfeige für den Präsidenten. Die Nominierung des stramm konservativen aber höchst angesehenen Gorsuch für das politisch enorm wichtige Amt eines Verfassungsrichters wurde als Coup des neuen Präsidenten gewertet. Die Demokraten, die eigentlich eine Ablehnung des Trump-Vorschlags angekündigt hatten, dürften sich bei der inhaltlichen Argumentation schwer tun.
Doch nun wendet sich ausgerechnet Gorsuch gegen Trump. Der Präsident hatte zuvor den Bundesrichter James Robart aus Seattle als „sogenannten Richter“ verunglimpft. Robart hatte eine für den Präsidenten ungünstige Entscheidung bezüglich des von diesem verhängten Einreise- und Flüchtlingsstopps getroffen.
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08.Februar 2017

Der Vater und seine Tochter Ivanka

US-Präsident Donald Trump hat die Kaufhauskette Nordstrom angegriffen, weil diese die die Modekollektion seiner Tochter Ivanka aus dem Sortiment genommen hat. „Meine Tochter Ivanka wurde von Nordstrom so unfair behandelt“, twitterte Trump. „Sie ist ein so wunderbarer Mensch – sie bringt mich immer dazu, die richtigen Dinge zu tun! Schrecklich!“
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Die Nachricht wurde zwar von Trumps eigenem Twitterprofil abgesetzt, dann jedoch auch vom offiziellen Account des US-Präsidenten @POTUS (President of the United States) weiterverbreitet. Dieses Konto steht Trump erst seit Amtsantritt zur Verfügung, es war unter Vorgänger Barack Obama entstanden und ist nicht für private Zwecke gedacht.

„Dies ist ein Missbrauch des öffentlichen Amts zum privaten Vorteil“, sagte Richard Painter, früherer Ethikbeauftragter in der Regierung von Präsident George W. Bush, dem „Wall Street Journal“. Es sei zudem ein Machtmissbrauch, denn die Nachricht sei eindeutig – Nordstrom werde so zur „Persona non grata“ der Trump-Administration erklärt.

Trumps Sprecher Sean Spicer verteidigte den Präsidenten später im Briefing des Weißen Hauses vehement: Trump habe jedes Recht, seiner Familie beizustehen. Bei der Entscheidung Nordstroms handle es sich ganz klar um eine direkte Attacke auf die Politik des Präsidenten, insbesondere sein Dekret eines Einreisestopps für Staatsangehörige aus sieben Ländern.

Spicer ignorierte damit mehrere Statements des Konzerns, der seine Entscheidung mit niedrigen Verkaufszahlen der Kollektion Ivanka Trumps begründet hatte.

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06.Februar 2017

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„Ich treffe die Entscheidungen!“

US-Präsident Donald Trump hat am Montag klargestellt, dass er trotz gegenteiliger Berichte die Entscheidungsgewalt im Weißen Haus innehabe. „Ich treffe meine eigenen Entscheidungen, meistens auf der Grundlage von Datenmaterial“, schrieb Trump auf Twitter. Vorausgegangen waren mehrere Angriffe gegen Trump in US-Medien, die unterstellten, Trump werde von seinen Beratern manipuliert.
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Insbesondere Stephen Bannon, bis vor kurzem Chef der rechtsgerichteten Medienplattform Breitbart News, und dem rechtskonservativen Strategieberater Stephen Miller wird nachgesagt, großen Einfluss auf Trump auszuüben. Das renommierte Nachrichtenmagazin „Time“ erschien mit einem Titel, der Bannons Konterfei über der Titelzeile „Der große Manipulator“ zeigt. Die populäre Fernseh-Satireshow „Saturday Night Life“ hatte einen Sketch gezeigt, in der Trump seinen Schreibtisch für Bannon – im Sensenmann-Kostüm – räumt und diesen mit der Anrede „Mr President“ begrüßt.

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05.Februar 2017

Das falsche Spiel gesehen?

Mehrere große US-Konzerne haben das Football-Finale Super Bowl für Botschaften gegen die Einreisepolitik von Präsident Donald Trump genutzt. Der Zimmervermittler Airbnb, die Biermarke Budweiser und Coca-Cola warben in ihren Spots für Vielfalt und Toleranz und wandten sich damit gegen das Ansinnen Trumps, Bürger aus mehreren muslimischen Ländern die Einreise in die USA zu verbieten. Airbnb war am deutlichsten: Im 30 Sekunden langen Werbespot der Online-Plattform waren eine Reihe Gesichter von Menschen verschiedener Herkunft, Geschlechter und Alter zu sehen, darunter die Textzeile: „Egal wer du bist, woher du kommst, wen du liebst oder anbetest, wir gehören alle dazu. Die Welt ist umso schöner, je mehr wir das akzeptieren.“
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Unter dem Twitter-Hashtag #WeAccept forderte das kalifornische Unternehmen zur Toleranz auf. Airbnb-Chef Brian Chesky kündigte wenige Sekunden nach der Ausstrahlung des Werbefilms beim Kurzmitteilungsdienst Twitter zudem an, seine Firma werde in den kommenden vier Jahren insgesamt vier Millionen Dollar (3,7 Millionen Euro) an die Flüchtlingshilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) spenden.

Donald Trump schrieb noch kurz vor dem Spiel, dass seine Landsleute das Spiel genießen sollen – ob er damit auch die Werbepausen meinte, ist nicht überliefert. Zumindest hat er danach keine Tiraden über Twitter losgelassen.
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Im Werbespot von Coca-Cola wird das patriotische Lied „America the Beautiful“ in verschiedenen Sprachen gesungen, dazu erscheinen Bilder von Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Kulturen.

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01.Februar 2017

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Lustig – aber nicht für Donald Trump

Vor dem Super Bowl an diesem Sonntag beschert ein Werbespot mit einem deutschen Einwanderer einem Bierkonzern in den USA gewaltige Aufmerksamkeit. Ob gewollt oder nicht: Angesichts der weltweiten Protestwelle gegen die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump trifft der Spot die aktuelle Stimmung perfekt.

Hier geht es zum Werbespot:

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Born The Hard Way

Unter dem Slogan „Born The Hard Way“ (etwa: „Auf die harte Weise geboren“ oder „Er hatte ein schwieriges Leben“) bewirbt der Konzern Anheuser Busch seine Marke Budweiser. Erzählt wird die Geschichte des aus Rheinland-Pfalz stammenden Adolphus Busch (1839-1913), des späteren Mitbesitzers der Brauerei.

Der Werbefilm zeigt eine mühselige Überfahrt und Buschs Probleme bei der Ankunft in Amerika: „Wir wollen Dich hier nicht! Geh zurück nach Hause!“ wird er angebrüllt. Schließlich schlägt er sich erfolgreich nach St. Louis (Missouri) durch.

Der Spot geht viral

Im Internet verbreitete sich der Spot rasend schnell und wurde als Beleg gewertet, wie wertvoll und wichtig Einwanderung für die USA sei. Trump hat per Dekret allen Flüchtlingen und Staatsangehörigen aus sieben Nationen zeitweise die Einreise in die USA untersagt. Dagegen gibt es weltweite Proteste.

Die Werbung rund um den Super Bowl, das Finale der US-amerikanischen Football-Profiliga, erfährt jedes Jahr große Aufmerksamkeit, Firmen und Kreative geben sich besondere Mühe.

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31.Januar 2017

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Donald Trump, der beleidigte Gutsherr

US-Präsident Donald Trump hat die geschäftsführende Justizministerin Sally Yates entlassen. Sie habe „das Justizministerium verraten“ mit ihrer Weigerung, eine gesetzmäßige Anordnung durchzusetzen, teilte das Pressebüro des Weißen Hauses am Montagabend (Ortszeit) in Washington mit. Yates hatte am Montag Anwälte ihres Ministeriums angewiesen, Trumps Einreiseerlass nicht zu verteidigen bei möglichen Gerichtsverfahren. Das Ministerium habe die „feierliche Verpflichtung, immer Gerechtigkeit zu suchen und für das einzutreten, was rechtens ist“, schrieb Yates in einem von der überregionalen Tageszeitung „New York Times“ publizierten Memorandum.

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Lange verwaist blieb das Ministerium nicht. Der neue kommissarische US-Justizminister und Generalstaatsanwalt, Dana Boente, stellte sich unverzüglich hinter die umstrittene Einwanderungspolitik des Präsidenten. Boente setzte kurz nach seiner Ernennung eine Anweisung seiner entlassenen Vorgängerin Sally Yates gegen Trumps Einreiseverbot außer Kraft. Er wies die Beamten des Justizministeriums zudem an, ihre „vereidigte Pflicht“ zu tun und die „rechtmäßigen Anordnungen unseres Präsidenten“ zu verteidigen.
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Und hier die Erklärung Trumps auf Facebook:

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30.Januar 2017

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Die Dauerfehde mit der New York Times

Donald Trump und die Medien – das wird keine Liebesbeziehung mehr. Immer wieder zieht er auch nach seiner Vereidigung als Präsident über Zeitungen, Sender oder Radiostationen her. Vor allem die „New York Times“ hat es ihm angetan und der Streit mit dem Blatt wird zur Dauerfehde. Am letzten Wochenende im Januar teilte der neue US-Präsident in gleich vier Tweets gegen die 165 Jahre alte Traditionszeitung aus: Donald Trump warf der „Gray Lady“ erneut eine unehrliche Berichterstattung vor und kanzelte die New York Times als „Fake News“ ab. Mehr noch: Der neue US-Präsident empfahl die Übernahme oder Schließung des US-Qualitätsmediums.

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Seine Meinung zur New York Times:

„Jemand mit Eignung und Überzeugung sollte die scheiternde FAKE NEWS New York Times kaufen und richtig führen oder in Würde abwickeln!“

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29. Januar 2017 

„Es besteht bei fehlender Begründung der Abschiebung die unmittelbare Gefahr substanzieller und irreparabler Schäden für Flüchtlinge, Visa-Inhaber und Individuen derjenigen Nationen, die vom präsidialen Erlass des 27. Januar betroffen sind.“

Das sagte Richterin Ann M. Donnelly in ihrer Urteilsbegründung, mit der sie Teile von US-Präsident Donald Trumps Dekret zum Einreisestopp für bestimmte Ausländergruppen einfror.

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28. Januar 2017 

Muslimen wird die Einreise in die USA verboten

Kriegsflüchtlingen aus Syrien sowie anderen Flüchtlingen weltweit ist die Einreise in die USA vorläufig verboten. Für Syrer gilt dies sogar auf unbestimmte Zeit, wie US-Präsident Donald Trump per Dekret veranlasst hat. Ziel des Stopps ist, dass „radikale islamische Terroristen“ an der Einreise in das Land gehindert werden. Mit dem Dekret wird ab sofort ein Programm ausgesetzt, das im vergangenen Haushaltsjahr noch 85.000 Flüchtlingen erlaubt hatte, in die Vereinigten Staaten einzureisen. Darunter waren auch 12.587 Menschen aus Syrien. Während für diese nun nicht klar ist, wie lange das Verbot künftig gelten wird, ist die Einreise aus Irak, Iran, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen vorerst für 90 Tage verboten.

Trump und die Medien 

US-Präsident Donald Trump hat seine Angriffe auf große Teile der US-Medien weiter verschärft. „Die Medien sind eine Schande“, sagte Trump in einem auszugsweise vorab veröffentlichten Interview mit dem Sender Christian Broadcasting Network. Ein Großteil der Medien sei durch „Unehrlichkeit“ sowie „totalen Betrug und Täuschung“ geprägt. Der US-Präsident warf diesen Medien vor, sich wie eine „Oppositionspartei“ zu verhalten.

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27. Januar 2017

The Donald über Madonna

Mit provokanten Statements auf einer Massenkundgebung hat Sängerin Madonna (58) den Zorn von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. „Ehrlich, sie ist ekelhaft“, sagte Trump in einem Fernseh-Interview dem Sender „Fox News“. „Ich glaube, sie hat sich selbst sehr geschadet. Was sie gesagt hat, war eine Schande für unser Land.“

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26. Januar 2017

The Donald über Folter

Der neue US-Präsident Donald Trump hat sich positiv zur umstrittenen Verhörmethode des Waterboarding geäußert. „Ich finde, dass es funktioniert“, sagte Trump dem Sender ABC. Er werde aber sein Kabinett entscheiden lassen, ob die Methode angewendet wird oder nicht. Er werde sich in dieser Frage auf den Rat von unter anderem CIA-Chef Mike Pompeo und Verteidigungsminister James Mattis verlassen. „Wenn sie es nicht tun wollen, ist das in Ordnung. Wenn sie es tun wollen, dann werde ich auf dieses Ziel hinarbeiten“, sagte Trump. Beim Waterboarding wird ein Ertränken der verhörten Person simuliert. Die Methode wird von Menschenrechtlern und vielen Parlamentariern als Folter abgelehnt. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte in einem Erlass 2009 ein Verbot des Waterboarding verfügt.

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25. Januar 2017

Trump und die fehlenden Massen

Der US-Präsident regt sich über die Berichterstattung in den Medien auf. Die sagen, bei seiner Inauguration seien weniger Menschen gewesen, als bei Barack Obama. Eine Kränkung, die der neue Präsident nicht auf sich sitzen lassen will.

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19. Januar 2017

Das Dilemma eines Trump-Übersetzers

Donald Trump bereitet Simultandolmetscher Norbert Heikamp laut eigenem Bekunden regelmäßig Schweißausbrüche. „Trump kann den Ruf eines guten Übersetzers völlig ruinieren, denn er widerspricht sich innerhalb kürzester Zeit immer wieder, so dass die Zuhörer denken müssen: ‚Was redet der Übersetzer da für einen Blödsinn?’“, sagte Heikamp in einem Interview von Spiegel Online. Heikamp hatte die Vereidigung von Trump als US-Präsident simultan zu dolmetschen.

Die allermeisten Politiker pflegten einen rationalen Diskurs und seien deswegen in gewisser Weise berechenbar, so Heikamp. „Es wird ein Problem erörtert und dafür eine Lösung geboten.“ Trump dagegen zünde häufig Nebelkerzen. „Er sät bewusst Unverständnis. Das strapaziert unsere Denkgewohnheiten. Das ist wie beim Dadaismus. Es ist nicht vorhersehbar, was da kommt. Das macht das Übersetzen so extrem schwierig.“

Auf die Frage, wie leicht ihm die mitunter rüde Sprache Trumps oder dessen Beschimpfungen über die Lippen gingen, antwortete der Übersetzer. „Ich finde es durchaus wichtig, zum Beispiel Trumps sexistische Sprüche zu dolmetschen wie ‚Fass ihnen an die Muschi’, auch wenn ich solche Sätze an sich nicht gerne sage. Aber daran wird deutlich, was er für ein Mensch ist, wie er handelt.“

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15. Juni 2016

Trump und die Geographie

„Belgien ist eine wunderschöne Stadt und ein herrlicher Ort – großartige Gebäude. Ich war mal dort, vor vielen, vielen Jahren.“

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30. April 2016

Trump, der Baumeister

„Ich werde eine große Mauer bauen – und niemand baut Mauern besser als ich, glauben Sie mir – und ich baue sie sehr kostengünstig. Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen und ich werde Mexiko für diese Mauer bezahlen lassen.“

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Man kann nicht sagen, dass Trump in diesem Fall keine konsistente Haltung hat. Hier aus Tweet von 27. Januar 2017:

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07. Januar 2016

Paris, eine Stadt in Deutschland

„Ein Mann wurde in eine Pariser Polizeistation erschossen. Gerade wurde die höchste Terrorstufe ausgerufen. Deutschland ist ein großes Verbrechens-Chaos. Werdet schlauer!“

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06. November 2012

Donald Trump kann auch Wissenschaft

„Die Globale Erwärmung wurde von und für die Chinesen erfunden, um die US-Produktion wettbewerbsunfähig zu machen.“